Tascam DR-100 Digital Rekorder Testbericht

07.05.2009

Heute haben wir uns ein weiteres Produkt von Tascam näher angeschaut, den Tascam DR-100. Er ist der größere Bruder des Tascam DR-07 und wurde zeitgleich Anfang 2009 neu vorgestellt.

Der Tascam DR-07 hatte uns bereits im Praxistest überzeugt, sowohl Aufnahmequalität als auch Preis-/Leistungsverhältnis liegen auf gutem Niveau. Umso gespannter waren wir auf den DR-100, der mit einer UVP von 499 Euro aber deutlich teuerer ist (aktueller Straßenpreis 429 Euro). Damit liegt das Gerät preislich nahezu gleichauf mit dem Olympus LS-10, mit dem wir es als Referenzgerät vergleichen wollen. Im Folgenden lesen und hören Sie unsere Einschätzungen.

Zusatz 30.09.2009: Das Olympus LS-11 ist im großen Vergleichstest digitaler Rekorder zum "Hörsieger" gekürt worden.

Ausstattung und Verarbeitung

Der Tascam DR-100 ist mit seinem großen und robustem Metallgehäuse speziell für den professionellen Einsatz entwickelt worden und nimmt direkt im WAV- oder MP3-Format auf. Dabei kann beim Tascam DR-100 zwischen den eingebauten gerichteten und ungerichteten Mikrofonen, XLR-Eingängen mit schaltbarer 48-Volt-Phantomspeisung und einem Line-Eingang auf Miniklinke gewählt werden.  Ein kleines Manko: Mikrofone mit 3,5mm Klinkenstecker können nicht angeschlossen werden.

Die Aussteuerung der Aufnahmen regelt man bequem über einen sogenannten Tandemregler, bei dem es möglich ist, den linken und rechten Kanal unterschiedlich auszusteuern. Gestartet wird dabei manuell oder automatisch pegelgesteuert, vorgezogen (um bis zu 2 Sekunden), verzögert (um Tastengeräusche von der Aufnahme auszuschließen) oder per Fernbedienung.

Eine automatische, analoge Pegelaussteuerung mit gutem Limiter, ein Trittschallfilter mit drei schaltbaren Grenzfrequenzen, ein Kopfhörerausgang und abschaltbarer Lautsprecher, ein Anschluss für eine Kabelfernbedienung und ein USB-Anschluss vervollständigen die Ausstattung.

Der Tascam DR-100 wird mit einer 2 GB fassenden SD-Karte, drahtloser Fernbedienung, Windschutz und Tasche geliefert und kann wahlweise über den enthaltenen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku (aufladbar per USB!),  zwei AA-Batterien oder einen optionalen Wechselstromadapter betrieben werden. Ein ins Gehäuse integriertes Gewinde erlaubt die Befestigung auf einem Stativ.

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Tascam DR-100 (80.5x35x151mm)button_kaufen.gif

Einschätzungen zu Optik und Haptik

Nach dem Öffnen der Verpackung halte ich den Tascam DR-100 in meinen Händen - ziemlich groß ist es (80.5mm x 35mm x 151mm). Locker viermal so groß, wie der dagegen schlanke Olympus LS-10. Der DR-100 wird der Bezeichnung "Gerät" in jedem Fall gerecht und ich meine das nicht negativ.

Das Arbeitsgerät ist hochwertig verarbeitet, nichts klappert und alles macht einen robusten Eindruck. Auffällig sind die vielen Tasten am Gerät (teilweise aus Metall), hier sind viele Funktionen, die sich sonst in einem Menü verbergen, direkt als Schalter auf das Gerät gewandert. Egal ob Phantomspeisung, Trittschallfilter, Limiter uvm.. Am pfiffigsten wirken das Aussteuerungsrad an der Seite (links und rechts getrennt steuerbar) und das Rad auf der Vorderseite zur Menü- oder Spulsteuerung.

An der Unterseite lassen sich zwei XLR-Kabel anschließen. Gespeist wird das Gerät durch 2 AA Batterien, hat aber zusätzlich, und das ist wirklich neu, einen wechselbaren Akku an Bord, der nicht über ein Netzteil, sondern ein USB-Kabel aufgeladen wird. Gute Lösung - ein Netzteil ist dadurch eigentlich nur selten nötig. Tascam gibt an, dass eine Aufnahme im MP3-Modus mit dem BP-L2 Akku etwa 5 Stunden und den 2 AA Batterien etwa 2 Stunden möglich ist. Ein erster Dauertest ergab bei uns 5,5 Stunden und 1,3 Stunden.

Negativ anzumerken ist, dass das Gerät keinen 3,5mm-Klinke-Anschluß für ein einfaches externes Mikrofon besitzt.

Aufnahmequalität

Unser Fokus ist die Aufnahme von Gesprächssituationen. Für unsere Probeaufnahmen haben wir daher entsprechende Settings gewählt. Parallel wurden alle Situationen mit einem Olympus LS-10 aufgezeichnet, um einen guten Vergleich mit unserem Referenzgerät zu ermöglichen. Vier unterschiedliche Szenarien sind in der Probeaufnahme zu hören: Ansage und Eigenrauschen, Gruppengespräch, Stereotest draußen, Windempfindlichkeit.

Das Ergebnis klingt gut. Die Aufnahmen des DR-100 sind klar und realistisch. Rauschfrei ist aber auch dieses Gerät nicht - lediglich in der Einstellung Low und einer Entfernung von etwa 15 cm zum Gerät ist eine solche annähernd zu erreichen.  Trotzdem sind selbst feine Hintergrundhandlungen wie Tastaturtippen im Nebenzimmer oder Wasserplätschern gut dargestellt. Die Aufnahmen gefallen uns insgesamt etwas besser als die des LS-10 und auch besser als die des Zoom H4n. Im September 09 werden wir aber einen großen Vergleichstest zwischen allen Aufnahmegeräten machen, dann wissen wir mehr.

Der Aufnahmepegel der internen Mikrofone ist im Vergleich zu anderen mobilen Rekordern sehr leise.

Negativ anzumerken sind die Handgeräusche bei der Aufnahme und die Windanfälligkeit, aber der mitgelieferte Windschutz kann das fast vollständig kompensieren (bis zum Ende anhören!). Auch der interne mp3-Encoder scheint in unserem ersten Test leichte Schwächen mitzubringen, das prüfen wir noch. (Beim DR-100 scheint es auch ein Problem mit einem Störgeräusch gegeben zu haben, das per Update gelöst wurde: http://tascam.de/sw/dr-100/DR-100_v102_EN.pdf)

 

Vergleich zum H4n

Mit den zwei XLR-Eingängen ähnelt der Tascam DR-100 in seinen Spezifikationen dem 70 Euro günstigeren Zoom H4n.
Die Hauptargumente des DR-100 liegen gegenüber dem Zoom H4n in einer besseren Aufnahmequalität mit den eingebauten Mikrofonen und einer insgesamt deutlich robusteren Verarbeitung. Allerdings ist es nur mit dem Zoom H4n möglich, von verschiedenen Eingängen gleichzeitig aufzunehmen. 

Einschätzung

Hier im Team sind wir uns einig. Tascam ist mit dem DR-100 für die von uns getesteten Aufnahmesituationen ein guter Wurf gelungen. Bei der Größe und Eleganz gefällt uns das Olympus LS-10 besser als der Tascam DR-100. Dieser läßt sich leider nicht mal eben so in der Jackentasche mitnehmen. Der Tascam DR-100 ist eben ein Arbeitsgerät. Aber als solches gibt er ein wirklich erstaunlich gutes Bild ab.

Sowohl die Verarbeitung, als auch Handling und die Aufnahmequalität gefallen uns ausgesprochen gut. Hier kann der DR-100 voll punkten und zeigt sich besser als das LS-10. Als Manko sehen wir, dass der DR-100 keinen 3,5mm-Mikrofoneingang besitzt.

