Testbericht zum Tascam DR-07 Portabel Digital Recorder
13.02.2009
Zusatzinformation: Seit 23.03.2011 gibt es den Nachfolger des DR-07: http://www.audiotranskription.de/tascam-dr07mkii
Im Januar 2009 hat Tascam mit dem DR-07 Portable Digital Recorder ein neues, interessantes Aufnahmegerät auf den Markt gebracht. Der DR-07 basiert auf dem DR-1 von Tascam und nimmt auf SD oder SDHC Karten auf – eine 2GB SD-Karte liegt dem Gerät bei. Ein Paar Elektret Kondensatormikrofone ermöglichen Stereoaufnahmen im 24bit WAV oder MP3 Format, die sich anschließend via USB2.0 auf einem Computer übertragen lassen. Für die Mikrofone gibt es obendrein einen Windschutz als inkludiertes Zubehör.
Die Benutzeroberfläche sieht aufgeräumt und übersichtlich aus. Man erkennt auf dem Bild unten deutlich, dass die Aussteuerung des Aufnahmepegels über ein kleines Rädchen an der Seite ermöglicht wird, das ist prima und anwenderfreundlich. Insgesamt ist der Tascam DR-07 mit seinen 13,7cm*5,5cm*2,7cm ein handliches Aufnahmegerät.
Das Tascam DR07 erhält seine Energie aus 2 AA Batterien, die etwa 7-8 Stunden Laufzeit ermöglichen. Ein Wechselstromadapter ist als Zubehör erhältlich.
Eine Besonderheit findet sich bei den Wiedergabefunktionen: Die Audiodateien können auf dem DR-07 in einem Loop oder verlangsamt abgespielt werden, ohne dass dabei die Tonhöhe verändert wird. WAV-Aufnahmen kann man nachträglich sogar teilen und damit unliebsame Passage herauslöschen oder Sequenzen erstellen. Auf den Test dieser Funktionen sind wir richtig gespannt.
Der Preis liegt bei UVP 249 Euro (bei uns 199 Euro) und ist damit genau auf Augenhöhe mit dem Zoom H2. Es liegt damit in der Preisklasse des Zoom H2 und muss sich mit ihm messen lassen.

Erster Eindruck und Aufnahmequalität
Heute (29.01.2009) sind die ersten Tascam DR-07 bei uns eingetroffen und wir haben sogleich eines ausgepackt und ausprobiert. Gute Haptik! Das Gerät ist zwar aus Kunststoff, aber insgesamt gut verarbeitet. Die Tasten lassen sich prima drücken und das Rollrad gut drehen. Da verspricht das Foto nicht zu viel. Die Tasten sind gut zugänglich und haben einen deutlichen Druckpunkt. Der Aufnahmepegel lässt sich an einem seitlichen Rad einfach regulieren. Etwas ungünstig erscheint uns, dass die Mikrofonempfindlichkeit nur im Menü eingestellt werden kann. Hier hat sich bei den meisten Geräten ein direkt zugänglicher Schalter etabliert.
Die Aufnahmequalität haben wir zunächst in einem Büro mit möglichst viel Stille und ein paar leisen Worten bei niedriger Mikrofonempfindlichkeit getestet. Das Ergebnis ist nahezu rauschfrei. Unsere Ohren hören das Tascam einen kleinen Tick vor dem Zoom H2. Ganz sicher ist es aber auf gleicher Augenhöhe. Auch in der zweiten Aufnahme, die draussen mit hoher Mikrofonempfindlichkeit erstellt wurde, klingt das Tascam differenzierter (lauter nur wegen der Einstellung!). Auch das räumliche Empfinden ist hier besser, das Zoom wirkt dagegen etwas dumpfer. Im Unterschied zum Zoom verfügt der Tascam-Recorder zudem über einen sehr ausgeprägten Stereo-Klang.
Griffgeräusche werden gut übertragen, daher muss das Tascam (ebenso wie sein "Konkurrent" Zoom H2) recht vorsichtig gehalten werden, am besten fest irgendwo hinstellen. Aber mit diesem Phänomen haben alle tragbaren Rekorder zu kämpfen.
