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Sony´s neuer
Rekorder PCM-M10.
Sony PCM-M10 Testbericht mit Probeaufnahmen
Vorgestellt auf der NAM 2009, im Handel ab Dezember 09. Von Thorsten Pehl, Dr. Thorsten Dresing und David Georgi (04.08.2009, update 20.11.09, zweites Update 10.12.09)
Heute Mittag (10.12.09) war es dann soweit. Die erste Lieferung der neuen Sony PCM-M10 ist bei uns angekommen. Das Einführungsangebot hört sich vielversprechend an: 333 Euro für das Sony PCM-M10 und das inklusive einen Sony Kopfhörer und 4 Akkus mit Miniladegerät. Wir haben die Geräte sofort unter die Lupe genommen und die ersten Probeaufnahmen gemacht. Hier unsere ersten Eindrücke:
Optik und Haptik
Das Gerät ist kleiner als es auf den Fotos zunächst den Eindruck macht und liegt angenehm satt in der Hand. Es ist kleiner als das bekannte Zoom H2 (6,2cm*11,4cm*2,2cm). Obgleich Kunststoff das vorherrschende Material ist und lediglich die Vorderseite aus Metall ist, lässt die Verarbeitung nichts zu wünschen übrig. Die Vorderseite ist LS-xx Niveau, der Rand und die Unterseite in der etwas einfacheren Zoom-Region angesiedelt. Die Bedienelemente sind allesamt gut zu fühlen, machen einen wertigen Eindruck. Lediglich der Lautstärkeregler an der Unterseite(?!) ist etwas wabbelig. Der Druckpunkt der Aufnahme und Wiedergabetasten ist perfekt, die Menütasten gehen uns allerdings zu schwer. Das Auspegelrad an der Seite ist angenehm schwergängig und geschützt, sodass ein versehentliches Verstellen in der Regel nicht passieren dürfte. Ansonsten gibt es noch mechanische Schalter für Geschwindigkeit, Indexmarken, Lowcut, Aussteuerung.
Bedienung und Funktionen
Der Sony PCM-M10 benötigt nach dem Einlegen der zwei AA Batterien etwas Zeit (5 Sekunden) fürs Hochfahren. Der Batteriefachdeckel ist nicht abnehmbar und hängt in einer Verankerung. Auf dem großen Display bietet er genügend Raum für alle wichtigen Informationen, größer als bei den Olympus Mitbewerbern. Die Aufnahme ist sowohl im MP3 Modus (64, 128, 320kBit) oder WAV (bis 96KhZ, 24Bit) möglich, eine Monoaufnahme dagegen nicht.
Wie bei dieser Geräteklasse üblich, schaltet man den Aufnahmemodus über die Rekordtaste scharf und kann dann in Ruhe alle Einstellungen vornehmen. Die Aufnahme selbst startet aber nicht durch ein zweites Anklicken, sondern durch die Pause-Taste. Die Tasten selbst sind schick beleuchtet. Der optional einsetzbare Limiter hat bei unseren ersten Aufnahmen überraschend gute Arbeit geleistet, das ist ja sonst eher unüblich. Schön ist auch, dass man während der Aufnahme Indexmarken setzen kann. Diese lassen sich in der mitgelieferten Software Soundforge auch ansteuern, sodass die Marken also nicht nur im Gerät sondern auch später am PC sinnvoll genutzt werden können. Wenn man eine Aufnahme wieder löschen möchte, wird nach Betätigen der Taste die Datei nochmal angespielt, so können auch Sehbehinderte mit dieser Funktion (wie auch mit allen weiteren, da das Menü statisch ist) gut umgehen. Negativ aufgefallen ist uns allerdings der integrierte, kleine Lautsprecher. Der ist so arg leise, das er selbst im lautesten Modus im Prinzip nur sehr leise zu hören ist.
Eingänge hat das Sony PCM-M10 zwei - neben Line-in auch einen für Mikrofone mit 3,5mm Klinke. Ein Monitoring über den Kopfhöreranschluss ist möglich. Im Lieferumfang enthalten ist eine kabelgebundene Fernbedienung, die neben den Aufnahmefunktionen auch ermöglicht, Indexmarken zu setzen. Betrieben wird das Gerät wahlweise mit dem mitgelieferten Netzteil oder Akkus/Batterien (AA) und läuft damit bis zu 25 Stunden am Stück. Neben den 4GB internen Speicher speichert er alternativ auf MicroSD oder Mini-MemoryStick. Damit unterstützt Sony erstmals auch Kartentypen neben dem proprietären Sony MemoryStick, man möchte fast sagen "endlich".