Wenn da nur nicht die Größe wäre. Wer sich damit arrangieren kann, bekommt mit dem DR-100 aktuell die bessere Lösung. Wer ein handliches und elegantes Gerät wünscht, sollte sich dagegen für das Olympus LS-10 / LS-11 entscheiden. Beide spielen in der ersten Liga und sind nicht sehr weit voneinander entfernt.

In Stichworten gefallen uns: die sehr gute Verarbeitung, klare Tastenanordnung, breites Stereo-Klangbild, externe Mikrofone variabel anschließbar, Limiter sehr gut (!), bei Wind in den Mikrofonen nicht zu empfehlen, Windschutz aber überraschend sehr gut, Akku wird über USB ohne Stromkabel aufgeladen, linker und rechter Kanal bei der Aufnahme trenn- und aussteuerbar.

Zusatz 22.08.2009: Nach einigen Wochen des Verkaufs mussten wir feststellen, dass der DR-100 doch ab und an Defekte zeigt, bspw. nicht gut gehende Regler, Akku ohne Funktion o.ä.. Hier haben wir bereits mit Tascam Kontakt aufgenommen und mehr Qualitätssicherung gefordert. Die Rückmeldung klingt positiv, in jedem Fall gibt es einen sehr schnellen Reperaturservice, der kulant reagiert und Fehler in der Produktion sollen in Zukunft verbessert werden.

Updates

Aktuelle FIrmware-Updates für das Tascam DR-100

 

Und zu guter Letzt:

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Rekorder. Unser Ziel ist jedoch, die Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit eine fundierte Information jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten.  Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Rekorder-Einkauf in unserem Onlineshop.

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Die Features des Tascam DR-100 im Überblick:

  • Digitalrecorder im Taschenformat für den Einsatz im professionellen Umfeld
  • Robustes Metallgehäuse
  • Aufnahme und Wiedergabe von MP3- und WAV-Dateien
  • Aufnahme auf SD-/SDHC-Karten
  • Wählbares Aufnahmeformat:
  • WAV mit 16 oder 24 Bit
  • MP3 mit 32, 64, 96, 128, 192, 256 oder 320 Kb/s
  • Auflösung bei der Aufnahme: 96kHz, 48 kHz oder 44,1 kHz
  • Vier eingebaute, hochwertige Kondensatormikrofone
  • Zwei gerichtete Mikrofone für Stereo-Musikaufnahmen
  • Zwei ungerichtete Mikrofone für Konferenz- und Tagungsmitschnitte
  • Zwei XLR-Mikrofoneingänge mit schaltbarer 48-Volt-Phantomspeisung
  • Stereo-Lineeingang mit einstellbarem Pegel Mini-Klinkenbuchse)
  • Tandem-Pegelsteller für intuitives Einpegeln
  • Schaltbarer Trittschallfilter (40 Hz, 80 Hz, 120 Hz)
  • Schaltbare analoge, automatische Pegelaussteuerung
  • Analoger Limiter zur Vermeidung von Übersteuerung, schaltbar mittels Schiebeschalter
  • Eingebauter Abhörlautsprecher (sehr leise!), abschaltbar mittels Schiebeschalter
  • Kopfhörerausgang mit Pegelsteller (Mini-Klinkenbuchse)
  • Separater Stereo-Lineausgang (Mini-Klinkenbuchse)
  • Speicher für vorgezogene Aufnahme (2 Sekunden) ermöglicht das Starten der Aufnahme bereits vor dem Drücken der Aufnahmetaste (verhindert, dass der DR-100 Tastengeräusche aufzeichnet)
  • Pegelgesteuerter Aufnahmebeginn (die Aufnahme startet, wenn das Eingangssignal einen bestimmten Schwellenpegel überschreitet)
  • Overdub-Funktion ermöglicht es, Sprache, Gesang oder Instrumente einer vorhandenen Aufnahme hinzuzufügen
  • Locate-Marken
  • Dateien umbenennen
  • Audiodateien teilen (etwa um unerwünschte Geräusche abzuschneiden)
  • Während der Aufnahme eine neue Audiodatei erstellen (manuell oder bei einer bestimmten Dateigröße)
  • Direktes Markieren oder Löschen einer Datei auf der Display-Startseite
  • Wiedergabefunktionen einschließlich:
  • Loop-Wiedergabe eines bestimmten Abschnitts
  • Wiedergabe eines gewählten Verzeichnisses oder einer Playliste
  • Anzeige von ID3-Informationen (bis Version 2.4)
  • Pitch-Control (-50 % bis +16 %)
  • Tempo ändern, ohne die Tonlage zu beeinflussen
  • Tonlage ändern, ohne das Tempo zu beeinflussen
  • Stativadapter auf der Unterseite erlaubt es, den Recorder auf einem Tisch- oder Mikrofonstativ zu befestigen
  • 2-Gigabyte-SD-Karte im Lieferumfang enthalten
  • USB-2.0-Verbindung für Dateiaustausch mit einem Computer
  • Batterie- oder Akkubetrieb: BP-L2 Lithium-Ionen-Akku (enthalten, für lange Betriebszeit) oder zwei praktisch überall erhältiche AA-Batterien
  • Drahtlose Fernbedienung, Windschutz und Transporttasche im Lieferumfang enthalten

 

Hallo,

sehr guter Testbericht. Hätte mich mal interessiert, wie lange das Gerät mit den eneloop-Akkus von Sanyo gearbeitet hätte. Benutze diese seit einem halben Jahr in diversen Gerätschaften. Die Kapazität ist verblüffend.
Sehr zu empfehlen, wenn Sie diese noch nicht kennen.
Ansonsten weiter solche qualifizierten Tests.

Herzliche Grüße

Hartmut

Moin moin!

Seit heute 26.05.2009 bin ich stolzer Besitzer des DR-100 Gerätes und ich muss sagen, dass das Gerät exakt diesem Test entspricht. Die Akkulaufzeit konnte ich jedoch noch nicht testen, aber die Ladezeit des im Lieferumfang enthaltenen Akkus beträgt ca. 2,5 Std. über USB Anschluss. Man sollte also wenn viel und lange aufgenommen wird ein paar Ersatzbatterien dabei haben oder sich das Netzteil kaufen, denn eine Aufnahme bei angeschlossenem USB funktioniert nicht und die Konferenz um 2,5 Std. unterbrechen wäre bestimmt nicht gut. Das DR-100 ist ein echter Könner was die Qualität der Aufzeichnungen angeht; selbst im niedrigstem Modus. Perfekt, sehr zu empfehlen. Ein großes Lob natürlich auch den Testern. Ein weiteres Lob möchte ich noch der kompetenten Fachberatung des Teams aussprechen. Ihr wisst wirklich wovon Ihr redet. Da kann sich so manch anderer eine ganz große Scheibe von abschneiden. Hinzu kommt noch die sehr gute Aufmachung der Internetsite. Empfehlen kann man auch sehr die Hörbeispiele.
Weiter so!

Vielen Dank

Gruß

Michael Kramp

Ein für mich wichtiges Kaufargument, welches sich erst während meiner Recherche offenbarte, war die Tatsache, dass Tascam mittlerweile ein Firmware-Update bereitgestellt hat, so dass dieses Gerät auch in der Lage ist, mit bis zu 96kHz aufzuzeichnen.

http://www.tascam.com/products/dr-100;9,12,3717,19.html

Ansonsten möchte ich auch kurz erwähnen, dass ich die Tests mit Audiobeispielen sehr gelungen und hilfreich empfinde. Als Anregung empfehle ich, jeweils Außen- und Innenaufnahmen anzubieten, damit man sich auch einen Überblick über das jeweilige Rauschverhalten in allen Fällen machen kann.

Vielen Dank.

Liebe Grüße,

Oliver Frei

Zwei Fragen zu diesem Gerät

1) Kann ich das Gerät neben (ca. 1,5 Meter Entfernung) einem rauschenden Computer als Mikro am USB betreiben (direkt am Stromnetz)?