Probeaufnahmen:
Probeaufnahme im Raum (Tascam DR-07)
Mit Stille und niedriger Empfindlichkeit! (download)
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Im Vergleich dazu das Zoom H2
Ebenso still und niedrige Empfindlichkeit! (download)
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Probeaufnahme im Freien (Tascam DR-07)
Autos und Vögel, Flusswehr im Hintergrund , hohe Empfindlichkeit! (download)
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Im Vergleich dazu das Zoom H2
Natürlich genau das gleiche :-) (download)
Fazit
Das Tascam DR-07 positioniert sich im Gesamteindruck ganz klar als eine wirklich starke Empfehlung und sogar knapp vor dem Zoom H2! Folgende Gründe sprechen für das Tascam: Optik, Batteriehaltbarkeit, Handling, Aufnahmequalität, inkludierter Speicher und das alles zum ähnlichen Preis wie das Zoom H2. Einziger Wermutstropfen: Das Tascam enthält im Gegensatz zum Zoom H2 kein Netzteil (optional erhältlich).
Die Zeitschrift Videoaktiv beurteilt das DR-07 als "hervorragend" im Preis-Leistungsverhältnis. (Ausgabe 04/2009)
Wer qualitätsmäßig noch eine Stufe drauflegen möchte/kann, sollte zum Olympus LS-10 oder dem neuen Tascam DR-100 greifen.
Herstellerseite: http://www.tascam.de/dr-07.html
Benutzerhandbuch als PDF
Firmware Update (auf 1.02)
Hier die Produktinformation von Tascam:
Der Tascam DR07 bietet gute Aufnahmequalität und einfache Bedienung für wenig Geld. Über das eingebaute Stereomikrofon nimmt der Nutzer direkt im MP3- oder WAV-Format auf; ein externes Mikrofon lässt sich per Miniklinke anschließen. Für andere Quellen steht ein Line-Eingang mit einstellbarem Pegel zur Verfügung.
Die weitere Ausstattung des Recorders umfasst automatische Pegelaussteuerung mit analogem Limiter, ein Trittschallfilter mit drei schaltbaren Grenzfrequenzen, Wiedergabe mit veränderbarer Geschwindigkeit und Tonhöhe (auch unabhängig voneinander), Loop-Wiedergabe, einen 2-Sekunden-Speicher für vorgezogene Aufnahme, eine Schnittfunktion, um Audiodateien zu teilen, einen USB-Anschluss und ein ins Gehäuse integriertes Gewinde für die Befestigung auf einem Dreibein- oder Mikrofonstativ.
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Und zu guter Letzt:
Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Rekorder. Unser Ziel ist jedoch, die Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit eine fundierte Information jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Rekorder-Einkauf in unserem Onlineshop.

es ist schon etwas ungewöhnlich,solch kritische Tests
zu bekommen,zumal Sie diese Produkte auch noch vertreiben.Hut Ab!!
Der Test des DR-07 deckt sich mit den Erfahrungen,die ich mit dem Gerät machen konnte.Einziger Krtikpunkt:
Die Delayzeit (Einschaltzeitpunkt)könnte einen Tick länger sein.
m.fr.Gruß
b. kleinherne
Habe den Tascam DR-07 jetzt gegen den Zoom H2 ebenso gegengestestet. Der Vorverstärker scheint beim Tascam besser zu sein, auch die äußere Verarbeitung und Schneidemöglichkeit. Aber, was die internen mikrofone anbelangt buin ich bei akustischer Musik zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die internen Mikrofone sind ähnlich des Olympus etwas zu hell ausgelegt. Hier finde ich, schneiden die internen Mikrofone des Zoom H2, weil runder, besser ab. Hab auch mit einem externen Sennheiser MKE 66 Mikrofon getestet. Dieses professionelle Mikrofon ähnelt eher dem des Zoom H2.