Aufnahmequalität
Die Aufnahmequalität des Sony ist hörbar gut. Die Aufnahmen sind sehr rauscharm und die Tiefen sind angenehm deutlich. Bei den Probeaufnahmen haben wir stets ein Vergleichsgerät mit dazu genommen. Bei Sprachaufnahmen im Vergleich zum DM-550, der dort unsere Preis-Leistungsempfehlung ist, bei Athmo und Musik das LS-10 und schließlich noch eine Sprach/Athmoaufnahme im Vergleich zum Olympus LS-11 (unserem Hörsieger). Grundsätzlich empfinden wir den Abstand der Geräte zu einander als nicht sonderlich groß. Das Sony zeichnet rauscharm auf, was vor allem bei Sprache gefällt. Allerdings zeigt das PCM-M10 bei der Detailwiedergabe einige Schwäche. Der fallende Regen, der Ende der ersten Aufnahme im Vergleich zum LS-11 zu hören ist, ist beim Sony nur sehr vage wahrnehmbar, beim LS-11 dagegen richtig deutlich. Rauscharm ja, aber scheinbar ein wenig auf Kosten des Detailreichtums.
Lieferumfang
Im Lieferumfang ist als Eröffnungsangebot erfreulicherweise nicht nur das Gerät selbst, sondern auch ein Sony Kopfhörer, 4 Akkus und ein einfaches Ladegerät dabei. In der Verpackung findet sich zudem eine Produkt-Cd mit Bedienungsanleitungen in verschiedenen Sprachen (.pdf), die Software Sound Forge 9.0, eine Kabelfernbedienung (Aufnahme, Pause, Stopp, T-Marks), kleines Netzteil, Handbücher und 2 x Batterien.
Interessante Zubehörteile gibt es auch und zwar zum Einen ein sinnvoller Windschutz und zum Anderen ein tragbarer Wiedergabelautsprecher mit Batterieversorgung. Dies könnte vor allem für Sprachaufzeichner (Logopädie, Gesang, Unterricht) eine lohnende Investition sein.
Fazit
Der Sony PCM-M10 mit 333 Euro erheblich günstiger als seine größeren Sony-Brüder. Trotzdem ist Sony mit dem PCM-M10 ein wirklich kompakter Rekorder gelungen, der uns auch von der Aufnahmequalität überzeugt. Seine Stärken hat er besonders bei Sprachaufnahmen und dürfte für Podcaster, Journalisten und Radioreporter sehr interessant sein. Für unseren Geschmack wirken Musik- und Naturaufnahmen etwas dumpf (hören Sie das Beispiel mit den Alphhörnern). Zu bemängeln gibt es auch den internen Lautsprecher, aber wer mit Kopfhörer arbeitet, für den spielt das keine Rolle. Leider ist am Sony inzwischen viel Plastik verbaut worden, lediglich der vordere Rahmen ist aus Metall. Auch das Batteriefach wirkt etwas wackelig. Das Bedienkonzept erweist sich dagegen als intuitiv, hier merkt man die langjährige Mini-Disc-Erfahrung von Sony, auch die Tasten sind hochwertig. Mechanische Schalter für zahlreiche Einstellungen und eine unterschiedliche Haptik der Tasten, sowie das direkte setzen von T-Marks (die sich auch mit der Fernbedienung setzen lassen) runden die Bedienung ab. Lediglich der Lautstärkeregler wurde etwas ungünstig auf der Rückseite platziert. Die beigefügte Software "Sound Forge 9" läßt sich ebenfalls gut bedienen. In ihr findet man auch zuverlässig alle gesetzten Markierungen wieder. Von daher platziert sich der Sony PCM-M10 für 333 Euro inklusive seinem umfangreichen Zubehör als spannende Alternative.