2) Kann ich während ich aufnehme über den Kopfhörerausgang meine eigene Stimme in Echtzeit abhören?

Hallo Sasa,
zu 1) Ja, aber dann rauscht es natürlich
zu 2) ja das ist möglich

Kann man denn mit dem Tascam DR-100 auch Konzertmitschnitte (wie z.B. von Orgelmusik) machen oder ist hierfür ein anderes Geräte empfehlenswerter?
Ich benötige eben für derartige Aufnahmen ein wirklich gutes Geräte im Preissektor von bis zu 500 Euro? Würde mich über Unterstützung bei der Suche freuen!

Der Tascam DR-100 eignet sich wunderbar zum Konzertmitschnitt. (Demo einer Cello-Aufnahme unter http://www.wingfieldaudio.com/media-files/cello-dr100.mp3)

Wenn Sie auf XLR-Eingänge und getrennte Aussteuerbarkeit verzichten können eignet sich ggf. auch das Olympus LS-10 hervorragend. (Beispielaufnahmen finden Sie auf http://www.audiotranskription.de/node/26)

Hallo Thorsten Pehl,

danke für die schnelle Antwort! Ist Sonys PCM-D50 besser als der Tascam DR-100 geeignet für Musikaufnahmen? Ich habe zwar schon ein paar Tests soweit diese kostenlos verfügbar waren gelesen, kann jedoch nicht wirklich mit den jeweiligen Bemerkungen einen Favorit ausmachen.

Ich bin Musikstudent für Konzertfach Orgel und möchte gerne meinen Unterricht mitschneiden und müsste eben für Wettbewerbe und sonstiges auch Demoaufnahmen machen können. Da eben 500 Euro für einen Studenten eine Menge Geld sind, möchte ich das beste Geräte für meine Bedürfnisse ausfindig machen.

Zum PCM-D50 ist der Klangunterschied minimal, das D50 scheint leicht weicher im Klangbild, das DR-100 dafür etwas klarer.
(Gleiche Cello Aufnahme mit D50: http://www.wingfieldaudio.com/media-files/cello-d50.mp3)

Der Funktionsumfang des DR-100 ist etwas weiter gefasst, der höhere Preis des Sony scheint meiner Meinung nach eher von dem legendären Ruf des PCM-D1 zu rühren. Daher fällt für uns hier die Empfehlung auf das DR-100.

Da wir auf Sprachaufzeichnung spezialisiert sind kann ich jedoch keine eindeutige Empfehlung für Musikaufzeichnung aussprechen. Die Rückmeldungen von Kunden, die Musik aufzeichnen sind jedoch durchweg positiv.

gibt es hierzu hörbeispiele, die einen sound-vergleich zwischen zoom h4n und tascam dr 100 ermöglichen

Noch nicht bei uns, aber das ist eine gute Idee. Werden wir die nächste Zeit erstellen und hier veröffentlichen.
Grüße
Dr. Thorsten Dresing

hallo, verträgt sich das gerät mit mac? viele grüße jens

Ja, völlig ohne Problem. Wir sind auch Macuser. Das Gerät wird als Laufwerk erkannt und die MP3 und WAV Dateien sind immer auf dem Mac weiterzuverwenden.

Zunächst mal vielen Dank für die kompetente Hilfe auf dieser Seite. Ich suche ein Gerät für meine Tätigkeit als Radiojournalist und schwanke zwischen dem LS-10 und dem DR-100. Klein ist zwar fein (Olympus), doch wenn die Qualität besser ist, wäre das ein echtes Argument pro Tascam. Meine Frage ist jedoch, ob das Problem mit den Handgeräuschen so groß ist, dass man keine sendetauglichen O-Töne bekommt, wenn man das Gerät in der Hand hält. Für Interviews kann man es ja auf ein Stativ setzen, aber würden Sie sagen, dass es möglich ist, auch gute sendefähige Töne (mit internen Mics) zu bekommen, wenn man das Gerät in der Hand hält? Zweite Frage: Gehört zum besseren Klang des Tsacam auch mehr Bass als beim Olympus? Kollegen benutzen den LS-10, und das Höhenlastige stört mich dort. Sonst finde ich auch das Olympus genial. Was wäre Ihre Kaufempfehlung für einen Radiojournalisten, der sendefähige O-Töne braucht, am liebsten ohne externes Mikro. Viele Grüße aus Bayern.

Hallo Herr Radiojournalist,
Handgeräusche sind bei allen Handheld-Recorder ein Problem. Da unterscheiden sich LS-10 und DR-100 wenig. Als sehr gute Lösung hat sich die Nutzung eines zusammengeklappten Stativs als Griff erwiesen. Dadurch lassen sich Griffgeräusche fast ausschließen.

Bezüglich der Höhenlastigkeit empfehle ich Ihnen einen Blick auf das Olympus LS-11. Hier wurde der Bassbereich gegenüber dem LS-10 verbessert.
Ab heute nachmittag (17.08.) werden wir auch eine Probeaufnahme liefern können.

Persönlich halte ich das LS-10/LS-11 für das perfekte Arbeitsgerät, wenn man auf XLR-Eingang verzichten kann.

Guten Tag,

ich habe einen sony pcmd50 getestet und überlege ihn nun eventuell einzutauschen. das problem sind die fehlenden xlr- eingänge, ansonsten war ich mit den aufnahmen, der hanhabbarkeit und der verarbeitung sehr zufrieden. meine frage wäre, ob sie den tascam dr100 auch schon mit hochwertigen kondensatormikrofonen getestet haben und ob die vorverstärker da mitmachen oder ob ich dann doch lieber auf einen größeren flashrekorder setzen sollte. mir gefiel aber schon die möglichkeit auch mal eine kleine atmo einfach so aufnehmen zu können. herzliche grüße und vielen dank für die guten tests!

Nein bisher nicht getestet, nur aus Rückmeldungen von Anwendern die über einen guten Vorverstärker berichten.

Die Aufnahmen mit dem Tascam DR-100 sind etwas verrauscht, wenigstens wenn man mit den eingebauten Mikrofonen aufnimmt, weil der eingebaute Lautsprecher stets rauscht, wenn das Gerät eingeschaltet ist (habe ihn beim Aufnehmen ans Ohr gehalten, auch 1/2 Armlänge entfernt, und das Rauschen noch gehört, genau, wie es sich beim Abspielen anhört). Dies ist auch der Fall, wenn der Speaker-Schalter auf off steht; abgesehen davon, daß der Lautsprecher sowieso beim Aufnehmen aus sein müßte. Eine Rückfrage im Geschäft ergab, daß auch andere Geräte genau diesen Fehler aufweisen.
Kann sowas lediglich auf Fehlfunktion der Firmware beruhen (aktuelle Version v1.10) und sich also per kommendem Update beheben lassen?
Ansonsten scheint aber am Gerät alles in Ordnung zu sein.
Da mir Ihre Tests sehr gut gefallen, würde ich gerne fragen, ob solche Fehler auch bei anderen Modellen schon aufgefallen sind. Ich habe nämlich beim Sony IDC-MX20 vor Jahren schon auch so einen Fehler erlebt (Piepsen beim Aufnehmen), wenn man auf den wechselbaren Memory-Stick-Pro-Duo aufnimmt; und den Fehler hatten auch die anderen Geräte im Geschäft. Ist nun beim kommenden Olympus LS-11 auch so etwas zu erwarten?
Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank für die guten Tests

Hallo, auch ich bin Radiojournalistin und bräuchte einen Expertenrat.
Ich arbeite gerne mit externem Mikrofon - welches Gerät sollte ich nehmen, welches ist einigermaßen rauschfrei?
Ich habe ein relativ begrenztes Budget - aber es ist eben ein Arbeitsgerät, da muss man dann schon mal über den Schatten springen.
Momentan habe ich ein Microtrack und bin verzweifelt!!

Danke für gute Tipps!!

