Testbericht ZOOM H2 Handy Recorder

25.01.2009

01.08.2011: Der Nachfolger des H2 ist da: Zoom H2n

Hier unser alter Bericht aus dem Jahr 2008:

Der neue ZOOM H2 war lange angekündigt und heiß erwartet. Für einen UVP von 236 Euro sollte er viele Funktionen in einem handflächengroßen Gerät vereinen. Ein MP3/Wave- Recorder mit extrem einfachem Handling eben. Ob er den hohen Erwartungen gerecht wird? Unser Testbericht zeigt Ihnen den Zoom H2 im Detail.

Zusatz 08.09.2008: Lesen und hören Sie unseren neuen Spezialvergleich zwischen dem Zoom H2 und dem Olympus LS-10.

Zusatz 09.01.2009: Lesen und hören Sie unseren neuen Testbericht für den Konferenzmitschnitt mit dem Olympus LS-10.

Zusatz 22.1.2009: Es gibt einen Nachfolger für das Zoom H4: den Zoom H4n. Mehr dazu in unserem Bericht

Zusatz 29.1.2010: Der Tascam DR-07 oder Olympus DM-550 zum gleichem Preis sind besser als der Zoom H2!

Zusatz 06.04.2010: Ab Juli gibt es den neuen Zoom H1!

1. Optik und Verarbeitung

Zugegeben, eine Schönheit ist er jetzt nicht direkt, der Zoom H2. Die Hülle und die Tasten aus einfachem Kunststoff machen insgesamt keinen sehr hochwertigen Eindruck.  Trotzdem lässt sich eine Verbesserung zum Zoom H4 feststellen. Das Gerät liegt gut in der Hand und ist etwas größer als eine Zigarettenschachtel. Die Mikrofonkapseln werden durch ein Plastikgitter geschützt. Das Display ist recht klein. Es besitzt eine Hintergrundbeleuchtung, und die wichtigen Daten sind gut ablesbar. Um Zusatzhinweise wie Aufnahmemodus oder Aussteuerung erkennen zu können, braucht es aber gute Augen. Batteriefach und Speicherkartenklappe rasten ebenso gut ein wie das pfiffige Tischstativ.

zoom-h2.jpg      H2_all-features-sides_x.jpg

button_kaufen.gif      Zusatz 06.04.2010: Ab September 2011
                                                 gibt es den neuen Zoom H2n!

2. Lieferumfang

Der Lieferumfang lässt wenige Wünsche offen. Selbstverständlich sind das USB-Kabel für die Datenübertragung vom/zum Rechner und ein Satz Kopfhörer und Tragegurt. Zusätzlich fallen uns einige Dinge positiv auf: das kleine Schraubstativ, das wirklich effektiv genutzt werden kann, die Speicherkarte mit 1 GB, ein Netzteil und eine Mikrofonstativadapter. Einen eingebauten Lautsprecher gibt es allerdings nicht.

3. Stromversorgung, Datenübertragung und Kapazität

Die Datenübertragung auf den Rechner erfolgt einfach über USB-Kabel. Das Zoom H2 kann auch als USB-Mikrofon für Aufnahmen direkt auf dem Computer genutzt  werden. Die Stromversorgung funktioniert hierbei über das USB-Kabel. Unterstützt werden Windows XP, Vista und Mac OS.X ab 10.2. Die mitgelieferte SD-Karte mit 512MB Speicherkapazität ermöglicht knappe neun Stunden Aufnahme im MP3-Format mit 128 kbps. Optional lässt sich der Speicher auf 4 GB erweitern, womit die Speicherkapazität dann für 72 Stunden reicht. Mit genügend Speicherkarten im Gepäck sind der Aufnahmelust also praktisch keine Grenzen gesetzt. Die Batterien (2 Stk. AA) leeren sich allerdings schon nach 4 Stunden. Glücklicherweise wird das Zoom H2 mit Netzteil ausgeliefert.    

4. Bedienung

Im Vergleich zum Zoom H4 ist die Bedienung des H2, auch durch das Weglassen unnötiger Funktionen, deutlich einfacher. Auf der Vorderseite stellen Sie die Mikrofoncharakteristik (wahlweise 90, 120 oder 360 Grad, 2/4 Kanal) und die Aussteuerung ein. Die Mikrofonempfindlichkeit lässt sich über einen Schalter an der Seite ändern. Nach Bestätigen des "Record"-Knopfes besteht nun die Möglichkeit, den Aufnahmepegel anzupassen. Die laufende Aufnahme lässt sich per Tastendruck aussteuern,  bei Übersteuerung blinkt eine kleine rote Warnlampe. Weitere Einstellungen, zum Beispiel die automatische Aussteuerung oder das Dateiformat, lassen sich über ein Menü vornehmen.

Ein deutliches Manko: Die Aufnahmen lassen sich nicht pausieren. Mit jedem Anhalten der Aufnahme wird eine neue Datei erzeugt. Einstellungen werden auf der Karte gespeichert, bei einem Tausch der Karte müssen folglich auch alle Einstellungen neu vorgenommen werden.

5. Aufnahmequalität und Probeaufnahmen

Wir waren nach Erhalt des ersten Testgerätes sehr neugierig. Also: Zoom H2 an das Netzteil anschließen, Kopfhörer einstecken, Stativ andrehen und einschalten. Was wir hörten, hat uns dann schon ein wenig den Atem verschlagen (siehe erste Probeaufnahme, die fünf Minuten nach Erhalt des Geräts entstanden ist). Die jederzeit über Kopfhörer mithörbare Aufnahme wirkt sehr klar, sie besitzt eine ausdifferenzierte räumliche Darstellung und ist bei mittlerer Empfindlichkeit nahezu rauschfrei. Das Gerät kann dabei problemlos  in der Hand gehalten werden (!), es ist nahezu unempfindlich gegen Erschütterungen. Der aufsteckbare Windschutz nimmt ein wenig an Qualität, ermöglicht aber Aufnahmen im Freien. Sowohl Einzelgespräche, Klein- und Großgruppenaufnahmen, als auch Tagungen,  Podcasts oder Vorträge (wahrscheinlich auch Konzerte) lassen sich bestens aufzeichnen. Mit dem Zoom H2 ist nach unserer Überzeugung auch ein  externes Mikrofon überflüssig, es sei denn, man will direkt am Kragen ansetzen (Lavaliermikro). Am EXT-MIC-IN können allgemein gebräuchliche Kondensator-Mini-Stereo-Mics über 3,5" Stereoklinke angeschlossen werden. Es wird auch plug-in-power unterstützt, also die Stromversorung des Mikrofons über das Mikrofonkabel. Allerdings gelingen über den externen Mikrofonanschluss leider KEINE rauschfreien Aufnahmen.

6. Fazit

Im Preisbereich bis 200 Euro war man Hintergrundrauschen normalerweise gewohnt. Hier setzt das Zoom H2 nach unserer Meinung neue Maßstäbe. Es gab bisher keine vergleichbar gute Aufnahmequalität in dieser Preisklasse und das ohne externes Mikrofon! Das Ergebnis sind sendefähige Aufnahmen, was gewiss Journalisten, ebenso wie Forscher und Musiker erfreuen dürfte. Einzige Einschränkung: Beim Einsatz externer Mikrofone  wird ein leichtes Rauschen erzeugt.

Unser Urteil ist eindeutig: Wer kein Problem mit einer einfachen Kunststoffhülle und der (noch handlichen) Größe des Gerätes hat, bekommt hier in Anbetracht des üppigen Lieferumfangs das beste Preis/Leistungsverhältnis, das man für UVP 236 Euro bekommen kann. Alternatives Gerät: Tascam DR-07, mit Stärken in der Verarbeitung, aber deutlich weniger Zubehör.

Was sagen andere?:

Im Heft 1/2008 der Stiftung Warentest wird der kleine ZOOM H2 "fast" als "Profigerät" empfohlen: "Das kompakte Gerät überzeugt mit fast professioneller Qualität... denn heute geht es besser und vor allem kleiner: beispielsweise mit dem Zoom H2, einem der ersten Speicherkarten-­Rekorder ... mit spezieller Musiksoftware zu echten Surround-Signalen umwandeln ... sie haben einen linearen Frequenzgang, rauschen wenig, geben Sprache, Gesang und Instrumente natürlich wieder...Über einen rauscharmen Line-Eingang kann der H2 auch Tonbandaufnahmen digitalisieren ... Musik- und Sprachaufnahmen gelingen mit dem kompakten Zoom H2 in fast schon professioneller Qualität. Seine Mikrofonkonfiguration ist besonders flexibel..."  Zum Artikel

Die Zeitschrift Soundcheck urteilt: "Kinderleichte Bedienbarkeit und kristallklarer Sound. ... Durch das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis ist der H2 also ein unverzichtbarer Helfer..." (Ausgabe 11/2007)

Die Zeischrift Keys schreibt: "Die Ausstattung des H2 ist vorbildlich" und "...angesichts seiner Größe und Leistungsfähigkeit die optimale Lösung" (Ausgabe 02/08)

Schönes Tutorial zur Nutzung (englischsprachig): http://www.sciencemedianetwork.org/Zoom_H2_with_EW112P

Einen weiterführenden ausführlichen Audio-Podcast über die Unterschiede zwischen H4 und H2 finden Sie hier (engl.).