Das Handbuch zum Gerät finden Sie hier: Handbuch / Bedienungsanleitung
Die Sony Werbebroschüre mit einigen Infos gibt es hier: Sony PCM-M10 Infoflyer
Ausführliche Informationen für sehbehinderte und blinde Nutzer
1. "Was ist eigentlich in der Verpackung?" Sony PCM-M10 (1:32) (download)
2. "ausführliche Gerätebeschreibung" Sony PCM-M10 (7:41) (download)
3. "Außenaufnahmen" Sony PCM-M10 (7:41) (download)
Händlerinfos für Deutschland:
Der PCM-M10 ist SONY´s neuer 96kHz/24Bit-fähige Handheld-Recorder mit internen Elektret Kondensator Stereomikrofonen, 4 GB Flash-Speicher und einem MicroSD/Memory Stick Micro™ Steckplatz für zusätzlichen Speicher (max. +16GB).
Weitere Merkmale des PCM-M10 sind ein integrierter Lautsprecher, Cross-Memory Aufzeichnung über alle vorhandenen Medien, digitale Tonhöhenänderung, der digitale Limiter, Low-Cut Filter, Track Mark Funktionen, ein 5 Sekunden PreRecord Buffer und eine A-B Repeat Funktion. Der Recorder verfügt über einen USB 2.0 HighSpeed Port für den einfachen Datenaustausch von nativen .WAV oder .MP3 Audiodateien zu und von Windows®- oder Macintosh® Computern. Das Gehäuse des PCM-M10 ist, wie auch alle anderen Recorder von SONY, aus Leichtmetall gefertigt und stellt somit eine äußerst robuste Konstruktion dar, die auch dank der langen Akkulaufzeiten mit konventionellen AA-Batterien oder Akkus für den täglichen Einsatz bestens gerüstet ist.
Kurzübersicht:
* Aufnahmen in Linear Audio max.24/96 oder .MP3
* Hochwertige Elektret-Kondensator Stereomikrofone
* Interner Monitorlautsprecher
* Flexible DSP-Wiedergabefunktionen
* Cross-Memory Aufzeichnung über alle Medien (max. 20 GB)
* Digitale Tonhöhenänderung, Limiter und Low-Cut Filter
* 5 Sekunden Pre-Record Buffer
* Manuelle oder automatische Aufnahmepegel-Steuerung
* 2-stufiger Bass-Boost für Playback
* USB-2.0 Standard für einfacher Up- und Download
* Software SoundForge Audio Studio LE
* Leichtmetallgehäuse
* Menusprache deutsch (auch engl., franz., span., russ. und ital.)
* im Lieferumfang: Steckernetzteil, Kabel-Remote, 2x AA Batterien und USB Kabel
* 2 Farbvarianten: anthrazit oder bordeauxrot (ab Frühjahr 2010)
* optionales Zubehör: Windschutz, Tragetasche und Transportcase mit 2 Passivlautsprechern
* Erstauslieferung für Ende November geplant (wird aber nicht eingehalten werden können)
Ausführliche Informationen für sehbehinderte und blinde Nutzer
1. "Was ist eigentlich in der Verpackung?" Sony PCM-M10 (1:32) (download)
2. "ausführliche Gerätebeschreibung" Sony PCM-M10 (7:41) (download)
3. "Außenaufnahmen" Sony PCM-M10 (7:41) (download)

Neuer Spross der Sony Familie: Sony PCM-M10
Preis um 333 Euro

Einführungs-Bundle für 333 Euro (inkl. MwSt.)
PCM-M10 mit Kopfhörer, 4Akkus, Ladestation

Optionaler Windschutz
erste Probeaufnahme Sony PCM-M10 (download)
Zum Vergleich Olympus LS-11 (download)
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Alphörner Sony PCM-M10 (download)
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Alphörner Olympus LS-10 (download)
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Dampflock Sony PCM-M10 (download)
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Dampflock Olympus LS-10 (download)
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Sprache Sony PCM-M10 (download)
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Sprache Olympus DM-550 (download)
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Optional und pfiffig für 90 Euro (inkl. MwSt.)
Transportable Lautsprecher in Tragetasche
Sony PCM-M10
Preis um 333 Euro

Die Fernbedienung gehört zum
Lieferumfang des Sony PCM-M10!