Bettina

Hallo bettina,
bitte ruf doch einmal an da können wir dich besser beraten. Wir haben uns heute nochmal beim hessischen Rundfunk nachversichert, was dort unter "sendefähigem Material" zu verstehen ist und haben jetzt klare Vorstellungen davon. Grundsätzlich sind Geräte in der Preisklasse 200-600 Euro die in Frage kommen (z.B. Olympus, Tascam, Sony, Zoom, Edirol, Marantz).
Grüße
Thorsten

Hi,

ich habe einen Kritikpunkt anzumerken.
Ich habe den DR-100 mit externen Mikros getestet, im Wesentlichen mit den klassischen Reporter-Mikros U421 und u441 von Sennheiser.
Beide Mikros (dynamische) sprechen extrem leise an, erst wenn der Pegel voll aufgedreht ist, sind akzeptable Pegel um -20 db erreicht worden, extremes Rauschen inclusive. Wenn der Aufnahme-Sensibel-schalter auf high gestellt wird, ist es etwas besser, aber in jedem Fall rauschen die Aufnahmen so stark, dass ich sie für Rundfunkjournalisten ungeeignet finde, ganz zu Schweigen von Studio-Sprach-Aufnahmen.
Die Schlußfolgerung: die mic-pre-amps sind im DR-100 nicht gerade die Hochwertigsten. Bei Nutzung der internen Mikros ist es etwas besser, aber eine Nutung über xlr mit guten Mikros sollte schon möglich sein, find ich.
Ich bin auf den PMD 661 von Marantz umgestiegen, hier gibt es absolut kein Rauschen, alle Aufnahmen sind super, die preamps sind auch etwas hochwertiger.
@Bettina: investiere etwas mehr und nimm den PMD 661, der ist sehr robust und macht tolle Aufnahmen.
Auch mit dem klitze-kleinen Umschalter am DR-100 zwischen internen und externer Mikroansteuerung war ich nicht so zufrieden. Man muss schon genau hinschauen, wo der Mini-Knopf stehen bleibt.
Liebe Grüße,
Sebastian

Hallo,
die Einschätzungen des DR-100 klingen ja überwiegend positiv. Kann man was zur Hochlauf- bzw. Speicherzeit sagen? Da ist der LS-10 ja einsame Spitze, manch anderes Gerät nudelt da mitunter recht lange rum, bis die Aufnahme startet bzw. die Datei auf der Karte gesichert ist, so dass man sich fast schon an Minidiskzeiten erinnert fühlt.

Die Speicherung der Dateien geht unmerklich schnell. Die Einschaltzeit ist abhängig von der Größe der SD-Karte. Bei einer 4GB Karte dauert das Einschalten etwa 3 Sekunden. (Ist damit also deutlich weniger problematisch als bei Zoom-Geräten)
Die Aufnahme startet beim Drücken auf die REC-Taste sofort. Es ist sogar ein Pre-Rec von 2 Sekunden möglich.

Die zusätzliche Meldung vom 22.08. über die häufigen Störungen beim DR-100 haben mich verunsichert und halten mich vom Kauf ab. Hat sich den TASCAM zu diesem Problem geäußert? Gibt es eine neue Entwicklung dazu in den letzten 4 Wochen?

Wir haben die Erfahrung dass einige Geräte bei Auslieferung nicht korrekt laufen, allerdings sehr unkompliziert und schnell ausgetauscht werden.

Ist es möglich, den DR-100 über den USB-Anschluß als DAC für den Übergang vom Notebook zur HiFi-Anlage zu nutzen? Dadurch würde sich viel zusätzlicher Nutzen (Aufnahme)ergeben, wenn man einen Vergleich zu Geräten wie KingRex USB-DAC, HRT Music Streamer+, Cambridge DAC Magic oder Musical Fidelity V-DAC USB. Können Sie etwas über die Qualität der internen Wandler sagen? 24/96 sind ja schon mal eine Ansage.
Danke und freundliche Grüße
Dr. Kurt-Ernst Littig

Habe gerade ein Testgerät von Tascam und muss sagen, dass das mit dem Rauschen der Aufnahme schon alles andere als High Quality ist. Habe eine Orgelaufnahme probiert, Gerät auf Stativ auf der Orgelempore (ca. 5m entfernt). Bei den eingebauten Kugelmikros hört man selbst bei voller Registrierung noch Rauschen vom Rekorder, und eine Orgel ist nun alles andere als leise. Bei den Uni-Mics ist es besser, und auch die Aufnahme erstaunlich gut anhörbar, wenn auch Tiefen fehlen. Trotzdem kommt man mit recht günstigen zusätzlichen Mikros zu besseren Ergebnissen, vermute ich, wobei ich das noch nicht getestet habe. Das der kleine Lautsprecher immer rauscht, kann ich von meinem Gerät auch bestätigen.

@MH der Lautsprecher kann im Menü ausgeschaltet werden und rauscht dann nicht mehr. Die Aufnahmen die sie erzeugen müssen sich exakt so anhören wie unsere Beispielaufnahmen (auch die im großen Vergleichstest) ansonsten vermute ich einen Fehler.

Vielen Dank für die Antwort.
Habe heute noch Aufnahmen mit externen hochwertigen Mikrofonen gemacht (Audio technica Großmembran Kondensator). Das klingt ganz ordentlich, wobei ich auch da den Eindruck habe, es rauscht (schwer zu beurteilen, da der Motor der Orgel auch rauscht, nur im anderen Bereich). Das schiebe ich aber auf die Mic Preamps. Die Mikros haben allerdings einen sehr hohen Ausgangspegel, werde auch mal was dynamisches probieren.
Wo kann man den Lautsprecher im Menu ausschalten? Das habe ich nirgends gefunden.
Gerade habe ich das Problem, dass sich die Dateien teileweise nicht mittels Speicherkartenleser kopieren lassen. es kommt die Fehlermeldung "ungültige MSDOS Funktion". Wissen Sie evtl. woran das liegt?

Der Lautsprecher lässt sich auf der Rückseite direkt über einen Schalter ausschalten.
Mit Speicherkarten hatten wir bisher noch keine Probleme, das würde ich mal dreist auf den Kartenleser schieben.

Hallo,

Erstmal vielen Dank für diese hervorragende Homepage !

Ich möchte den Tascam DR100 oder den Marantz PMD 661 kaufen.

Es gibt mehrere Einsatzgebiete. Einmal als AD-Wandler, um Schallplatten für den mobilen Einsatz zu digitalisieren und auf dem Mac zu speichern.
Die Qualität sollte etwa CD-Qualität erreichen.
Welches Gerät hat die besseren Aufnahme Ergebnisse über Analog in ?

Ein Hörbeispiel dazu wäre toll !

Als DA Wandler benutze ich einen Weiss DAC 2.

Zum anderen möchte ich Klassik und Rock-Konzerte aufzunehmen. Welches Gerät hat dazu die besten Möglichkeiten ?

Durch Ihre tolle Seite mit Hörbeispielen konnte ich schon einige Geräte ausschließen, danke !

Viele Grüße,
Sven

Hallo Sven,
gute Anregung für weitere Tests. Den nächsten großen Test gibt es dann wieder im neuen Jahr, wenn die Hersteller ggf. auch mit neuen Reihen am Start sind. Die Anforderungen die du an die Geräte stellst, könnten anspruchsvoller und unterschiedlicher nicht sein: "leise Flöte hinten rechts" oder "110db Metal". Ich vermute, ganz ehrlich, selbst ausprobieren bringt die schnellere Ergebnisse. Grüße Thorsten

Hallo,

Eine Probiermöglichkeit habe ich heute schon im Netz gefunden.
Auf einer anderen Homepage konnte ich u.a. den Tascam DR100 und den Marantz PMD 661 mit den eingebauten Mikros mit verschiedenen Aufnahmen im Vergleich hören.
Die Aufnahmen mit eingebauten Mikros vom Tascam DR100 finde ich bei dieser Vergleichsmöglichkeit besser als die vom Marantz PMD 661.
Der Tascam lieferte im Vergleich zu allen anderen Geräten (alle mit eingebauten Mikros) auf dieser Seite die besten Ergebnisse, und das sehr deutlich...finde ich.