Technische Infos:

Das USB-Interface mit Audio-Interface-Funktion macht das Gerät auch als USB-MIC benutzbar. Integriert sind vier Mikrofonkapseln für raumerfassende "Mid-Side-Recordings". Dank der neuen ZOOM DSP-Technologie sind mit dem H2 auch 90°-, 120°- und 360° - Aufnahmen im (Broadcast-)WAV 96kHz/48kHz/44.1kHz und MP3 bis zu 320kbps sowie mit variabler Bitrate (VBR). Die Aufnahme von Audiomaterial erfolgt auf wechselbaren SD-Karten bis zu 4 GB. Auch die Time stamp - Funktion bei Aufnahme im Broadcast-WAV-Format ist vorhanden. 

Dort gibt es auch aktuelle Firmware-Updates. Ein erstes Update wurde bereits direkt nach der Veröffentlichung des H2 herausgegeben.

 

Hier finden Sie alternative Geräte:

Tascam DR-07
Marantz PMD 620
Olympus LS-10 PCM
Zoom H4

 

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Und zu guter Letzt:

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Rekorder. Unser Ziel ist jedoch, die Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit eine fundierte Information jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten.  Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Rekorder-Einkauf in unserem Onlineshop.

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Ich habe den Zoom H2 jetzt ca. ein halbes Jahr und bin absolut begeistert von diesem Gerät. Ich setze es für Konzertaufnahmen immer mal wieder ein. Eine ausgezeichnete Klangqualität, Sendefähigkeit im Rundfunk und große Variabilität in Bezug auf Aufnahmeparameter.
Ein rundum sehr empfehlenswertes Aufnahmegerät !

Mich würde interessieren, wie die Aufnahme-und Klangqualität beim Zoom H2 für Musikaufnahmen ist. Ich bin professionelle Musikerin und suche ein Aufnahmegerät, um Mitschnitte beim Üben und bei Konzerten zu erstellen. Deshalb ist für mich eine gute Klangqualität ein ausschlaggebender Punkt. Weiterhin würde mich interessieren, ob es Computerprogramme gibt, mit denen sich die Dateien nachträglich noch bearbeiten lassen. Oder geht das Schneiden einer Musikdatei nur mit einem Aufnahmegerät mit Schnittfunktion wie dem Tascam DR07?

@Anonymous
Im Testbericht finden Sie eine Probaufnahme mit Musik. Ebenso im direkten Vergleich mit dem LS-10 unter http://www.audiotranskription.de/node/28
Die Dateien können nicht am Gerät geschnitten werden. Als Schneidesoftware eignet sich die kostenfreie Software Audacity (www.audacity.de)

Hier eine Hörprobe, Aufnahme einer Kirchenorgel mit dem Zoom H2.

http://www.hastenbeck.de/upload/orgel_hastenbeck_1.mp3

mfg
Bernd Lühr

Ich bin mit allem Gesagten einverstanden - aber der Test lief offenbar nicht lange genug: Wenn die Batterien während einer Aufnahme den Geist aufgeben, ist die gerade entstehende Datei futsch! Eine vernünftige Vorwarnung gibt es nicht, weil die Batterieanzeige zu klein ist (sie soll als Warnung blinken, was aber niemandem auffallen wird). Als Folge ist mir ein komplettes Interview einfach in Nirvana flöten gegangen...

Dies können wir allerdings nicht bestätigen. Wir haben auf einer Tagung 4 Aufnahmen gemacht bei denen die (schlechten) Batterien jeweils 10 Minuten vor Ende alle waren. Die Aufnahme stoppt jedesmal zum Ende der Batteriekraft. Eventuell ist dies ein Phänomen was nur im WAV und nicht im MP3 Modus passiert?

gerade heute zum einsatz gebracht und mit garage (mac) bearbeitet. kauf hat sich gelohnt. und familientauglich.

Hallo!

Mich würde mal interessieren, wie ich aus den 4-Kanalaufnahmen einen Surrounssound basteln kann, den ich dann auf meiner Heimkinoanlage abspielen kann.

Welche Software würde sich da anbieten?

Danke im voraus!

Hallo Gast,
Zoom respektive Samson stellen eine Software zum Download zur Verfügung, der die Vierkanalaufnahmen des H2 sinnvoll verwertbar machen kann. BItte nutzen sie diese, die sich auf der Website des herstellers (inkl. Anleitung) befindet.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Habe das Gerät seit Freitag bin allerdings nicht wirklich zufrieden.
In den Kopfhörern ist bereits nach dem einschalten ein Rauschen zu hören. Außerdem werden die Sprachaufnahmen trotz 30cm Abstand zum Sprecher und Mic-Gain auf Mittel sehr leise. Auf hoch will ich die Empfindlichkeit auch nicht stellen, da dann das Rauschen zu laut wird.
Beim Vergleichstest mit dem olympus ls10 ist eine Interviewsituation zu hören wo die Geräte laut den Sprechern rund 1-1,5m entfernt sind. Würde ich das mit meinem Gerät machen wären die Aufnahmen entweder zu leise, oder ziemlich verrauscht.
Kann es sein, dass mein Gerät defekt ist, oder das Zoom mittlerweile schlechtere Bauteile verwendet?

Klingt eher noch einen Fehler, sie müssten die gleichen Aufnahmen erzeugen können, wie wir auch! Eventuell haben sie ein Netzteil in der Nähe das ein Brummen erzeugt?

RAUSCHEN: Der Fehlervermutung kann ich mich anschließen, denn meine mit dem H2 gemachten Aufnahmen - Sprache als auch Musik - nicht hörbar rauschen, und auch technisch sich ein Dynamikabstand von guten 60dB zeigt, oberhalbd von 200 Hz und ohne Einsatz eines Filters.

BATTERIEN: C.G.' Problem, "Wenn die Batterien während einer Aufnahme den Geist aufgeben, ist die gerade entstehende Datei futsch!", kann ich - zumindest für MP3 - nicht bestätigen. Eine MP3-Aufnahme mit nicht mehr vollen Akkus gelang, wobei der H2 nach 135 min die Aufnahme ohne mein Zutun abbrach und dennoch die Datei ordnungsgemäß speicherte.

MP3-KLANGEINBUSSE: Mir fiel allerdings auf, dass der H2 bei MP3 deutlich den oberen Frequenzbereich beschneidet, bei 15 kHz. Wenn das nicht ein Fehler meines Gerätes ist, empfehle ich für hochwertige Aufnahmen daher das speicherintensive WAV-Format.

Hallo, Ihr alle!
Was Ihr zum H2-Zoom zu sagen habt, hört sich ja toll an! - Weiß einer von Euch ein Gerät, das das alles kann, aber auch ohne Lesebrille bedienbar ist? - ich habe altersbedingte Weitsichtigkeit und auch bei Handys Probleme mit den Tasten und Displays. . .

Auch mir missfällt beim H2 das viel zu klein geratene Display, was die Einstellungen und das Verfolgen der Aussteuerung während der Aufnahme erschwert. Spätestens aber, wenn man beim Wechsel derSD-Karte vergisst die "ZIF"-Datei im "SYS"-Ordner auf die neue Karte zu kopieren und persönliche Parameter neu eingeben muss, stört die schlechte Lesbarkeit des Displays.

Immer wieder fehlt mir die Kontrolle darüber, ob überhaupt aufgenommen wird. Nicht reproduzierbare Aufnahmen gingen verloren, weil ich nicht "sehen" konnte, was der H2 macht. Nicht immer denke ich daran, ZWEI mal auf die Aufnahmetaste zu drücken. Ich vergesse auch, dass das Blinken der roten "Play/Rec"-LED nur die Bereitschaft anzeigt, nicht aber dass aufgenommen wird, die "Mic active"-LED dagegen nichts über den Aufnahmemodus verrät. Habe ich zudem das Mic auf "Front" stehen und nehme nicht mich sondern mein Gegenüber auf, sehe ich gar nichts mehr. Für mich ein deutliches Manko.

Ich kenne außer dem Tascam-DR07 mit einem nur minimal besser lesbaren Display allerdings kein Gerät, das für knapp 200 EUR gleichwertige Aufnahmen ermöglicht.

Seit kurzem ist noch das DM-450 / DM-550 in als vergleichbares Gerät im Rennen. Das Display ist dort etwas schmaler, aber länger gut lesbar. Doppeltes drücken der Rec-Taste entfällt dort.
http://www.audiotranskription.de/OlympusDM-550

Liebe Freunde,
seit 2 Jahren benutze ich den H2 Handy Recorder
auf Profibasis und ich kann nur dick unterstreichen, dass er alle Normen erfüllt, er besitzt sogar SendeQualität.
Alles was ich hier an Kommentaren gelesen habe
läßt mich zu der Überzeugung kommen, das mit dem Gerät gearbeitet wird, ohne vorher die Bedienungsanleitung richtig durchgesehen zu haben. Wer irgendwelche Mitschnitte oder Spielereien im Familienkreise machen möchte, für den gibt es auch einfachere und preiswertere Geräte. Dies ist eben ein Profigerät!!!!!

Hallo! Könnt ihr mir bitte sagen wie groß dieses gerät ist, da ich es immer mitnehmen muss, darf es nicht zu groß sein....
danke für die antwort!!!
carina :)

Die Größe des Gerätes steht oben beschrieben (größer als Zigarettenschachtel), hier nochmal in Zahlen: 11*6*3,5cm. Für die Hemdtasche ist es zu groß.
Zwecks Aufnahmequalität und Verarbeitung gibt es mittlerweile ja bessere Mitbewerber. Das Zoom H2 ist ja auch bereits über 3 Jahre unverändert auf dem Markt. Schaut und hört euch am besten unseren aktuellen großen Vergleichstest an. Alternativen fürs H2 sind Tascam DR-07 und Olympus DM-550.