25.11.2009 - Frank L. (nicht überprüft) sagt:
Das Gerät ist seit 2 Wochen bei mir in Betrieb und ich habe damit Podcasts und Geräusche aufgenommen und bin zufrieden. Hatte vorher einen Zoom H4n der aber für meine Zwecke zu groß war ( der Klang war für mich absolut in Ordnung). Der Sony hat die Größe einer Zigarettenschachtel und passt in jede Tasche. Die Aufnahmen im Auto Rec Modus haben mich doch von der Qualität überrascht. wer will kann sich das hier anhören: http://www.silbersurfer.de/files/ae6f7a31a3d9e3612d9e1124e724695a-109.php
04.12.2009 - Hermann Wirries (nicht überprüft) sagt:
Besten Dank für die Vorschau für das neue PCM-M10. Ich bitte Sie um Mitteilung oder Aufnahme in den mit Spannung von mir erwarteten Testbericht, ob die Gebrauchsanweisung bereits in Deutsch vorliegt. Weiterhin sind für mich noch folgende Fragen offen.
1. Handelt es sich bei dem im Angebot angeführten Ladegerät um das in der in englisch vorliegenden Betriebsanweisung genannte Sony-Gerät BCG-34HS2K sowie um die Batterien NH-AA-B2K ?
2. Benötigt die vorgestellte Tragetasche mit eingebauten Lautsprechern zusätzliche Batterien?
Beste Grüße an alle Damen und Herren in Ihrem Hause und besten Dank für die bereits vorliegenden Testberichte.
Hermann Wirries
08.12.2009 - Frank L. (nicht überprüft) sagt:
Nach knapp 4 Wochen immer noch sehr zufrieden!! In meinem Podcast 51 habe ich mich in den Weihnachtstrubel der Kölner Innenstadt begeben, um für euch Impressionen mit dem Sony PCM M10 zu sammeln. Aufgenommen mit dem PCM M10 im AutoRec Modus ohne Windschutz !!! Die .wav Aufnahmen wurden ohne Effekte mit Logig in den Podcast eingefügt.
Ich finde die Aufnahmenqualität sagen schon einiges über das Gerät aus, hört selber:
http://www.silbersurfer.de/files/e083d210f2fdd6d99fface80c7237c3b-112.php
11.12.2009 - Jan-Peter (nicht überprüft) sagt:
Wenn man mal Sonys PCM M10 mit Olympus' DM 550 vergleichen würde, welches Gerät schneidet da besser (von der Aufnahmequalität her) ab?
11.12.2009 - Florian D. (nicht überprüft) sagt:
Danke für den informativen Test. Klingt interessant, einzig der superleise interne Lautsprecher ist schon jetzt ein echtes Ärgernis...
14.12.2009 - Thorsten Dresing sagt:
Hallo Jan-Peter: Wir haben bisher nur einen Vergleich mit dem LS-11 gemacht: Weniger Rauschen aber auch weniger Details (Regen war z.b. nicht mehr so gut zu hören). Einen großen Vergleichstest gibt es erst im Feb/Mär wieder.
15.12.2009 - HB (nicht überprüft) sagt:
Im Test heißt es: "Probeaufnahmen im Vergleich zum Olympus LS-11 - nah beieinander, Monoaufnahme nicht möglich. Statement dazu kommt, wenn wir noch ein paar Aufnahmen gemacht haben"
Nun warte ich auf Ihr versprochenes Statement und frage mich zudem, warum die neuen Aufnahmen nur noch im Vergleich mit dem LS-10 gemacht wurden. Ist das LS-11 so deutlich besser, dass es auffiele?
Was den Lautsprecher angeht, könnte das an Ihrem Test-Gerät liegen, haben Sie bei Sony nachgefragt?
Mit vielem Dank und freundlichen Grüßen
Heinrich Becker
15.12.2009 - Thorsten Dresing sagt:
Hallo Herr Becker, danke für ihre Nachricht. Ein Feedback gibt es erst nach reiflichen Überlegungen und ausprobieren, d.h. nächste Woche. Der Vergleich ist teilweise mit dem LS-10 einmal auch LS-11 erstellt worden, der Unterschied von beiden ist hörbar und sie können das anhand der vier Beispielaufnahmen nachvollziehen. Das Gerät mit dem wir testen ist ein Serienmodell das exakt so an alle Kunden in Deutschland verkauft wird - nachgefragt haben wir natürlich.