Sven

Hallo!

Wir suchen für den Proberaum einer Rockband - 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug - eine halbwegs taugliche Aufnahmelösung. Prinzipiell würden wir eine volle Mikrofonierung aller Instrumente gern vermeiden, daher mal die Frage hier:

Kann jemand sagen, ob dieses Gerät auch im Proberaum etwas taugt, trotz der in der Regel sehr hohen Lautstärke?

Danke schonmal im Voraus.

Hallo, unsere Kunden haben uns zurückgemeldet, dass sie solche Settings gut mit Zoom, Tascam oder LS aufnehmen konnten. Wichtig war die Möglichkeit auszusteuern und ggf. Limiter einzusetzen (im Notfall). Also freie Auswahl, sprich die eigenen Wahl an Budget und Funktion und Gefallen anpassen.

Hallo,
ich habe drei Fragen zum DR-100 und seinem Line-Out:
ist der Line-Out im Rec-Betrieb nutzbar? Ist der Line-Out als Bypass angelegt oder wirken sich Aussteuereinstellungen auch auf das Signal des Line-Outs aus? Gibt es ein Delay zwischen Signal-Eingang via eingebaute Mikrofone oder angeschlossenen externe Quellen und Signal-Ausgang via Line-out?

Danke und Grüße

B

Hallo,
- Ja, dr-100 liefert über line-out ein Signal beim der Aufnahme
- Es gibt kein Delay
- Eine Pegeländerung kann vorgenommen werden
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Liebe Kollegen bei Audiotranskription,
ich versuche, mich zwischen einem PMD 661 und dem DR-100 zu entscheiden.
Dazu habe ich eine Frage zum DR-100:
Kann man den Accu tatsächlich NUR über USB aufladen, oder auch über ein Netzteil, wenn man sich ein solches zulegt?
Ich mache zum Teil sehr lange Aufnahmen und brauche ein Gerät, das ohne Probleme bei Stromausfall (leider nicht selten) vom Netzbetrieb auf Accu umschaltet (größtes Manko bei Marantzrekordern - die gehen dann aus) und den Accu während Netzbetrieb gleichzeitig auflädt, so dass der im o.g. Fall voll ist und die Aufnahme auf Accu weiterlaufen kann.
Der DR-1 kann das, der DR-100 nicht mehr?
Accu nur über USB reicht mir nicht (wobei, klar, ich mir auch einfach einen Netzadapter für USB kaufen könnte, aber anscheinend nimmt das Gerät ja nicht auf, wenn es gerade über USB aufgeladen wird.
Vielen Dank für die Hilfe!!
Hanna / Köln

Hallo Hanna, das DR-100 läd den Akku im Betrieb mit dem Netzteil!

Hallo,
Ich hatte mich mit der Qual der Wahl zwischen DR-100 und dem Zoom H4N herumgeschlagen.
Die Entscheidungsfindung gestaltete sich nun so schwer, das ich beide Geräte ausgiebig testen musste, um mich für eins zu entscheiden.
Meine Ergebnisse waren allerdings etwas anders als die von Euch.

http://irrah.de/audiotest/online/

Beste Grüße.
H. Ansorge

Hallo,
Ich suche ein Recorder für klassik, sprache und vielleicht jazz.
Dies wird exclusive über extern mikrofone bzw. kondenser mic. B.P.M.-CR73II änlich mit Neumann U-87 AI betriben.
Meine frage ist: sind die Preamps tauglich für geräuschfreie aufnahmen? weil ich habe gelesen dass dieses nicht one weiteres ist...?
Welche gäret würden Sie nähmen für klassik wo alles genau aufgezeichnet werden muss?
Ich bedanke mich in voraus.
Lucian.

Hallo Lucian, da bleibt nicht viel Auswahl: Zoom H4n oder Tascam DR-100 sind die günstigeren Kandidaten. Ich würde es an deiner Stelle am besten austesten und selbst hören.

Hallo,
auch ich brauche einen Rat bezüglich eines Rekorders. Ich habe eine Acappella-Band und wir möchten unsere Übungsweise noch verbessern. Als ich neulich las, dass man mit dem Zoom H4N und mit dem Tascam DR 100 mehrspurige Aufnahmen machen kann, dachte ich, eines dieser Geräte wäre klasse für uns. Meine Vorstellung wäre, jede Stimme einzeln einzusingen und im Anschluss durch Ausblendung einer oder mehrerer Spuren/Stimmen den jeweiligen Part als Einzelstimme oder im Zusammenklang mit den anderen üben zu können. Welcher der beiden Rekorder eignet sich für solche Vorhaben?
Schon jetzt vielen Dank für Ihre Meinung.
MfG Joachim

Hallo Joachim, ehrlich gesagt habe ich ein solches Setting noch nicht versucht. Ich glaube, das ein solches aus- und einblenden nur später via PC möglich ist (dort kann man dann einfach eine der Spuren ausblenden). Um gleichzeitig mehrere Spuren aufzunehmen ist das H4n die bessere Wahl.

Hallo zusammen,

was seit mehreren Postings unbeantwortet blieb, ist die Frage nach dem Rauschen des Lautsprechers vom DR-100. Dieses lässt sich auch durch das Ausschalten des Lautsprechers nicht beheben. Auch die aktuelle Firmware 1.10 löst das Problem nicht.
Können Sie dazu bereits eine Aussage machen? Oder sollte man sich direkt an Tascam wenden?
Vielen Dank!

Hallo, wenn sie im Menü das Monitoring ausschalten gibt es auch kein Rauschen mehr. Das müsste die Lösung sein.

Guten Tag Herr Dresing!

Vielen Dank für den aufschlussreichen Testbericht und Ihre freundliche Auskunftsbereitschaft!

Meine Frage geht auch in die Richtung Orgelaufnahmen. In diesem Bereich hat man oft mit starken und überraschenden dynamischen Wechseln zu tun. Die Geräte mit denen ich bisher Erfahrung gemacht habe, reagieren mit einem deutlich Klangeinschnitt, wenn es binnen einer Sekunde von ganz leise plötzlich sehr laut wurde. Oder auch schnellen Lagenwechseln von tiefen in hohe Frequenzen. Meistens dauert es kurze Zeit, bis sich das Klangbild wieder erholt hat.

Wie würden Sie die Qualität bezüglich dieses Problems beim DR-100 einschätzen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
MfG TF

Hallo herr Frank, grundsätzlich muss man feststellen, das nahezu alle automatischen Aussteuerungen mit diesem problem zu kämpfen haben und es nicht befriedigend lösen, auch der DR-100 nicht. Daher ist die ganz klare Empfehlung, immer manuell auszusteuern. Das heisst die Aussteuerung bei einer Probeaufnahme auf die lauteste Tonfolge ausrichten.
VG
Thorsten Dresing

Habe sehr interessiert Test u. Kommentare gelesen. Beabsichtige mir einen Recorder zu beschaffen. Habe mit dem Tascam xx P2 wegen der Synchronisierbarkeit mit meiner Videokamera geliebäugelt, weiss aber nicht, wie ich das mit meiner Video-SW bewerkstelligen soll. Also ist das DR-100 m.E.die beste Wahl (< 500.-€), da es inzwischen auch mit 96 kHz Samplerate aufnimmt.
Frage: Um wieviel verkürzt sich die Aunahmezeit beim Einsatz der Phantomspeisung ( 2 x NTG-1, Röde)?
Gruß
Hajo Hornberg

Hallo Hajo, ehrlich gesagt das wissen wir nicht exakt. Es heisst, dass dadurch etwa 50% weniger Zeit zur Verfügung steht, mag aber auch leicht variieren. Ersatzbatterien sind in jedem Fall angesagt.