- nur ein Kritikpunk, aber ein massiver: Ich habe das Gerät mit einem externen Rode NT4 Stereomic getestet - der rechte Kanal brummt! Ich habe das Gerät unterdessen getauscht, selber Effekt. Am Mic liegt es nicht, an andern Recordern funktioniert das NT4 einwandfrei. Sobald man ein externes mono-Mic anschliesst, verschwindet das Phänomen, da dann der rechte Kanal auf ground liegt. Also externes mono-Mic einwandfrei, externes stereo-mic problematisch!
mfG
Peter Christen
"Besser als das Zoom H2.
Unsere Empfehlung im
Preisbereich bis 200.-"
Besser ist ein sehr dehnbarer Begriff.
Auf meiner 5.1 Anlage gefällt mir das Audiobeispiel vom H2 direkt besser, wegen des Surroundklanges.
@Hoshi
Die Beispielaufnahme des Zoom ist eine Stereoaufnahme und keine Surroundaufnahme (obwohl das Zoom das könnte). Der Surroundeffekt wird also von deiner Anlage erzeugt. Wenn ich beide Aufnahmen mit dem Kopfhörer anhöre (und das tun hier die meisten AnwenderInnen die wir betreuuen) ist der Unterschied wahrnehmbar, wenn auch knapp. Ich empfinde das Tascam besser auf Basis meiner oben beschriebenen Eindrücke.
Da mein 11 Jahre alter Minidisc-Recorder langsam den Geist aufgibt, werde ich wohl auf einen portablen Digitalrecorder umsteigen müssen.
Ich habe mir heute im Laden den Tascam DR 07 und den Zoom H2 angeschaut. Meine ersten Eindrücke, ohne einen Praxistest gemacht zu haben: Der H2 hat ein zu kleines Display und zu kleine Bedienelemente, die genau wie das Gehäuse wenig Vertrauen erwecken. Dafür ist beim H2 sinnvolles Zubehör dabei: ein Netzteil und Adapter, um das Gerät problemlos an einen Mikrostativ zu schrauben. Der DR-07 sieht von Design und Verarbietung her edler und vertrauenserweckender aus. Es liegt besser in der Hand. Allerdings fehlt sowohl ein Netzteil als auch eine Adapter für ein Mikrostativ. Beide Geräte haben keine Fernbedienung bzw keine Möglichkeit, das interne Mikro per Verlängerungskabel einzusetzen. Bei Konzertmitschnitten befinden sich also Bedienelemente und Display in 2 Metern Höhe auf einem Stativ, ich habe kein Zugriff.
@Posto
Deine Eindrücke vom Design der Geräte teilen wir.
Die Bedienung der Geräte auf einem 2m-Stativ ist sicher ein Sonderfall. Alternativen mit Fernbedienung wären das LS-10, Tascam DR-100 oder das Zoom H4n
vielen dank für den test und vor allem die testaufnahmen für einen hörvergleich!
ich konnte hier deutlich den "tick besser" bzw. heller/klarer beim tascam heraushören, der H2 war mir zu dumpf, da ich hauptsächlich fieldrecording damit machen will. habe mich also für tascam entschieden und bin nicht enttäuscht worden! das handling ist klasse.
auch meine OKM2 mikros funktionieren gut damit dank der zuschaltbaren plugin-power. allerdings rauscht es ebenso wie bei den bisher mit OKM + MD recorder gemachten aufnahmen, was aber sicher an den sehr empfindlichen OKM mikos liegt, die die sprichwörtlich hustenden flöhe hörbar machen. eine für jede situation optimale einstellung muss man sich erarbeiten.
Bitte, ich hätte gern gewusst, ob das Gerät auch eine Zoomfunktion in Bezug auf die Aufnahmerichtung besitzt.
Wenn ja, hab ichs wohl überlesen.
So wie ich das aus der heruntergeladenen Betriebsanleitung entnehme, ist der maximale Aufnahmepegel dann gegeben, wenn ich das Gerät flach mit den Mikrofonen in Richtung Schallquelle richte.
Aber wie ist es dann mit einer z.B. Rundumaufnahme in einem Raum. Gesprächsrunde u.a.m..
Danke für die tollen Vergleichsaufnahmen der Geräte!