Hallo,

ich habe kürzlich den H2 Rekorder gekauft. Wir sind gerade aus dem Urlaub zurück und ich möchte die Aufnahmen gerne bearbeiten. Bisher habe ich noch keine Software gefunden für Windows 7, die das Ganze unterstützt (bisher nur XP und Vista). Kennt wer eine Adresse, die das Ganze unterstützt? audacity scheint es leider nicht zum download anzubieten. Schon einmal besten Dank vorab
Sven

Der H2 nimmt ja im MP3 oder WAV Format auf. Das kann Windows 7 sofort abspielen. Audacity müsste auch auf Windows 7 laufen, was also suchen sie genau?

hat jemand Erfahrung mit der Aufnahme von Instrumenten wie zum Beispiel einer Gitarre nicht über die eingebauten Micros sondern per 'line in'?

Der Zoom H2 ist leider nicht mehr unser Favorit. Die Gründe dafür sind:
- Alter 4 Jahre ohne technische Weiterentwicklung
- Andere Geräte liefern unseren Ohren nach bessere Aufnahmeergebnisse bei gleichem Preis (nachzuhören in unserem großen Vergleichstest)
- Die Verarbeitung ist minderwertig (im Vergleich zu anderen Herstellern bei gleichem Preis)

@Peter Nein wir haben bisher keine Erfahrungen damit, der Line in Zugang hat aber für externe Mikrofone leider immer schlechte Ergebnisse geliefert.

Vorab erst einmal vielen Dank an das Audiotranskriptionsteam für diese informativen Seiten zur Thema Aufnahmegeräte.

Als Zoom H2-Anwender sollte man wissen, dass sich derzeit in die Firmware 1.70 ein Fehler eingeschlichen hat. Dieser betrifft das Vorspulen und die Wiedergabe von .wav-Dateien., weshalb sich Zom veranlasst sah, den Downlod vorübergehend zu sperren.
Details hierzu:
http://www.zoom.co.jp/english/news/news355/index.php
Gut zu wissen, dass sich der Zoom H2 auch "downgraden" lässt, d.h. ältere Firmware-Versionen können problemlos reinstalliert werden, bis die Fehlerkorrektur verfügbar ist.

...Werner

Hallo!
Hätte mal eine Frage, bezüglich der Anmerkung, der Nachfolger des Zoom H2 wird erwartet: Habt ihr dazu nähere Informationen? Habe nichts gefunden und es wäre eventuell für mich ein Grund, noch ein wenig mit der Anschaffung zu warten!

Danke und viele Grüße!

Hallo Steffi,
zum H2 wird es auf absehbare Zeit keinen Nachfolger geben. (wenn, dann wahrscheinlich frühestens zur nächsten NAM in einem Jahr)

Meine Frage bezieht sich auf den ZOOM H2 Handy Recorder und das Olympus DM-550. Welches Gerät ist das bessere für Interviewaufnahmen, v. a. bei Gruppeninterviews (bis zu 10 Personen) in einem ca. 20 qm großen Raum?

Ich würde da dem DM-550 den Vorzug geben. Die Bedienung empfinde ich als besser (bessere Druckpunkte der Tasten, klareres Display). Die Aufnahmequalität können Sie im Vergleichstest abwägen: http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-digitaler-rekorder.htm#I...

ich suche ein Gerät mit dem ich z.B. Texte, Gedichte und selbst gesprochene Hörbücher in best möglicher qualität aufnehmen kann, um sie dann auf cd zu brennen.
Eventuell möchte ich sie vorher noch mit musik hinterlegen oder daszwischenspielen.
Wie seht ihr das mit der fehlenden Pausetaste, dem kleinen monitor ? auserdem habe ich große Hände/Finger
welches gerät währe da für mich am besten geeignet?
Vorab vielen Dank

Hallo arturo,

da empfehlen wir entweder Sony Pcmm10 oder von Olympus DM oder LS-Geräte, da diese sich am PC auch als Mikrofon einbinden lassen. Für detaillierte Antworten bitte kurz anrufen: 06421 590979-0

Hallo Arturo,
mein Favorit hierfür ist das LS-11. Mikrofonemfpindlichkeit auf low, mono-aufnahme, Windschutz... super!
Für den etwas kleineren Geldbeutel das DM-550.
...oder aber unseren neuen Vergleichstest abwarten...
Für technische Hinweise über das Aufnahmegerät hinaus empfiehlt sich http://www.hoer-talk.de/.

hallo, ich habe das Zoom H2 gekauft. Die Beschreibung ist allerdings in Englisch. Bekommt man die irgendwo auch in deutsch. In Englisch isr das ja ein recht umfangreiches Heft. Das sollte ich in deutsch haben. Viele grüße - Jürgen

Bei mir und auch bei zwei Bekannten, die das zoom h2 ebenfalls professionell benutzen, ist die Aufhängung der Klappe für das SD-Kartenfach bereits nach kurzer Zeit weggebrochen. Dass sich dazu in diesem Forum noch nichts findet, wundert mich.
Mit der Aufnahme- und Klangqualität bin ich zufrieden, empfehle allerdings den Kauf einer Schutztasche (8-10 €), die Störgeräusche reduziert, die beim Halten des Gerätes ohne Mikroadapter entstehen können und sich nachhaltig auf den Klang auswirken.

Hallo Georg,
wir können das mit der SD Kartenklappe bestätigen, als einen der häufigsten Defekte des H2. Da sind andere Hersteller deutlich hochwertiger und zuverlässiger.

Eine Deutsche Bedienungsanleitung für das H2 findet sich unter http://www.zoom.co.jp/archive/German_Manual/D_H2.pdf

Hi Leute!
Auch ich bin seit genau 14. August 2008 stolzer Besitzer eines Zoom H2. Dass der kleine Handyrecorder hier nicht mehr als Favorit gesehen wird, wundert mich, denn die Aufnahmen, die er erzeugt sind doch alles andere als schlecht. Schäden wie eine deffekte Kartenklappe oder ein deffektes Batteriefach konnte ich bisher nicht feststellen, und ich benutze den Recorder sehr häufig. Was die Fehler in der Firmware angeht, so deckt sich diese Tatsache mit einer meiner persönlichen Erfahrungen, die ich vor kurzem erst machte. Die Firmware (ich glaube es war 1.7 oder so) wies im linken Kanalbereich ein hohes, leises, weißes Rauschen auf, woraufhin ich zu meinem Musikhändler des Vertrauens ging und diese den Recorder einschickten. Als man keine Fehler fand, schickten sie den Recorder zurück und man machte sogar ein Upgrade auf 1.8. Seither funktioniert der Recorder wieder wie geschmiert. Er spult sogar besser denn je vor. Er ist in der Navigation meines Erachtens sogar schneller geworden und die Aufnahmequalität hat sich um einiges verbessert. Obwohl er vom Team hier schon lang nicht mehr als Favorit gesehen wird, kann ich ihn als privater Nutzer - für meine Musik, etc. - uneingeschränkt empfehlen. Machte mit ihm sogar schon die ein oder andere Line-in-Aufnahme, was ebenfalls bestens funktionierte und ebenso bestens klingt.
mlg
Patrick Zündel

Hallo Herr Zündel,

danke für ihren Kommentar. Es freut uns, dass sie mit dem Zoom H2 gute Erfahrungen machen. Und ich bin sicher das er insgesamt immer noch gute Aufnahmen macht!

Als Händler haben wir natürlich einen etwas weiteren Überblick über die Defekte die uns Kunden zurückmelden. Einige Dutzend Kunden haben sich bei uns schon über einen Defekt wie bspw. die kaputte SD-Kartenklappe gemeldet.

Was die Aufnahmequalität angeht, haben wir selbstverständlich auch bei unserem kommenden Test nach Ostern 2010 den H2 wieder mit aktueller Firmware dabei und dann wird man wieder hören können, wie er sich gegen die anderen Mitbewerber schlägt. Beim letzten großen Vergleichstest ist er leider durchgefallen, auch wir waren überrascht davon (http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-digitaler-rekorder.htm)

Wir wissen, das der H2 zu den am meisten verkauften digitalen Rekordern in Deutschland zählt und wir mit ihm auch gutes Geld verdienen würden. Überzeugt sind wir von ihm aber dennoch nicht mehr.

Ich fasse hier noch einmal unsere Hauptargumente zusammen, die unserer Meinung nach kritisch bei der Beurteilung des H2 gesehen werden sollten (wenn man ihn für Gesprächsaufzeichnungen oder Atmo):
- Batterielaufzeit indiskutabel kurz (<2-3 Stunden)
- Tonqualität gerade in den Höhen nicht so ausdifferenziert im Vergleich zu DM-550 oder Tascam DR-07 die das gleiche Kosten. Im Vergleich zu anderen Rekordern hört man sogar das bestimmte Aspekte wie ein Grillenzirpen fast nicht mehr hörbar sind (bei gleicher Aussteuerung)
- Billige Verarbeitung
- Bisher häufigsten Defektrate der von uns vertriebenen Rekorder
- Der Rekorder ist über 3 Jahre alt und eine Weiterentwicklung wie vom H4 auf den H4n ist unserer Ansicht nach überfällig.