15.12.2009 - Frank L. (nicht überprüft) sagt:
Frage:
Mit welcher Aufnahmeeinstellung wurden die Beispiele aufgenommen?
Anmerkung:
Das Gerät ist wesentlich Wind-unempfindlicher als z.B. Zoom H4n, und ist im praxiseinsatz daher besonders problemlos.( siehe Eintrag und Hörbeispiel 8.12.)Detail genauere Aufnahmen werden meiner Meinung nach durch die Aussteuerung per Hand gemacht.
16.12.2009 - David Georgi sagt:
Hallo Frank L
Der Sony ist in der Tat Wind-unempfindlicher als seine Mitstreiter. Gerade bei der LS-Serie von Olympus empfiehlt sich ein Windschutz. Selbst wenn Wind auf die Mikrofone des Sony trifft ist das leichte Prasseln noch OK. Auch für den Sony gilt: gelungene Aufnahmen sollten manuell ausgesteuert werden, wobei der Limiter von Sony recht passabel ist. Die Alphörner sind ohne, die Dampflok mit Limiter aufgenommen. In allen Fällen ist die Mikrofonempfindlichkeit hoch, außer bei den Podcasts. Noch zu den Vergleichstests: warum DM 550 zu Sony? Ist derzeit unser Preis-Leistungssieger im Bereich Sprache und wurde hier nachgefragt. Warum LS 10? Dieser bildet die höhen schön detailgetreu ab. LS 11 und Sony sind sich da ähnlicher. Um einen besseren Höreindruck zu verschaffen haben wir uns u.a. für den LS 10 entschieden.
17.12.2009 - Klaus (nicht überprüft) sagt:
Hallo,
habe den PCM-M10 seit heute (16.12.09). Schönes Teil bis auf den Batteriefachdeckel: Plastik (wie leider bei Sony üblich).
Dem Klang des Sony fehlt leider etwas die Brillianz - so scheint es mir zumindest.
Aber warum sagt niemand etwas über diesen Kopfhörer, der dazugegeben wird? Der ist absoluter Schrott. Er drückt am Kopf, der Klang ist dumpf und extrem basslastig. Zur Kontrolle der Aufnahmen dieses Edelteils doch wohl absolut die falsche Wahl. Da ist ja manch' kleiner InOhr-Hörer besser.
Ansonsten scheint es ein schönes Spielzeug zu sein, der PCM-M10. Mal sehen, was andere dazu sagen.
17.12.2009 - Frank L. (nicht überprüft) sagt:
@Klaus
Stimmt der Batteriefachdeckel war mir auch direkt negativ aufgefallen, macht einen nicht sehr robusten Eindruck. Der Eindruck mit der fehlenden Brillanz (Auto Rec Funktion), hatte ich zuerst auch. Benutzt man die hohe Mikrofonempfindlichkeit wirds besser, und steuert man manuell aus ist es absolut ok.
Hängt halt auch von den Ansprüchen an die man hat, mich zum Beispiel hat gewundert wie gut die Aufnahmen im Auto Rec Modus bei meinem Gang durch die Stadt geworden trotz wechselnder Lautstärke, Mikroposition, usw.
Zur Aufnahmekontrolle benutze ich UltimateEars Superfi 5 Pro da meint man, man hört das Gras wachsen.
Ich würde den Sony als sehr guten Allrounder einstufen, ob Sprachaufnahmen, Geräuschaufnahmen, Außenaufnahmen usw. das Ergebniss ist immer ok, zusätzlich ist es ein wirklich kleines Gerät was in jede Tasche passt und nicht auffällt, ist schon anders wenn man mit einem Zoom H4N durch die Stadt läuft ;-)
19.12.2009 - EP (nicht überprüft) sagt:
@ HB
Habe den M10 seit gestern, erster Eindruck ist im Großen und Ganzen prima, einzig der on-board Lautsprecher ist wie oben angegeben auch bei meinem Gerät leider vieeeel zu leise -dachte erst, das Gerät sei kaputt- und lässt Abhören nur bei fast lautloser Umgebung zu, sehr schade, nein, eigentlich inakzeptabel.