Danke für die Info Dr. Dresing.
In einer Videozeitung hat das Marantz PMD 661 am Besten abgeschnitten. Bemängelt wurde der fehlende Limiter und die Leistung des eingeb. Mikros.
Letzteres interessiert mich nicht.
Haben Sie Erfahrungen mit diesem Gerät und ist das ggf. über Sie beziehbar?
Der Preis ohne FB ist in der Zeitung mit 560.-€
angegeben.

Gruß
Hajo Hornberg

Großartige Tests!

Ich bin kurz davor, das DR100 zu bestellen. Einziger Haken: Ich bin eigentlich auf der Suche nach einem Gerät, das Aufnahmen bei 96 k/Hz fabriziert. Gibt es in diesem Preissegment eines?

Hallo Robert, alle topaktuellen Geräte können in 96kHz 24 Bit aufnehmen, auch der Tascam (aber auch die LS Serie, die Zoom Geräte usw.). Diese Aufnahmen können aber manchmal nicht ohne Plugin auf jedem Rechner wiedergegeben werden.

Hallo Herr Hornberg, wir sind noch in Verhandlungen mit Marantz. Grundsätzlich also möglich.

Hallo,
nachdem ich das Marantz PMD 661 im Internet relativ günstig zum Erwerb gefunden habe bin ich auch ins Zweifeln gekommen, ob das Tascam DR-100 das für mich optimale Gerät ist. Denn die Möglichkeit, XLR-Mikros anschließen zu können, ziehe ich einer 3,5 mm-Lösung wie bei dem Olympus LS-11 deztlch vor. Zwar wollte ich nicht sofort in teure Mikros investieren, so dass ich das Tascam DR-100 (gute interne Mikros) und die Erweiterungs-Möglichkeit gut fand. Wie sich jetzt (anscheinend) rausstellt, taugen die XLR-Buchsen aber doch recht wenig bzw. sind evtl. zu leise. Da wäre der Marantz PMD 661 natürlich sinnvoller. Nur frage ich mich: warum hat der keinen Limiter? Das ist für mich (und war auch für einen Tester im Internetnet) ein Ausschlußkriterium (neben den angeblich schlechten internen Mikros).
Über eine Antwort/Vergleich würde ich mich sehr freuen, insbesondere da ich nach all den Vergleichstest Ihre Kompetenz sehr schätze.

Wir hatten nicht den Eindruck, dass die XLR-Eingänge zu leise ausgesteuert sind. Ein Limiter ist eingebaut und macht auch einen guten Eindruck.

Hallo,
ich bin von den Informationen auf dieser Seite begeistert. Gratulation!
Trotzdem habe ich eine Frage.Ich bin Gesangsstudent und habe bis jetzt meine Aufnahmen mit einem md-player und externem Mikro gemacht. Ich würde nun gern auf ein anderes Gerät umsteigen. Welches wäre für Gesangsaufnaehmen (Gesang-Klavier, Orchestermitschnitte) am besten geeignet?
Vielen Dank und liebe Grüße

Hallo,
da ist meiner Meinung nach der Eindruck der eigenen Ohren der Beste Maßstab. Ich empfehle ein Ohr auf unsren vielerwähnten Vergleichstest zu werfen.
Insbesondere kann ich hier unsere Favoriten empfehlen: DM-550, LS-11 und DR-100
http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-digitaler-rekorder.htm#G...

Hallo,
danke für die schnelle Antwort. Ich habe mir selbstverständlich den Vergleichstest bereits zu Gemüte geführt und für mich den LS-11 als Favoriten ausgewählt. Interessanterweise liefert auch der Zoom H4 n gute Hörerlebnisse. Das Klangergenis des Tascam DR-100 wirkt auf mich klar, aber sehr trocken. Da ich über den Tascam nur Gutes gehört habe, fällt mir die Entscheidung trotzdem sehr schwer (Die Anzahl der Features ist unübertroffen).
Was also ist zu tun? :-)
Sollten Erfahrungsberichte von Sängern mit einem dieser Geräte bekannt sein, wäre ich für Informationen sehr dankbar.

Vielen Dank und liebe Grüße

Hallo Herr Dresing,

vielen Dank für Ihre Antwort vom 04.01.2010.

Zwischenzeitlich hat sich bei mir etwas getan: ich habe das Rauschen bei Tascam reklamieren lassen, es wurden neue Geräte geschickt, die aber wieder das selbe Problen aufwiesen.

Um das Ganze nun aber doch noch einmal im Detail zu schildern, um Mißverständnisse auszuschließen:
Sind sowohl das Monitoring als auch die Lautsprecher ausgeschaltet, rauscht das Gerät. Dies hört man bereits sofort nach Einschalten des DR-100, notfalls kann man einfach mal den Lautsprecher ans Ohr halten. Wenn man nun noch im den Eingangspegel voll aufdreht, nimmt man das Rauschen gleich mit auf, denn die Mikros liegen ja direkt neben dem eingebauten Lautsprecher.

Rauscht weiterhin nichts?

Ich denke bei dem Preis ist der Mängel einfach zu doll. Und ich würde nicht einmal sagen, dass ich übersensibel an die Sache herangehe.

Nachtrag:

Um diese Tatsache auf die Praxis zu übertragen:
Atmo-Aufnahmen bzw. das Aufnehmen leiser Geräusche, wo eben ein erhöhter Eingangspegel notwendig ist, ist mit dem dr-100 so nicht möglich.

Hallo noch einmal,

habe endlich Infovon Tascam bekommen, dass das Problem mit dem Rauschen bekannt ist. Es heisst, es werde an dem Problem gearbeitet, augenblicklich gebe es keine Lösung. Hoffe bald auf Abhilfe, gebe dann gerne nochmals Rückinfo.

Hallo miteinander und erstmal ein großes Lob an die ausführlichen Tester! Erstklassig!
Kann ich auch was fragen? Muss sehr oft Sprachbeiträge direkt vom Mischpult aufnehmen (immer unterschiedliche Pulte, d.h. somit auch unterschiedliche Ausgänge wie Klinke, Miniklinke, und was es sonst noch alles so gibt). Arbeite im Moment mit einem M-Audio Microtrack II, und der macht leider in dieser Situation bei manchen Mischpulten ein sehr störendes Klick-Geräusch (Aufnahmen sind so nicht zu gebrauchen).
Jetzt hätte ich gerne einen DR-100 gekauft, aber der hat ja nur Miniklinke als Line-In. Kann man ihn mit diversen Adaptern an Mischpulte zum Aufnehmen anschließen? Was würdet ihr empfehlen? Ist das eine gute Lösung, oder ist er hierfür eher nicht geeignet?
Für eine Antwort bedanke ich mich sehr herzlich im Voraus.

Zunächst besten Dank für den Service und die Tests auf ihrer Webseite. Das ist großartig!

Ich habe den DR-100 nun einige Tage getestet und komme zu folgendem Ergebnis:

- Die Empfindlichkeit der internen Mikrofone (gerichtet) ist sehr gering. Ich muss auf maximale Empfindlichkeit stellen und die Aussteuerung fast ganz aufdrehen um ein anständiges Signal zu bekommen (Fagott mit Orgel, beides nicht gerade leise Instrumente aus 4 Metern Entfernung) bzw. Fagott mit Oboe in kleinem Raum, 2 Meter Entfernung.

- Sehr deutliches Rauschen bei der oben genannten Einstellung.

- Bei der Verwendung externer Mikrofone (Rode NT5) rauscht es deutlich weniger, aber die Empfindlichkeit ist immer noch sehr gering.

Auto-Pegel ist aus, Limiter ist an.

Das Rauschen des Lautsprechers kann ich bestätigen, auch wenn Monitoring im Menu deaktiviert ist und der Lautsprecher unten per Schalter ausgeschaltet ist.

Meine Frage: Ist die geringe Mic-Empfindlichkeit meines Gerätes normal?

Des weiteren hatte ich gestern während der Aufzeichnung einer Konzertprobe einen Schreibfehler ("Error writing Audi Track" oder so ähnlich, habe es mir nicht gemerkt). Dabei wurde die Aufzeichnung beendet und die Record-Leuchte blinkte. Defekte Speicherkarte?