Viele Grüße
Thorsten Dresing

Hallo Herr Dresing!
Nun dann hab wohl ich eines der etwas besser verarbeiteten Modelle bei meinem Anbieter des Vertrauens ergattern können, bei dem der H2 seit damals genauso wie heute auch noch auf der Bestsellerliste ganz oben steht. Batterielaufzeit: 4 Stunden. Unaufdringlicher Ton bei den Aufnahmen. Annehmbarer Ton. Ich verwende ihn für Atmo-Aufnahmen, sowie Musik-Sessions und Konzertauftritte. Ich verwende den H2 trotz Ihrer Kritikpunkte, die ich gestern zugegebenermaßen zum erstenmal erst gelesen habe, die mich als Konsumenten mit Erfahrung mit diesem Gerät jedoch nicht überzeugen, da ich andere Erfahrungen gemacht habe - auch nur deshalb, weil ich nach einem Gerät gesucht habe, das für meine Bedürfnisse und Verhältnisse leicht zu bedienen ist. Ich bin blind und habe daher ein Gerät gesucht, das ich innerhalb kürzester Zeit im Schlaf bedienen kann, was mir beim H2 auch gut gelungen ist. Würde mein Recorder kaputt gehen, würde ich ihn mir mit Sicherheit wieder zulegen.
mlg
Patrick Zündel

Lieber Herr Zündel, es freut mich das sie mit dem Rekorder zufrieden sind und nichts anderes wünschen wir uns für alle Kunden.

Was die Bedienung angeht, so kommt unser blinder Mitarbeiter nach dem Test der verschiedenen Rekorder zu einem anderen Schluß. Der H2 ist in Ordnung, aber etwas leichter lassen sich, speziell für Blinde, andere Rekorder bedienen (beispielsweise weil dem H2 ein Vorlesemenü fehlt und einiges mehr).

Ich möchte ihre Wahl nicht schlechtreden! Das beste ist, dass sich jeder nach seinen persönlichen Bedürfnissen ausrichtet. Jeder gewichtet ja bestimmte Merkmale anders. Weder unsere Tests noch die Rangliste in der Verkaufsskala eines Mitbewerbers bieten letzliche Sicherheit, sondern nur das eigenen ausprobieren :-)

Unser Anliegen ist, möglichst objektiv und umfassend zu informieren. So kann jeder besser zu einer eigenen Meinung finden. Das wir dabei auch auf Kritik stossen, liegt in der Natur der Sache.

Viele Grüße und gute Aufnahmen!
Thorsten Dresing

Hallo miteinander,

ich mache gerne Aufnahmen in freier Natur (Vögel, Amhibien, Heuschrecken ...) und habe mir den H2 als Alternative zum Sony MZ-RH10 (MiniDisk-Recorder), den ich dafür zunächst eingesetzt habe, gekauft. Als Mikro verwende ich das OKM II Klassik von Soundman, beim H2 auch die externen.

Nun ist mir aber aufgefallen, dass die Aufnahmen mit dem H2 durchweg deutlich leiser ausfallen als mit dem Sony-Recorder - bei voller Aussteuerung und egal, ob mit internen Mikros oder dem OKM. Woran kann das liegen? Auf welches technische Detail muss ich achten, wenn ich ein "empfindlicheres" Aufnahmegerät suche (kein MD-Recorder!)

Übrigens hat Zoom mit der Firmware 1.7 ein wohl von vielen vermisstes Feature ergänzt (bzw. ein schon vorhandenes Feature erst sinnvoll einsetzbar gemacht: Die automatische Aufnahme (Start durch Über- und Ende durch Unterschreiten eines bestimmten Schallpegels) funktionoiert jetzt nicht nur einmal nach dem Aktivieren, sondern beliebig oft.

Herzliche Grüße
Martin Miethke

Sony hat in der Tat noch immer eine sehr hoch aussteuerbare Aufnahme. Das PCM-M10 und PCM-D50 nehmen potentiell deutlich lauter auf als alle Konkurrenten. Zoom ist da am unteren Rand.
Hier ein Vergleich von Zoom H2 (unten) zum Sony PCM-D50 (oben). Beide wurden in der gleichen leisen Situaton auf maximale Aussteuerung gepegelt.

www.audiotranskription.de/audiotranskription/upload/Zoom-Sony.PNG

Danke, Herr Pehl, für Ihren Hinweis auf die Sony-Recorder. Dazu kommt unter dem Test des M10 noch eine Frage ...

Herzliche Grüße
Martin Miethke

Ich benutze den H2 vor allem zur Aufnahme von Kirchenglocken. Klar, dass ich dabei nachregeln muss, damit die Aufnahme nicht übersteuert, egal ob ich im oder außerhalb des Kirchturmes aufnehme. Hier wäre eine Fernbedienung wirklich hilfreich, denn jede Berührung des H2 ist in der Aufnahme überdeutlich zu hören.
Ansonsten bin ich vollends zufrieden. Die Aufnahmen sind klanglich sehr gut.

Also dass der Recorder zu leise aufnimmt, würde ich mal nicht sagen. Immerhin ist die Lautstärke ja anpassbar, und wems dann immer noch zu leise ist, der kann ja mit Audio-Editoren ein wenig nachhelfen, so dass die kleinste Quappe auch noch zu hören ist.=) Im übrigen ist bereits seit einigen Monaten die Firmware 1.8 heraußen, bei der - so kommts mir über die AKG K420-Kopfhörer vor -, die Aufnahmen wieder ein wenig besser klingen.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Zündel
PS.: Weiter oben wurde von einem Testlauf nach Ostern gesprochen. Wie ist denn der ausgegangen? Wurde da der Zoom bereits mit der neuesten Firmware getestet oder konzentriert man sich jetzt mehr vorrangig auf den H1, der bald kommen wird?

Hallo Herr Zündel, der Test ist schon fertig und kann über die Startseite in der Newsliste oder über die Navigation unter Aufnahmegeräte - Vergleichstest nachgelesen werden.

@Thorsten Dresing

Wie kann ein Gerät eine technische Weiterentwicklung erfahren? Wäre es dann nicht ein Nachfolger?
Ich habe es dem gebrauchten Gerät erst mal ein Firmwarupdate durchgeführt. Ist das keine Form von "Weiterentwicklung"?

Welche Geräte liefern bei gleichem Preis bessere Ergebnisse? Auch mit 4 Mikrofonen?

Ich fände es praktisch wenn so ein Gerät 5 Kanäle aufnehmen kann.
Zu den 4 internen noch einen 5. der aber über einen Eingang reicht.
So ließe sich ein echter Center-Kanal mit deutlicher Sprache aufnehmen.
Entweder über ein Kabel (Angel...) oder per Funk.
Wäre natürlich ideal wenn die Hardware das per Firmwareupdate hergeben könnte.

Mittlerweile wird die Kartenklappe von Ebay-Händler sogar als Ersatzteil angeboten ;).
8 Euro + Porto (evtl. noch mal Porto für nein richtiges Paket).
Da die Karte nicht rausfällt kann ich drauf verzichten. Ist auch komfortabler.

Ich las auch dass die Nutzung eines OKM II besser lingen soll als als mit den internen Mikros.
Abgesehen davon dass ich das nur für Echtkopfstereophonie verwenden würde (und sonst die ausgerichteten im H2 vorziehen würde), lese ich auch dass bei Verwendung des Line-In (über einen Speisespannungsadapter wie den A3?) oder des Mic-In (wegen der 2,5V statt 3V die das OKM will eher die zweite Wahl?!) keine Rauschfreiheit wie über die internen Mikrofone bestehen würde.
Das wiederspricht sich doch.

P.S.:
"Für die Aufnahmequalität kann man zwischen 16 und 24 Bit wählen. Bei 16 Bit wird der Signal- Rauschabstand des Gerätes voll ausgenutzt. 24 Bit bringen hier keine Verbesserung. Nur wenn umfangreiche Nachbearbeitung am PC notwendig ist, kann die bessere Auflösung etwas bringen.

Für die Abtastrate kann man zwischen 44.1, 48 und 96 KHz wählen. Findige Techniker haben herausgefunden, dass der Wandler im H2 für 48 KHz optimiert ist. Bei 44.1 KHz kommt es zu unhörbaren aber messbaren Intermodulationsstörungen. Bei 96 KHz erst recht"
(http://www.audiyou.de/nc/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=31)

Hallo Herr Claren,
vielen Dank für den Beitrag. Hier meine Kommentare:
1. Ja in der Tat, auch eine neue Firmware ist eine Weiterentwicklung und das ist auch wirklich gut das Hersteller das nutzen. Beim Zoom H2 hätten wir uns persönlich aber zusätzlich eine Verbesserung der Hardware gewünscht (das könnte dann ein Nachfolger sein), die im Vergleich zu Mitbewerbern nicht mehr mithalten kann (Displaygröße, Batterielaufzeit, Tastendruckpunkt, besagte SD Karten Klappe von der ich nicht ein Ersatzteillager haben möchte damit ich damit täglich arbeiten kann, Haptik des Gehäuses und einiges mehr). In allen Punkten schneiden einige Mitbewerber unserer Meinung nach besser ab.
2. Stimmt, 4 Mikrofonkapseln sind drin. Aber was nützen die mir, wenn ich den Effekt unter "normalen" Bedingungen nicht als Vorteil gegenüber Geräten der Mitbewerber wahrnehmen kann? Das haben zumindest für unsere Testsettings die Probeaufnahmen gezeigt.
3. Die OKM´s rauschen leider an den meisten Aufnahmegeräten deutlich wahrnehmbar (wir haben es mit dem OKM II classic mit A3 getestet, den wir hier haben). Auch unsere jetzt aber 2 Jahre zurückliegenden Tests mit dem Line-in Eingang waren unbefriedigend. Da haben wir immer die internen Mikros bevorzugt.