Kopfhörer des bundles ist für meine Zwecke erst mal ausreichend. Live Aufnahmen vom vintage Gitarrenverstärker (alter Fender Vibrolux) at home kommen schon ohne irgendwelche Aussteuerungstricks -dh mit dem Auslieferungspreset- super gut rüber , alle Details (tremolo etc.)werden sehr gut abgebildet, klasse. Bin gespannt, wie es im Ernstfall im Proberaum mit der ganzen Band klappt, der M10 ersetzt nun einen Minidisk-recorder (den ich schon wg. Defekts 3mal nachgekauft habe, jetzt reichte es), der zur Aufnahme für ´rehearsels´und Probe- &fun- sessions dienen soll. Mal sehen ob die eingebauten Mikros reichen, ansonsten steht ja noch Mikroeingang u. alternativ Line-in zur Verfügung.
Der M10 ist wirklich viiiel kleiner (aber schön kompakt und wertig), als ich es erwartete, schweres Handy sozusagen, deshalb das Display dann immerhin grade noch ablesbar.
Bedienung ist sehr intuitiv gestaltet, konnte ohne Vorkenntnis gleich loslegen, naja doch nicht ganz, habe den unten versteckt liegenden Volume-Regler nur mit Hilfe des Anleitungbildes gefunden.
Dieser Plastikregler (Wippe) macht als einziges dann doch nicht so einen stabilen Eindruck (s.o.), mal abwarten.
Fazit: Lange Wartezeit hat sich für mich schon jetzt gelohnt, bin zufrieden mit dem Teil.
20.12.2009 - Frank L. (nicht überprüft) sagt:
Kleine Warnung damit anderen Benutzern nicht das gleiche passiert. Da der eingebaute Lautsprecher ja sehr leise ist wird die Lautstärke zum abhören voll aufgedreht. Schließt man später einen Kopfhörere/Inear an, kann es zu üblem Feedback kommen wenn das Record Level höher als 4 ist und man die Aufnahme startet ohne vorher die Lautstärke runtergeregelt zu haben...
04.01.2010 - BK (nicht überprüft) sagt:
Hat schon jemand ein externes Mikro mit dem Sony ausprobiert? Wie ich hörte, kann es da Probleme mit An/Aussteuerung (im Auto-Modus) geben - stimmt das?
Außerdem berichtete jemand davon, dass das Gerät gelegentlich trotz Rec nicht aufnimmt - hat jemand ähnliche Probleme erfahren??
05.01.2010 - B.B. (nicht überprüft) sagt:
Guten Tag!
Vielen Dank für diese Tests. Finde ich wirklich grossartig, dass Sie diese durchführen.
Mir ist aufgefallen, dass sich die Vergleichsaufnahmen zwischen dem Olympus DM-550 und Sony PCM-M10 im Büro recht stark unterscheiden. Jene des PCM-M10 hat gleich zu Beginn noch einen digitalen Kratzer drin, jene des DM-550 nicht.
Beide aufnahmen scheinen in 160kbps aufgenommen zu sein. Haben Sie die aufnahmen höher aufgenommen und mit Lame runter konvertiert? Zumindest beim Sony verstehe ich das Handbuch so, dass es zwischen 128 und 320kbps leider keine Bitraten zur auswahl gibt. Hätte gerne 192, das wäre ein guter Kompromiss zwischen Tonqualität und Dateigrösse.
Mich würde interessieren, ob das wirklich so ist und ob Aufnahmen mit dem sony bei 128kbps klirren.
Bei dem DM-550 würde mich interessieren, ob man ihn auch ohne Batterien und Netzteil an einen USB Port anschliessen kann.
Für mich ist es etwas die Quahl der Wahl. Der Olympus ist vermutlich schlanker und weniger Dick und hat bessere Stereoseparation. Der Sony ist jedoch rauscharmer und klingt etwas wärmer, was mir auch wichtig ist. Und das Netzteil wird dort mitgeliefert. Die Stereoseparation könnte beim Sony mit einem externen Mikro verbessert werden. An einem solchen Test wäre ich auch mal interessiert.