Besten dank und Gruß
Robert

Hallo Robert,
mobile Rekorder haben Bauartbedingt gegenüber anderen Verfahren einen recht geringe Empfindlichkeit.
Der Fehler "Error writing..." ist uns nicht bekannt. Kann ich leider nichts zu sagen.
Beste Grüße

Hinweis: Der Tascam DR-100 nimmt anscheinend im MP3 Modus entgegen der Produktbeschreibung (Samplingrate 44.1kHz) nur Frequenzen bis etwa 16 kHz auf (gemäß Spektralanalyse)...!?

@ Robert
Eventuell handelt es sich nicht um eine SDHC Karte?
Mehr gerne per E-Mail, wir können das das Ergebnis hier posten ;)

Leider wurde der o. g. Fehler (16kHz-Beschnitt bei MP3) nicht mit der Firmware v1.11 vom 10.3.2010 behoben. Schade, der eingebaute Audio4pro CODEC sollte das eigentlich besser können! Man nehme mal 2 Sekunden weisses Rauschen auf (ersatzweise einen laufenden Wasserhahn mit Perlator) und schaue sich das Frequenzspektrum in Soundtrack o. ä. an. Die verminderte Samplerate (32kHz) erkennt man übrigens bei allen im Netz auffindbaren MP3-Beispielen des DR-100.

Hallo,

Ich habe mich entschieden, den Tascam DR-100 , weil mir der Klang der internen Mikros in euren hilfreichen Klangbeispielen am häufigsten gefallen hat. Allerdings habe ich eine Frage, da ich mit dem Gerät auch Atmos des Tascam-DR-100 ausgerichtet? Wenn sie nach vorn gerichtet sind, ist der Aufnahmewinkel ja viel zu klein um eine sinnvolle Stereoatmo zu machen (bei dem geringen Mirkofonabstand). Wie sind die Mirko-Kapseln ausgerichtet?

Viele Grüße und Danke für die tolle Seite, Max

Hallo Max,
das DR-100 hat auch in unserem Atmo Test mitgemacht und dort ganz passabel abgeschnitten, obgleich es bessere Geräte gab. Die internen sind nach vorne ausgerichtet, allerdings sind die Kapsel in der Schutzhülle im 90 Grad Winkel angeordnet (man kann das gegen das Licht gehalten gut erkennen), also so wie auch beim Olympus LS oder ähnliche geräten. Stereoatmo ist damit sinnvoll möglich.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Liebe Gemeinde und liebe Hörfunkjournalisten,

ich habe mir das Marantz 661 zugelegt, da mir die Kollegen in der Hörfunk-Technik, (großer Sender, den ich aus Wettbewerbsgründen lieber nicht nenne), - die Kollegen sind super gut-, dieses Gerät sehr empfohlen haben.

Meine Frage: welches Mikrophon lege ich mir jetzt noch zu? Es soll leicht sein, (schwere dynamische Mikros besitze ich).
Soll ich ein Stereomikro kaufen? Kann ich damit auch mono aufnehmen? - Ich fürchte mich nämlich vor den Handgeräuschen, die Stereomikros produzieren und Interviewaufnahmen lassen sich mit einem Stativ ja bekanntermaßen nur schlecht realisieren. Weil die O-Tongeber ständig ihre Köpfe rumreißen.

Also: leicht, sehr gut und günstig wäre ideal.

Grüße in die Runde, Christiane

Ich finde diese Seite auch total gut -großen Dank an audiotranskript!

Hallo Christiane,
die ARD.ZDF Medienakademie empfiehlt folgende Mikrofone:
"Kugel":
Beyerdynamic M 58 (dynamisch)
Beyerdynamic M 101 (dynamisch)
Sennheiser MD 21 (dynamisch)
Sennheiser ME 62 (Elektret)

Richtmikro "Niere", "Hyperniere":
Beyerdynamic M 201 (dynamisch)
Beyerdynamic MCE 86 (Elektret)
Sennheiser MD 421 (dynamisch)
Sennheiser MD 441 (dynamisch)

Stereo-Mikro:
Beyerdynamic MCE 72 und MCE 82
Sony ECM-MS 957

Grundsätzlich ist ein Stereo Mikrofon eher für Ambiente Aufnahmen geeignet, ein Mono-Mikrofon für Interviews.

Guten Tag,

Meine Haupaufnahmesituation ist Lavaliermikrofon + instrument über Lineeingang (gleichzeitig)

Hauptanliegen sind bestmöglicher Klang, einfache Bedienung und guter Transportabilität.

Würden Sie Hier den Tascam DR 100 empfehlen oder eher ein anderes Gerät ?

MfG

Jacques

Hallo Jaques,
gleichzeitige Aufnahme von Mikrofon und Line ist nur mit dem Zoom H4n oder dem Tascam DR-2d möglich.
Ich würde hierbei das Tascam DR-2d bevorzugen.

Guten Tag

Der Entscheid, einen Tascam DR-100 anzuschaffen, ist schon so gut wie gefallen (diese Tolle Seite hier hat einen ganz wesentlichen Teil dazu beigetragen - Danke!).

Eine Fragestellung ist aber noch immer offen:

Wenn ich während der Aufnahme mit dem Tascam DR-100 sogenannte Marken setze (automatisch oder manuell) so werden diese ja zusammen mit der Aufnahmedatei gespeichert und ich kann sie mit dem Tascam später direkt ansteuern.

Wie ist es aber, wenn ich eine solche Audiodatei auf dem Computer mit einem Sound-Editor öffne? Sind dann die besagten Marken hier immernoch vorhanden, oder ist das evt. abhängig davon, welche Software ich zur Soundbearbeitung verwende? Können diese Marken hier bei Bedarf gelöscht werden und falls nein: was passiert, wenn ich eine solche Datei auf Audio-CD brenne, bzw. auf einen MP3-Player lade und dann Abspiele? Wird dann eine Marke als neuer Track erkannt?

Herzlichen Dank demjenigen, der hierzu näheres weiss.

Gruss Guido

Hallo Guido,

das haben wir noch garnicht ausprobiert. Bei anderen Rekordern, die die gleiche Funktion anbieten, sind diese Marken nur mit bestimmten Programmen lesbar. In keinem Fall wird später eine CD gebrannt, die dann über einzelne Tracks verfügt. Hier bleibt nur die Variante "Einzeltracks" zu erstellen.

Viele Grüße
Thorsten

Vielen Dank fuer den guten ausfuehlichen Testbericht.

In einem zusatz schreiben Sie:"Zusatz 22.08.2009: Nach einigen Wochen des Verkaufs mussten wir feststellen, dass der DR-100 doch ab und an Defekte zeigt, bspw. nicht gut gehende Regler, Akku ohne Funktion o.ä ..."

Mich wuerde nun interesieren ob dieses problem geloest wurde und die Qualitaetskontrolle verbessert wurde?.

Wie schaetzen Sie die qualitaet gegenueber dem LS-11 ein.

Vielen Dank

Hallo Frank,

die Zahl der Defekte beim DR-100 ist deutlich zurückgegangen. Sicher eine bessere Qualitätskontrolle und damit näher am Olympus dran was diesen Punkt betrifft. Die LS Reihe kommt bei uns auf etwa einen Defekt bei Tausend Geräten. Wer aber auf XLR verzichten kann, sollte lieber noch einmal genau bei den alternativen Produkten schauen (wie Tascam DR-2d oder LS-5).

Viele Grüße
Thorsten

Hallo!