Der H2 ist nach wie vor ein gutes Gerät, aber uns überzeugt das Gesamtpaket nicht mehr, obgleich der Lieferumfang umfangreich ist. Es gibt bessere Geräte - sprich bessere Aufnahmeergebnisse mit den internen (obwohl nur 2) Mikrofonen, besserer Verarbeitung etc.

Viele Grüße
Thorsten Dresing

Hallo,

ich benötige ein Aufnahmegerät für meine Vorträge an einem Rednerpult stehend.

Reicht es, das Gerät vor mir auf das Pult zu stellen? Wie ist die aufgenommene Lautstärke, wenn ich mal einen Meter vom Pult entfernt bin? Oder brauche ich ein Krawattenmikro?

Was passt am besten für diese Anwendung?
- auf das H1 warten (aktueller Stand der Technik)
- das H2 (bewährt) oder
- DM-550

Hallo Norbert,
bei den von dir genannten Geräten reicht es aus, es auf dem Pult zu platzieren (auf einem kleinen Stativ oder eine erschütterungshemmenden Unterlage). Ein Abstand von 1-2 Metern ist kein Problem. Je weiter Weg, desto leiser, aber bei geeigneter Aussteuerung unproblematisch. Krawattenmirko empfehlen wir nur, wenn sie die gesamte Bühne nutzen und sich viele meter hin und her bewegen.
Ich würde aktuell eher das ganz neue (seit gestern erhältliche) LS-5 ins Auge fassen!
Viele Grüße
Thorsten Dresing

nein, dieses Gerät mag wunderbare Aufnahmen machen, aber es ist eine billige China-Produktion.
Das Display ist kaum ablesbar, die Schalterchen erinnern an billiges Chinaspielzeug.
Sorry, ich bin zu arm, um mir etwas billiges zu kaufen...
für knapp 100.- mehr bekomme ich den Olympus, und gerne investiere ich diese Summe mehr...

Hallo ich habe auch das H2 gekauft, aufnehmen geht, das Abspielen wird aber nicht über das Micro wiedergegeben sondern ich kann dies nur über kopfhörer abhören, das kann doch nicht normal sein, vermutlich ein einstellungsfehler meinerseits...? kann mir jemand helfen
danke und vg
peter

Hallo Peter,
das H2 hat keinen eingebauten Lautsprecher. Das Abhören ist nur über Kopfhörer möglich.

Moin, moin!

Seit März habe ich mein Zoom H2 in Betieb (Softwareversion 1.60). Ich musste feststellen. dass die Vorlauffunktion nicht einwandfrei funktioniert. Bei Betätigung der FF-Taste springt die Aufnahme auf 00:03 zurück und läßt sich nicht weiter nach vorne "spulen".

Ich soll das Gerät nun einschicken. Gibt es noch eine andere Möglichkeit, diesen Defekt zu beheben?

Danke für alle Informationen.

BCB

Hallo, wer kann helfen?
Ich brauche zur Vertonung von Fotoshow und Video mit Kommentaren am PC ein vernüftiges Mikro. Bisher hatte ich das Elektret-Kondensator-Mikro EM 239 von vivanco. Die Tonqualität war mäßig.
Jetzt habe ich einen neuen PC mit Win 7 64 bit. Ich muß das Mikro an den Mund nehmen um überhaupt einen hörbaren Pegel zu erzeugen. Ein Kopfhörerset ist wesentlich lauter, aber die Tonqulität ist miserabel. Der Anschluß erfolgte über Klinke auf die Audiokarte (Realltek High Definition Audio).
Nun wollte ich mir ein USB Mikro kaufen. Die Wahl fiel auf the_tbone_sc 450. Jetzt hörte ich, daß es damit auch Probleme geben soll; man braucht ein Interface oder Verstärker.
Bei den weiteren Recherchen bin ich nun auf den Olympus DM-550 gestoßen, zumal er auch andere interessante Einsatzmöglichkeiten (Recorder) bietet.
Meine Fragen:
-ist der Olympus DM-550 kompatiebel mit Win 7 64 bit
-wird mein Video- bzw. Fotoprogramm (Magix Fotos auf CD & DVD) den Olypus DM-550 erkennen
-ist die Tonqualität für meine Anwendung ok
-gleicht der Olympus leichte Entfernungsschwankungen zwischen Mikro und Sprachquelle (Mund) aus
-oder gibt es bessere Lösungen (max. 200-EU)
Im Voraus vielen Dank für Antworten.

Hallo Anonymous,
für rein stationäre Aufnahme empfehle ich einen Blick auf die Seiten des Hör-Talks:
http://www.hoer-talk.de/showthread.php?t=7477

Hallo BCB,
Du kannst den H2 selbst auf die neueste Software updaten!
Lade auf http://www.zoom.co.jp/english/download/software/h2.php das Update auf 1.80 herunter und verfahre wie in der Anleitung (englisch). Danach funktioniert Dein Gerät wieder "wie neu".
Gruß
Tontechniker

Hallo,

ich habe das H2 seit ein paar Jahren. Ich kann es nur empfehlen, wenn man sich auch ein wenig für Tontechnik interessiert. Es ist ähnlich wie bei den Fotokameras. Das Gerät bietet keine allgemeine Automatik mit einem Knopfdruck, sondern setzt tontechnisches Grundwissen voraus. Ein Signal mit mehr Höhen klingt zwar immer brillianter als das lineare, ist aufnahmetechnisch aber unehrlich und auf dauer nervig für die Ohren.

Grundlegend ist das H2 ein digitaler Rekorder mit sehr guten Mikrofonen und gutem Wandler. Auch die Monokompatibilität bleibt bei der Anordnung der Mikrofone immer gewart (keine Auslöschung durch Phasendrehungen).

MEIN KNOW HOW

- Kontrolle im Vorfeld: Aufnahmelevel auf 100?
> Wenn nein, mit den Spultasten im Pausemodus auf 100 regeln
> Es sei denn, der Pegel ist mit höchster Empfindlichkeit immer noch zu niedrig
> Dann aber bei der nächsten Aufnahme wieder auf 100 (wegen Rauschen)

- Pegel darf 0 dB nie überschreiten
> Sonst Clipping
> Je nach Signal Balkenspitzen auf -6 bis -12 dB halten

- Zwischen Mikrofon und Schallquelle sollte immer "Blickkontakt" sein

== Aufnahme der eigenen Stimme ==

- H2 auf Stativ schrauben
- Auch Mikrofonstativ mit Stieladapter möglich
- Poppschutzmütze aufs Gerät
- Besser: Separater Poppfilter
- Mikrofone auf 90° schalten
- Gerät von vorne im Abstand von 30 cm besprechen
- Bei USB Verbindung zum PC auch gleichzeitige Musikwiedergabe
! Kopfhöreranschluss ist nicht völlig latenzfrei (Nichts für Puristen)

== Aufnahme eines Handheld Interviews ==

- Stiel anschrauben
- Poppschutzmütze aufs Gerät
- Mikrofone auf 2CH Surround schalten
- Mikrofon abwechselnd sich selber und dem Intervieten hinhalten
! Wenn noch nicht zufrieden, z.B. COMP1 dazuschalten
! Rumpelt es, z.B. im Auto, LO CUT dazuschalten

== Aufnahme einer Konferenz ==

- Gerät, wenn möglich, gleichweit von allen Personen entfernt
- Ansonsten mit Konferenzmikrofon verlängern
- Mikrofone auf 2CH Surround schalten
- COMP1 dazuschalten
! Rumpelt es, z.B. vom Tisch, LO CUT dazuschalten

== Aufnahme von Sprecher am Pult mit Publikum ==

- H2 auf Stativ schrauben
- Gerät mit etwas Abstand vor sich plazieren
- Gerät muss auch "Blickkontakt" zum Publikum haben
- Mikrofone auf 2CH Surround schalten
- COMP1 dazuschalten
! Rumpelt es, z.B. vom Pult, LO CUT dazuschalten

== Aufnahme von Sprecher in Bewegung mit Publikum ==

- Lavaliermikrofon benutzen
- Sonst wie Sprecher mit Pult

== Aufnahme von Line Signalen ==

- Tape Out vom Verstärker an Line in anschließen
- Bei Mixer oder Instrumentenausgang, Spitzen beim Einpegeln bei -12 dB
> Sonst Clipping ab 0 dB, da Limiter nicht analog
> Auch Verringern des Rec Levels am H2 nützt nicht

FAZIT

Testen Sie meine Erfahrungen und Sie werden verstehen, warum das Gerät sich so großer Beliebtheit erfreut und bisher unverändert auf dem Markt ist.

Zeichnen Sie auch mal ein Rockkonzert auf oder eine Jazzcombo. Oder machen Sie ein Interview in einer lauten Diskothek. Und überlegen Sie dann beim Anhören, ob das Ergebnis sende- oder CD tauglich ist. Hören Sie zum Vergleich Hörfunk.