Freundliche Grüsse
B. Blatter
05.01.2010 - Thorsten Dresing sagt:
Hallo Herr Blatter, ja das DM lässt sich auch ohne Batterie und Netzteil an den PC anschliessen. Das DM ist dabei auch nur etwa 1/2 bis 1/3 so klein wie der Sony und ja beide Aufnahmen wurden mit Lame konvertiert. Zu ihren Ideen bzgl. externem Mik - ist notiert. Alles andere gerne selbst testen und dann ggf. unser Rückgaberecht nutzen!
10.01.2010 - S.H. (nicht überprüft) sagt:
Habe auch Probleme mit dem externen Mikrofoneingang im Automodus. da kommt nichts an. Vernünftige Aufnahmen sind nur im manuellen Aufnahmemodus möglich.
25.01.2010 - HO (nicht überprüft) sagt:
Hallo,
habe dasselbe Problem: Mit der internen Mikrofonie werden die Aufnahmen perfekt. Mit dem externen Mikro im automatischen Aussteuerungsmodus haben meine Aufnahmen einen Pegel von ungefähr -30 dB. Bei manueller Aussteuerung werden sie lauter, allerdings mit deutlichem Rauschen.
Hoffe noch auf einen Bedienungsfehler von mir und kann mir diesen Unterschied nicht erklären.
28.01.2010 - HO (nicht überprüft) sagt:
Hallo,
neuste Erkenntnis: Mit einem Elektretmikrofon werden die Aufnahmen einwandfrei - ordentlicher Pegel und kein Rauschen.
Mein persönliches Fazit: Das Gerät liefert auch mit externem Mikro tolle Aufnahmen, allerdings wirklich nur dann, wenn es vorverstärkt ist. Mit einem unverstärkten Mikro sind die Aufnahmen für mich persönlich nicht brauchbar.
28.01.2010 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mich würde insbesondere der Line-Eingang bzw. dessen Qualität interessieren. Vielleicht ist es möglich, die Line-Eingänge bei Ihren Tests auch mit zu testen.
Interessant wäre z.B. Linearität, Rauschspannungsabstand etc.
Vielen Dank
P.S.: Gibt es diesbezüglich Unterschiede bei:
Sony PCM D-50 zu PCM M-10
Olympus LS-10 zu LS-11
29.01.2010 - Ausonius (nicht überprüft) sagt:
Welches Mikro hast du verwendet?
Und was für Aufnahmen hast du gemacht? Gelten deine Erfahrungen auch für Kammermusik?
03.02.2010 - Maria (nicht überprüft) sagt:
@HO was ist das für ein Mikro, das so toll funktioniert?
Ich benutze das Sennheiser MD421, das ist in der Automatik unmöglich, mit manueller Aussteuerung aber völlig ok, kein Rauschen. Man muss halt aufpassen, dass man nicht übersteuert.
Würde mich aber für die genauere Bezeichnung des Elektretmikros interessieren. Vielen Dank!
18.02.2010 - HO (nicht überprüft) sagt:
Hallo zusammen,
also ich benutze inzwischen als Mikrofon das RODE M3 (ist ein Kondensatormikro mit einer 9Volt-Batterie drin). Damit werden die Aufnahmen auch im automatischen Aussteuerungsmodus recht gut. Zwar etwas leiser als mit den internen Mikros (rund 10 dB), aber in einem für mich brauchbaren Bereich.
@Maria: Kann ich nur bestätigen, die Erfahrung mit der manuellen Aussteuerung habe ich auch gemacht, also dass dann viel mehr ankommt!
@Ausonius: Ob meine Erfahrungen auch für Kammermusik gelten, kann ich leider nicht sagen: Ich habe das Gerät bisher vor allem für Sprachaufnahmen verwendet.
Übrigens: Ich war heute noch mal im Fachhandel und hab mich wegen des Geräts beraten lassen. Die Verkäufer waren von dem Problem, das das Gerät offenbar mit externen unverstärkten Mikros im automatischen Aussteuerungsmodus hat, auch überrascht - aber sie haben mir nach einigen Tests zugestimmt, dass ich es mir nicht einbilde :)
24.02.2010 - S.H. (nicht überprüft) sagt:
Na endlich mal eine klare Aussage zu den externen Mikros - Vielen Dank. Gibt es von Sony ein Update der Firmware? Es kann ja nicht sein, dass dieses kleine teure Ding solche Probleme macht. Wenn das geregelt wäre, würde ich es sofort kaufen.
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