Ich habe nun schon einige Zeit auf ihrer wunderbaren Site recherchiert, ich bin mir allerdings immer noch nicht sicher, welches Gerät für meine Zwecke das am besten geeignete wäre.
Ich bin Chorleiter und würde gern hauptsächlich folgendes tun:
Übungs-CD's für die Sänger erstellen, dafür möchte ich Klavierbegleitungen über eine Line-In-Möglichkeit direkt mit einem Digital Piano einspielen sowie die einzelnen Stimmen einsingen (wenn möglich ohne extern angeschlossenes Mikrofon, der Materialaufwand soll gering gehalten werden) und diese dann später am PC bearbeiten und zusammenmischen. Des Weiteren sollen Mitschnitte von Proben und Konzerten des Chores mit dem entsprechenden Gerät gemacht werden. Dort wäre es auch schön, wenn man gute bis sehr gute Ergebnisse zuwege bringen könnte, ohne weiteres Equipment aufzubauen. Da bin ich allerdings noch nicht sicher, ob nicht doch in fernerer Zukunft externe Mikrofone angeschlossen werden sollen - müsste mir also diese Möglichkeit offen lassen. Sind dann Phantomspeisung und XLR-Eingänge ein absolutes Muss?
Sie sehen, eingige Fragen sind noch offen, ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir für meine Anwendungsgebiete ein Geräte empfehlen könnten (LS 11, H-4N, DR- 100 oder ein ganz anderes?)

Im Voraus schon vielen Dank,

viele Grüße,
Jochen

Hallo Jochen, für das beschriebene Setting können wir durchaus auch den Tascam Dr 2D oder Olympus LS 5 empfehlen. Hier arbeitet der Line In schön sauber und der Anschluss von externen Mikrofonen ist möglich (3,5 MM). Auch die Aufnahme mit den internen Mikrofonen kann durchaus als sehr realistisch bezeichnet werden.

Hallo !
Habe gestern das erste mal mit dem DR-100 gearbeitet.
Die Aufnahmen sind echt gut, wie ich finde. Allerdings kann man den Betrieb mit AA Batterien vergessen wenn die Phantomspeisung von 48V aktiviert ist. Ich habe draussen aufgenommen und es war ehrlich gesagt auch bitterkalt, was der Stromversorgung womöglich den Rest gegeben hat. Wie dem auch sei, habe ich es noch nicht mit der Versorgung über den internen Akku versucht.
Eins ist auf jedenfall zubemängeln, dass die angegeben 2,5 Stunden Dauer, wie es von Tascam beschrieben wird, nicht annähernd halten. Nach etwa 10 Min. waren die 2 1,5V Batterien leer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hallo liebe Gemeinde.
Ich besitze seit zwei Jahren den DR-100 und bin mit der Leistung dieses robusten Arbeitstieres mehr als Zufrieden. Der einzige, für mich relevante Kritikpunkt, ist jedoch der nicht abschaltbare Lautsprecher gewesen. Das übertragende Rauschen des selbigen auf die Kugelmikros hat deren Einsatz zunichte gemacht. Ich habe mich nun des internen Lautsprechers durch eine kleine, fünfminütige Modifikation entledigt.

Einfach die vier Schrauben der oberen Gehäuseschale lösen, dann vorsichtig die Schale abziehen. Der Lautsprecher ist dann durch weitere zwei Schrauben gesichert. Diese entfernen, die Halterung entnehmen und das rote Kabel zum Lautsprecher entweder ablöten oder einfach abzwicken. Isoband drauf und fertig. Danach alles wieder zusammenbauen.

Jetzt bin ich baff, wie gut die internen Kugelmikrofone klingen! Das Rauschen ist auf dem Niveau der Unidirektionalen und selbst bei diesen ist das Grundrauschen erheblich weniger geworden. Alles in Allem eine lohnenswerte Modifikation.

Aber Achtung! Selbstverständlich verfallen mit dem Eingriff sämtliche Garantieansprüche.

Mit besten Grüßen

Alex

Hallo Alex M.,
besten dank für den Hinweis, aber der interne Lautsprecher ist abschaltbar! An der Rückseite befindet sich hierfür eigens ein Schalter. Auch lässt sich die Monitor-Funktion über das Menü deaktivieren.

Hallo Herr Pehl,

danke für die Rückmeldung. Zumindest bei meinem Dr-100 ist es so, dass der rückwärtige Schalter lediglich das Eingangssignal vom Verstärker nimmt und diesen nicht wie erwartet abschaltet. Dieser rauscht dann trotzdem munter vor sich hin. Auch das Deaktivieren des Monitorings hilft da nicht. Leicht zu überprüfen, wenn man das Ohr an den Lautsprecher hält. Und da hilft leider auch keine neue Firmware, da der Verstärker-IC nicht am Controller angeschlossen ist. Aber ich benötige den Lautsprecher ohnehin nicht, weshalb ich ihn auch vom Saft getrennt habe. :-)

Beste Grüße

Alex M.

Hallo und Moin,

ich muss für einen Projektabschluss ca. 30 Stimmen vor einer Kamera einfangen. Die Protagonisten sind nach unserer Erfahrung nicht sehr gelassen und reagierten auf ein vorgehaltenes Mic doch sehr verschreckt.

Wir setzen deshalb auf ein Lavalier Mikrofone von AKG, das über einen Batterieadapter über XLR zur Cam geht.

Die Lösung hat aber viele Schwächen: Kein Vorhören, keine Aussteuermöglichkeit ...

Also, was nehmen DR-100 oder Marantz 661, wenn wir die Aufnahme mitschneiden und verbessern dann zur Cam »versatzlos« weitergeben wollen?

Danke für eine Entscheidungshilfe.

P.S.: Ich finde diese Seite ist es wert, auch hier zu kaufen.
P.S.S.: Ich halte keine Anteile.

Hallo Hartmut,

ich vermute hier eher den 661 als geeignet. Die Anordnung der Bedienelemente ist hier eher auf mobilen Einsatz ausgelegt. (Pegel umgehängt sichtbar, Regler direkt erreichbar, Anschlüsse auch erreichbar, wenn Gerät in Tasche...)
Die Stärken des DR-100 liegen eher in den eingebauten Mikrofonen und Funktionen wie Overdub etc. die bei Ihnen wahrscheinlich weniger zum Einsatz kommen.

P.S. Provision für das Lob wird umgehend überwiesen.
P.P.S. Neeee... nicht wirklich ;)

Guten Tag liebe Tester,

ich würde gerne wissen, welches Aufnahmegerät für Probeaufnahmen von Metalmusik geeignet ist. Da herrscht doch sehr viel an Gain/Distortion und schneller Double-Bass, die womöglichst trotz (sehr) lautem spielen und zusätzlichem Gesang (Geschrei)nicht übersteuert und klar aufgenommen werden sollte, am liebsten eben mit den internen Mikros, wenns möglich ist.

Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!

Hallo Megalonix,
für Aufnahmen mit hohem Schalldruck sind prinizpiell alle Rekorder gut geeignet. Nur Olympus DM-450/550 würde ich hierfür nicht nutzen, die gelangen da schnell an Ihre Grenzen.

Ich verwende das Edirol R09 und das Sony PCM D50-allerdings ohne den XLR Adapter(über den ich noch nichts auf dieser Seite gelesen habe. Nachholbedarf!!!).Der D50 rauscht hörbar weniger,Freunde bemerkten, daß die Aufnahmen "clear","crisp"klängen.Über den D50 bzw die gemachten Aufnahmen hörte ich bislang nur lobende Anmerkungen.Ich verwende allerdings die Soundman Klassik Mikros via A3 Adapter.Praktisch kein Rausch.Die eingebauten Mikros sind am besten bei 120 Grad Position, aber getoppt wird alles durch die Soundmans!

Der D-50 ist mit seinen internen Mikrofonen fast außer Konkurrenz immer weit vorne, vor allem wenn es um feine Klänge und Atmoaufnahmen geht. Der R-09 dagegen ist zumindest nach unserem Test fast eine ganze Liga weiter unten. Die OKM´s haben wir ebenfalls getestet und uns war das Eigenrauschen zu deutlich wahrnehmbar - wir haben damals direkt mit dem OKM Entwickler Kontakt aufgenommen, der uns das leider auch bestätigen musste.
Vg
Thorsten Pehl

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