GENERELL

Ich nutze Sanyo Akkus mit 2700 mAh. Diese sind mir bis jetzt noch bei keiner Aufnahme ausgegangen. Generell wechsle ich diese aber vor jeder längeren / wichtigen Aufnahme. Die Batterieanzeige stelle ich trotzdem auf Akali. Mir ist bis jetzt noch kein Teil abgebrochen. Tastaturdruckpunkt ist gut (vielleicht sind die neueren Exemplare windiger?). Der Wandler ist sehr gut. Selbst Signale unter 20 Hz werden aufgenommen und wiedergegeben. Auch die Mikrofone scheinen sehr breitbandig. Der Mikrofoneingang ist nicht für dynamische Mikrofone geeignet. Spulen tut es erst richtig, wenn ich die Aufnahme vorher pausiere. Je mehr Aufnahmen in einem Ordner, desto länger dauert der Bootvorgang. Ich habe mir eine Markenspeicherkarte gekauft. Bei der mitgelieferten Noname ist mir eine Aufnahme flöten gegangen.

DAS FINDE ICH PRIMA

- Ein bis vier Kondensatormikrofone in Studioqualität

- Diese erzeugen Mono, Stereo 90°/120°/360°, und 4 Kanal Aufnahmen

- Hochwertige, rauscharme Mikrofonverstärker für die int. Mikrofone

- Linearer und rauscharmer AD/DA Wandler

- Mobiler digitaler Audio Rekorder und Soundkarte (für bekannte Formate)

- Netzteil inclusive (kann bei laufender Aufnahem an- und abgesteckt werden)

- Adapter für Mikrofonhalter

DAS FINDE ICH WENIGER PRIMA

- Kein Limiter oder Pegelsteller vor dem AD Wandler (sondern dahinter)
> Line Signale über 0 DB lassen sich nicht runterregeln / clippen

- Nur USB 1.0
> Geht aber mit Kartenleser schneller

- 120° Seite klingt unnatürlich, lieber wären mir 2x 90°

- Als mobiler MP3 Spieler ungeeignet
> Kein Equalizer
> Keine Speicherung der letzten Hörposition

- Als allgemeine PC-Soundkarte ungeeignet
> Bestimmte Formate verzerren (z.B. bei Videowiedergabe)

Hui,

fertig!

Hallo H2 Nutzer,
danke für die sehr ausführlichen Hinweise, erweckt fast schon den Eindruck gezielter Werbung ;) . Zum Thema Aufnahmequalität kann ich jedem Nuzter empfehlen, sich die Aufnahmen der Vergleichstest anzuhören und selbst zu bewerten!

Hallo,
ist das Gerät eigentlich auch als Mikrofon nutzbar, um es per Kabel an eine Kamera anzuschließen? Das wäre für Interviewsituationen (arbeite als Videjournalist) nochmal interessanter.

Viele Grüße, Simon

Hallo Simon,
das ist möglich.

Ich bin professionelle Musikerin und suche ein Aufnahmegerät, um Mitschnitte beim Üben und bei Konzerten zu erstellen. Deshalb ist für mich eine gute Klangqualität ein ausschlaggebender Punkt. Weiterhin würde mich interessieren, ob es Computerprogramme gibt, mit denen sich die Dateien nachträglich noch bearbeiten lassen.

@Anonymous
Für deine Übungen und Konzerte ist das gerät auf jedenfall geeignet, wenn du es richtig einstellst. Nachbearbeiten ist zwar möglich, kann aber kaeine Wunder vollbringen wenn man eine schlechte Aufnahme zugrunde legt. Software mit der man gut arbeiten kann ist z.b. Audacity, welche sogar freeware ist. Ansonsten, fällt mir noch Magix Samplitude ein, welches aber nicht unbedingt günstig ist.

Bei der MP3 Aufnahme ist der Schallpegel plötzlich zu niedrig geworden und der Klang kam irgendwie leise aus der Ferne.Bei Sensitivity 104 ist es passiert. Jetzt sogar bei 127 ist der Pegel nicht genug hoch. Ich bin seit Wochen ratlos. Auch bei einem neuen Austauschgerät blieb der Fehler.
Ich wäre sehr dankbar wenn jemand mir helfen würde. Was soll ich tun ?

Ich habe vergessen zu erwähnen es ist ein H2-Zoom Gerät was ich habe, von einem Roland TD9 Modul habe ich 18 Monate lang fehlerfrei aufgenommen.

Hallo Herr Torbik,
dann müssen sie so lange bei ihrem Händler um Reperatur bitten, bis der Fehler behoben ist. Wir würden ihnen für diesen Fall auch ein ustauschgerät anbieten, falls sie das Gerät bei uns gekauft haben.
VG Thorsten Dresing

Ich habe gestern das Problem gelöst, Dank einer übersetzten englischen Seite.

Für alle die Zoom H2 oder was Ähnliches
haben erkläre ich es hier;

Beim Update geht die alte SYS-Datei verloren, und das Gerät wird invalid. Ich habe die volle SD-Karte irgendwann zufällig am Computer kopiert und heute die SYS-Datei davon auf die SD-Karte zurückgeführt, und die große Erleichte-
rung nach wochenlange seelischen Qualen
erlebt.

Hallo,

ich bin als Reporter beim Radio und suche ein günstiges Aufnahmegerät (bis 200€). Ich will damit Interviews führen(drinnen und draußen), ATMO und Vorträge aufnehmen können.
Im blick hatte ich bisher das H2, DM-450 und DM-550. Am H2 stört mich vor allem die arg kurze Batterielaufzeit. Allerdings haben das DM-450 und DM-550 keinen windschutz, was für mich unabdingbar ist. Was empfehlen Sie?

Hallo,
wir haben einen Fell-Windschutz für das DM450/550 entwickelt. Diesen können sie über unseren Shop dazukaufen!
Bei ihrer Wahl würde ich das H2 nicht mehr mit einbeziehen, sondern eher einen Blick auf das LS-5 oder DM550 werfen.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Hallo miteinander,

es ist gut zu hören und zu lesen, dass sich einige mit diesem Thema beschäftigen.
Ich habe da auch eine Frage:
Meine Frau ist klassische Sängerin (Sopran) und wir suchen auch eine günstige Möglichkeit ihre Konzerte, meistens in Kirchen, in einer guten Qualität aufzunehmen. Hat jemand von Ihnen mit klassischen Gesangsaufnahmen Erfahrungen? Speziell wenn es in die Höhen geht? Weil wir mal eine Demo-Aufnahme gemacht hatten und auch mit einem sehr guten Mikro aber es schon kleine Verzerrungen gab... Ich bin für jede Anregung und Tip dankbar.

Vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort Herr Dresing.
Natürlich kann man über sie einen Windschutz dazukaufen, aber der verteuert den Preis des DM550 doch erheblich.
Das DM550 besitzt ja keinen line-in Eingang, inwiefern ist der Mic-eingang als Ersatz geeignet?

Hallo Anonymous,
leider ist aktuell nur beim Sony M10 ein Fellwindschutz im Lieferumfang, alle anderen Windschutze sind lediglich aus Schaumstoff, was im Außeneinsatz keinen wirklichen Schutz liefert.
Der Mic-Eingang kann als Ersatz für einen Line-In Eingang genutzt werden, wenn es möglich ist, das Line-Signal weit herunter zu pegeln.

Hier eine Nachricht eines Interessierten:

Zitat:"

Hallo Kim,

Als ich mir vor ca. 3 Jahren den Zoom H2 kaufte, waren für mich die elektroakustischen Eigenschaften des Gerätes ausschlaggebend.

Nachdem ich die erste Probeaufnahme abgehört hatte, war ich im ersten Moment auch vom dumpfen Klang etwas enttäuscht. Ich habe noch 2 sehr hochwertige Großmembran-Kondensatormikrophone. Unbearbeitete Aufnahmen damit klingen zwar auch nicht anders, lassen sich aber durch entsprechende Nachbearbeitung schnell in kristallklare Tonkonserven verwandeln. Zu meiner großen und angenehmen Überraschung konnte ich wenige Minuten später mit meinen Zoom H2-Aufzeichnungen das gleiche 'Wunder' vollziehen.

Die Großmembran-Kondensatormikrophone zeigen bei 90° Beschallung (90° zur Membranfläche werden in Diagrammen i.d. Regel als 0° angegeben, gemeint ist hier aber in jedem Fall die direkte frontale Beschallung) von 20 hz bis 18 khz einen gradlinigen Frequenzverlauf mit einer leichten Anhebung um die 5 khz herum und einer leichten Absenkung vor 20hz und nach 18 khz. Meine anfängliche Vermutung, nachdem ich meine erste Aufnahme mit dem Zoom H2 abgehört hatte, war, daß diesem die Höhen fehlen, bzw. daß sie so schach sind, daß eine starke Anhebung eher Rauschen, als kristallklaren Klang erzeugt. Daß ich mit dem Zoom H2 Aufnahmen machen konnte, die sich, entsprechend nachbearbeitet, qualitativ nur vernachlässigbar gering von den Aufnahmen unterscheiden, die ich bis dahin mit 2 hochwertigen Großmembran-Kondensatormikrophonen und dem dazugehörigen Gerätepark gemacht hatte, übertraf meine kühnsten Erwartungen.

Die Zoom H2-Frequenzkurve fällt unterhalb 200 hz leicht und unterhalb 80 hz sehr stark ab. Von 250 hz bis ca. 16 khz verläuft sie einigermaßen gradlinig.
Bis 500 hz entspricht diese Kurve den Einstellungen, die ich früher bei Aufnahmen direkt an meinen Großmembran-Kondensatormikrophonen vorgenommen hatte. Sicher lassen sich mit den Großmembran-Kondensatormikrophonen hochwertigere Aufzeichnungen anfertigen. Da heute im Konsumentenbereich der CD-Standard die obere Qualitätsgrenze setzt, ist der bescheidene Zoom H2 für alle praktischen Anwendungen, zu einem kleinen Bruchteil der finanziellen Kosten und des Arbeitsaufwandes, aber absolut gleichwertig.

Als nachteilig empfinde ich die beschränkten Einstellmöglichkeiten des Analogsignals. Das betrifft in erster Linie den Hochpaß und die Pegeleinstellung. Pegeleinstellung 'M' ist für meine Sprachaufnahmen fast immer genau richtig. Manchmal muß ich aber auf 'L' ausweichen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Zoom H2 aber kaum von anderen mobilen Rekordern im Westentaschenformat. Drehpotentiometer zur stufenlosen Pegeleinstellung wären hier auch eher unangebracht, da sie eine potentielle Störquelle wären, die sich bei den notwendigerweise geringen Abmessungen des Gerätes nicht so leicht vom Nutzer beheben ließe.

Irgendwo auf dieser Seite schrieb jemand, daß die rückwärtigen Mikrophone des Zoom H2 unnatürlich klingen. Das ist natürlich grober Unfug. Alle 4 Mikrophone des Zoom H2 sind identisch. Der einzige Unterschied zwischen den Mikrophon-Pärchen vorne und hinten besteht in den unterschiedlich optimal erfaßten Schallaufnahmewinkeln. Wenn man Aufnahme 'Rear' einstellt und dann von vorne darauf spricht, klingt das natürlich unnatürlich. Für Ihre und meine Aufnahmesituationen kommen i.d. Regel nur die beiden vorderen Mikrophone in Frage. Ausnahmen wären in Ihrem Fall z.B. Aufnahmen in sehr hallarmen Räumen. 360°-Aufnahmen erhöhen natürlich auch die Gefahr, unerwünschte Nebengeräusche einzufangen und wo gar kein Hall ist, kann man ihn auch nicht aufnehmen. Im Zweifelsfall macht man dann 4-Kanalaufzeichnungen, mischt Nützliches und verwirft Überflüssiges. Zwar kann man den Hall nachträglich hinzufügen, aber ich ziehe es soweit wie möglich vor, die Nachbearbeitung darauf zu beschränken, die Konserve wieder der ursprünglichen Originalsituation anzupassen.

Damit wären wir beim trotz gradliniger Frequenzkurve dumpfen Klang. Der ergibt sich aus dem durch die XY-Konfiguration bedingten Aufsprechwinkel von ca. 45° bei direkter Frontbeschallung des H2. Das Gleiche gilt für die rückseitigen Mikrophone. Je weiter die Schallquelle vom Mikrophon entfernt ist, um so schächer wird dieser Effekt. Umgekehrt wird er im Nahbereich unter 30 cm durch den Nahbesprechungseffekt bei den hier verwendeten Kardiodiden bis in´s Unerträgliche gesteigert. 50 cm Abstand sollten aber auch nur in Ausnahmefällen bei sehr leisen Sprech- und Gesangsstellen unterschritten werden. Ich mache das dann schon automatisch durch leichtes Vorbeugen. Umso weniger muß man hinterher bei der Nachbearbeitung komprimieren und umso natürlicher klingt das Endprodukt.
Der H2 läßt sich auch während der Aufnahme sehr gut in der Hand halten. Bei meinem Exemplar saß der Batteriedeckel etwas locker, was bei Bewegungen natürlich Geräusche verursachte. Bis ich für das Akkufach ein geeigneteres Schaumstoffpolster aus Verpackungsabfall gefunden hatte, benutzte ich den H2 einfach ohne den Deckel. Die Akkus werden schon durch die Spiralfedern sicher festgehalten.

Absolut verzerrungsfreie Aufnahmen gibt es natürlich nicht. Der CD-Standard als Qualitätsobergrenze im Konsumentenbereich ist für meine Ohren ein ziemlich fauler Kompromiß. Mit 10 Samples läßt sich eine Sinuskurve noch annähernd naturgetreu darstellen. Bei einer Samplerate von 44,1 khz heißt das, daß bei ungefähr 4,5 khz Schluß ist. Die menschliche Stimme produziert aber Formanten bis ca. 9 khz (auf jeden Fall dann, wenn es sich um eine ausgebildete Sprech- oder Gesangsstimme handelt), die dann nur noch verzerrt wiedergegeben werden. Da der Übergang vom naturgetreuen zum verzerrten Klang allmählich ist und da das normale menschliche Gehör für Töne zwischen 1 und 4 khz mit großem Abstand vor allen anderen Frequenzen am empfindlichsten ist, werden diese Verzerrungen aber von den meisten Menschen nicht oder zumindest nicht als störend wahrgenommen. Bei den stimmlosen Lauten s,ß und z, die bis 13 khz hinauf gehen, spielt die niedrige Samplerate dann keine so große Rolle mehr. Da sie annähernd Dreieckscharakter haben, werden diese Laute auch mit weniger Samples naturgetreuer aufgezeichnet und wiedergegeben, als die niedrigeren Formanten der Sinustöne.

Wenn Sie hier von 'kleinen Verzerrungen' sprechen, vermute ich aber, daß Sie sich dabei auf wesentlich auffälligere Verzerrungen beziehen. Dafür kann es viele Gründe geben. Der naheliegenste ist eine Übersteuerung des Analogsignals. Beim Zoom H2 wird diese durch ein kaum wahrnehmbares Flackern einer roten Miniatur-LED angezeigt. Wenn man die digitale Pegeleinstellung des Zoom H2 ständig bei Einstellung 100 beläßt und darauf achtet, daß die Pegelspitzen auf dem Display die -6 db Marke nicht überschreiten, ist man hier aber immer auf der sicheren Seite. Die leider nur dreistufige Aussteuerungsmöglichkeit des Analogsignals läßt uns hier nur 2 Alternativen, 'L' und 'M'. Wenn bei den Konzerten in der Kirche keine Möglichkeit für Probedurchläufe besteht, würde ich vorsichtshalber 'L' einstellen. 'H' eignet sich nur für Fälle, in denen es darum geht, sehr leise Schallereignisse überhaupt einfangen zu können. Für anspruchsvolle Aufzeichnungen ist diese Stufe gar nicht geeignet.

Trotz dieser kleinen Mängel habe ich den Kauf des Zoom H2 nie bereut, bedauere nur, daß es sowas nicht schon vor 60 Jahren gab. Um für einen eventuellen Geräteausfall gewappnet zu sein, habe ich mir deshalb nun einen zweiten Zoom H2 gekauft. Zwar bin ich erst 63 und nicht 83, wie mancher nun vermuten könnte, habe mich aber schon lange vor meiner künstlerischen Ausbildung bereits im zarten Alter von 2 Jahren brennend für gehörphysiologische und -psychologische Phänomene und Informations- und Kommunikationstechnik interessiert.

Mit frisch aufgeladenen 2400 mAh-Top-Craft Akkus von Aldi konnte ich mit meinem H2 bei dauerhaft ausgeschalteter Displaybeleuchtung 7std 12min 34sec ununterbrochen aufzeichnen. Mit den gleichen Akkus waren es bei dauerhaft eingeschaltetem Display immerhin auch noch 5std 29min 31sec.

Nachdem ich irgendwo gelesen hatte, daß der Zoom H2 nicht nur sehr schnell seine Akkus erschöpft, sondern auch noch zu allem Überfluß kurz nach der Akkuladewarnung den Geist aufgibt und damit so manche Aufzeichnung ruiniert, wollte ich auch das genau wissen. Ergebnis:
Ununterbrochene Aufzeichnung ca. 10 - 15 min nach Beginn der Akkuladewarnung:
2std 4min 5sec (also insgesamt mindestens 2¼ Std.) mit 44,1khz/16bit Ch4
Panasonic SDHC 6GB Mars-Akkus 2100 mAh von Penny.
Die Displaybeleuchtung wird beim Zoom H2 bei Warnung automatisch deaktiviert.

Optimale Originalaufzeichnungen erzielen Sie mit dem Zoom H2 im PCM-Format WAV bei 48 khz/16 bit. Wenn man mit 24 bit Tiefe aufzeichnet und das dann später doch auf 16 bit reduziert, erzeugt das nur zusätzliche Artefakte. Für die Dauer der Nachbearbeitung wird die Bittiefe virtuell auf 32 bit erweitert. Das ist bei Audacity, wie bei den meisten Audioeditoren, bereits voreingestellt. Um diese Feinheiten noch wahrnehmen zu können, bedarf es allerdings neben einem außerordentlich feinen Gehör auch eines Highend-Monitors.

Für die Nachbearbeitungen verwende ich heute ausschließlich nur noch Audacity. Für unsere Zwecke ist es nicht nur mehr als ausreichend, sondern übertrifft in vieler Hinsicht auch noch die teueren 'Profiprogramme'. Beispielsweise kann Ihre Frau synchron zu Instrumentalaufnahmen singen und das dann mit Audacity abmischen. Sowas geht nicht mal mit dem weitverbreiteten Wavelab von Steinberg. Audacity gibt es für alle Platformen. Anfänger können sich leicht und schnell in die Grundfunktionen des Programms einarbeiten und Fortgeschrittenen bietet es zahlreiche Erweiterungs- und Modifizierungsmöglichkeiten. Keine Panik, wenn es mal abstürzen sollte. Alle Arbeitsschritte bleiben gespeichert, wenn man sie nicht vorher schon gelöscht hat und lassen sich nach dem Neustart vollständig wiederherstellen. Trotzdem speichere ich hier, wie bei allen wichtigen Arbeiten, gelungene Zwischenergebnisse immer separat auf externen Speichermedien. In den ca. 10 Jahren, in denen ich mit dem Computer gearbeitet habe, habe ich diese Sicherungen zwar noch nie benötigt, aber man kann ja nie wissen!

Grundsätzlich gilt für die Nachbearbeitung künstlerisch anspruchsvoller Aufnahmen, daß weniger mehr ist. Für uns heißt das: Möglichst geschickt den Höhenabfall auszugleichen, vorsichtig die Dynamik zu komprimieren und Hintergrundgeräusche leicht abzusenken.

Andere Mobilrekorder haben bereits eine fest eingebaute Frequenzkurvenkorrektur, um den Höhenabfall auszugleichen. Da, wo es lediglich um ausreichende Sprachverständlichkeit geht, mag das eine nachträgliche Korrektur der Frequenzkurve erübrigen. Bei anspruchsvollen Aufnahmen wird das aber wohl nur selten ausreichen. Persönlich ziehe ich eine voreingestellte starke Reduzierung der Bässe unter 70 hz bei sonst möglichst gradlinig verlaufender 'Kurve' vor.

Um eine Nachbearbeitung kommt man bei anspruchsvollen Klangprodukten ohnehin nicht herum. Im Laufe der Zeit wird man feststellen, daß bestimmte Filterkurven oder Kombinationen aus mehreren Filtern für die meisten Anwendungen optimal sind, diese speichern,archivieren und später immer wieder darauf zurückgreifen. Der Nachbearbeitungsaufwand wird also im Laufe der Zeit immer geringer. Wechselt man zu Geräten mit nichtlinearem Frequenzgang, beginnt die ganze zeitaufwändige Ermittlung neuer optimaler Filterkurven wieder von vorn.

Da man Aufnahmesituationen außerhalb des Studios nie ganz unter Kontrolle hat, kann da natürlich auch vieles schief laufen. Ich habe auch schon manch künstlerisch gelungenes, aber aufzeichnungstechnisch mißratene Klangprodukt schweren Herzens in die Tonne getreten.

Auf wirklich alle Fragen, der hier von Ihnen angesprochenen speziellen Situation, ausführlich einzugehen, würde den Rahmen eines Diskussionsbeitrags auf dieser Seite bei Weitem sprengen.
Ich hoffe dennoch, Ihnen geholfen zu haben."
---
Zitat Ende

Hallo!
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen ... Ich möchte Live-Musik aufnehmen, die sehr, sehr laut ist. Bagpipes und Drums. Welche Einstellung muß ich mit dem Zoom H2 Gerät vornehmen, um eine Übersteuerung zu vermeiden? Habe schon auf "low" eingestellt, bin aber mit der Aufnahme nicht zufrieden. Für Hilfe wäre ich dankbar!

Hallo zusammen,

seit geraumer Zeit verwende ich den Zoom H2 für Aufnahmen unseres Chores und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Nach dem letzten Konzert habe ich versucht, eine Videoaufnahme meiner Sony HDR-SR12 mit dem Ton des Zoom H2 zu synchronisieren. Hierbei fiel auf, dass bei gleicher Aufnahmezeit von ca. 1,5 Stunden Bild und Ton nicht mehr synchronisierbar waren. Unabhängig des gemeinsamen Startpunktes von Bild und Ton entsteht nach kurzer Zeit immer eine Verzögerung beim Ton. Frage: kann dieser Effekt mit der Einstellung des Zoom H2 zusammen hängen?

Hallo,
die Zeitcodes von H2 und Videokamera sind wahrscheinlich unterschiedlich, diese treten besonders dann auf, wenn mit Variabler Bitrate aufgezeichnet wird.

Wer weiss was es mit den P/L Modus auf sich hat und wie man ihn anwenden kann ?

Hallo Anonymous,
ein ensprechender Modus ist uns gänzlich unbekannt. Bitte ggf. genauer beschreiben.

Der P/L Modus schaltet zwischen Play und Listener.
Wenn ich es recht verstanden habe soll die Aufnahme dann anders klingen, als aus Sicht des Musiker oder des Hörers.
Jetzt noch mal die Frage, wer hat Erfahrung damit?

Das klingt spannend, ist mir aber weder am Zoom H2 noch an einem anderen Rekorder bekannt.

Der P/L-Modus schaltet einfach die Mikrofone um, d.h. rechts wird zu links und links zu rechts.

Damit kann Aufgenommenes aus der (Hör-)Sicht des Geräuscherzeugers oder des Geräuschempfängers seitenvertauscht werden.

Eigentlich ganz pfiffig...

Gruß
Werner

Hat jemand Erfahrungen in grossen Hallen damit? Meine damit richtig laute Töne und Stimmen (ROCKCONCERT)und welche wäre die richtige Einstellung ? Über tipps würde ich mich freuen.

gruss uwe

Für sehr hohe Schalldruckpegel ist der H2 nicht unbedingt geeignet, da die analoge Aussteuerung nur in 3 Stufen (H/M/L) vorgenommen werden kann und selbst die geringste Empfindlichkeit dann noch zur Übersteuerung (Clipping) führen kann. Dies ist auf der digitalen Seite leider nicht mehr zu retten!

Der Rat lautet also: Einstellung L und die Mikros so ausrichten, dass sie nicht direkt auf die Schallquellen gerichtet sind. Auf der digitalen Seite kann dann noch ein Limiter aktiviert werden, der jedoch bisweilen zum "Pumpen" der Lautstärke führen kann.

Und, wer es noch nicht weiß:

Für den Zoom H2 ist ein neues Firmware-Update-Ver. 1.90 verfügbar.

Zu beziehen auf der Zoom-Homepage.

...Werner

Hallo Thorsten Dresing,

mit meiner Aussage, dass ich die 120° Seite als unnatürlich empfinde, meine ich die Stereobreite und dessen Abbildung. Ich empfinde die 90° Anordnung als natürlicher. Die Mikrofonkapseln sind ganz klar dieselben. Mir wäre es lieber, vorne und hinten 90° für Rundum Aufnahmen zu haben.

Werner ,vielen Dank für deine Einschätzung ,dann besser auf 90° und zusätzlich den Limiter einstellen ? Das neue Update habe ich schon install.kann aber nichts verändertes feststellen.
uwe

Hallo Uwe,

ob 90° oder 120° bleibt letzten Endes dir überlassen, die von H2-Eigentümer festgestellten Unterschiede sind mir bislang nicht aufgefallen, ich habe aber auch nicht explizit darauf geachtet.

Ich persönlich habe bei Trommelaufnahmen, die ja auch nicht gerade leise sind, gute Erfahrungen mit der Limiter-Einstellung 2 "Concert" gemacht, am besten einmal selbst probieren und bewerten.

...Werner

Hallo Werner
ich habe inzwisschen die ersten Aufnahmen
gemacht ,und zwar in der von dir empfohlenen Einstellung.Es hat alles wunderbar geklappt soweit.Mir ist jedoch aufgefallen das vieles doch sehr dumpf klingt(mir fehlen da etwas die Höhen) gibt es die möglichkeit sie seperat einzustellen ?

Uwe

Hallo Uwe,

freut mich, wenn es soweit geklappt hat.

Die Möglichkeit, separat Höhen auszusteuern sind mir nicht bekannt, das könntest du, sofern sie überhaupt in der Aufnahme vorhanden sind, nachträglich mit einem Equalizer durch Anheben ändern.

In welchem Format nimmst du auf?

Im .mp3-Format werden verfahrensbedingt Frequenzen ab 15 KHz abgeschnitten, du solltest in diesem Fall unbedingt die .wav-Einstellung bei der Aufnahme verwenden da hier keine Kappung der Höhen bei 15Khz erfolgt und damit mehr an Höhen in der Aufnahme enthalten ist.

Hoffe, diese Infos helfen weiter?

...Werner

Hallo,
hat jemand dei irgendeinem Anbieter einen Line-in Kabel mit eingebautem Dämpfer gesehen, der sich für Zoom H2 eignen würde? Ich habe ständig mit clipping zu kämpfen, wenn ich Line-in Eingang benutze.

Danke

Hallo,

wir haben das H2 hauptsächlich im stationären Einsatz (Line-In / Mischput) . Das Netzteil verursacht leider "Störgeräusche" (Brummen) bei Aufnahemen, daher arbeiten wir zzt. mit Akkus was ja eingelt. überflüssig wäre. Gibt es technische Möglichkeiten dieses vom Netzteil entstanden "Störgeräuche" zu unterbinden?

Bin sehr dankbar für Tipps und Hilfe.
Liebe Grüße
Fred (Laie)

Hallo Fred,
leider kurz und bündig: nein.

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