Hallo Herr Bergmann,
nein eine Zoomfunktion gibt es nicht, und diese wäre auch, genauso wie beim LS-10 immer nur eine "leichtveränderung". D.h. wenn es wirklich um eine Richtcharakteristik geht, dann immer ein externes Mikrofon nutzen, so wie bspw. das Olympus ME-31 (haben wir auch auf unserer Seite mit Testbericht). Rundumaufnahmen mit etwa 10 Personen die in Raum verteilt sitzen, gelingen mit dem Tascam überraschend gut, also keine besonderen Schwächen auch wenn man im scheinbaren "Schallschatten" sitzt.
Eine etwas ungünstige Position hat die Netzteilbuchse, ... direkt an einer Mic-Seite. Da hätte es sicher eine bessere Lösung im unteren Bereich, wie beim H2 gegeben.
Aber Frage an die Hausherren der Web-Seite: Würde sich das DR-07 ggf. auch als MP3-Player "mißbrauchen" lassen? Die Tags werden ja wohl im Display angezeigt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bleibe beim Vergleich Tascam DR-7 und Zoom H2 bei folgendem Punkt hängen:
Der H2 bietet auch die Möglichkeit mit einer Samplingrate von 96kHz aufzunehmen (2-Kanal-Modus). Inwieweit ist hier definitiv ein Qualitätsunterschied festzustellen bei einer Aufnahme von 48kHz (Tascam DR-7) zu 96kHz (Zoom H2).
Meine Interessen gehen eher in Richtung Live-Mitschnitte (DJ) direkt vom Mischpult zum Line-Eingang der Aufnahmegeräte.
Vielen Dank!
@ spielblock
Der Unterschied zwischen 48kHz und 96kHz wird in einigen Technikforen heiss diskutiert. Pauschal kann man jedoch sagen, dass 96kHz ausschließlich für absolute HiFi-Freaks mit entsprechender Technik interessant ist.
Ein Unterschied ist selbst für die meisten Experten nicht hörbar. Näheres zum Thema unter http://www.studio96.de/artikel04/art030235%20der%20vorteil%20von%2096khz...
@Hartmut Brodien
der Tacam DR-07 kann auch als mp3-Player genutzt werden. Tags werden im Display angezeigt.
Hallo,
ich habe jetzt schon das zweite Exemplar eines DR-07 getestet- beide Geräte weisen ein gerade bei Sprachaufnahmen auffälliges Störgeräusch auf. Es handelt sich um einen Dauerton (Fiepen) bei 11kHz, der zudem im Sekundentakt (synchron zur Aufnahmezeit-Anzeige) moduliert wird.
Das Geräusch tritt unabhängig von Gain/Mono-Stereo/Akku-Batterie-Einstellungen auf, sowohl mit internen wie mit externen Mikros.
Das ist sehr bedauerlich, denn ansonsten ist das Gerät von Klang, Rauschabstand, Haptik, Bedienführung und Verarbeitungsqualität überzeugend. Aber dieser Störton macht es für meine Zwecke (sendefähige O-Töne) unbrauchbar.
Habe den Tascam-Support angemailt, mal sehen, was die sagen.
Grüße,
Wolfram Goetz
Hallo Herr Goetz,
dieses Phänomen können wir bisher nicht bestätigen. In unserem Probeaufnahmen und denen unserer Kunden ist das bisher nicht aufgetaucht. Könnte vielleicht eine Interferenz mit einem Netzteil, Fernseher, Handy etc. eine mögliche Ursache sein? Sollten sie eine Antwort von Tascam haben, bitte hier auch posten!
Gruß Thorsten Dresing
Hab das Gerät seit 3 Wochen und bin sehr zufrieden. Keine Störgeräusche, jedoch ist mir aufgefallen, dass z.B. Handys heftig einstrahlen können und die Funkmodulation dann deutlich zu hören ist. Sowas wird aber wohl technisch kaum in den Griff zu bekommen sein.
Bei hoher Verstärkung wäre natürlich noch weniger Rauschen interessant, aber da habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, was andere Geräte da können und was technisch heutzutage mit vetretbarem Aufwand möglich ist.
Hallo zusammen,
mich würde interessieren ob der DR-07 in einer Veranstaltungs-ARENA (z.B SAP-Arena, LTU-ARENA, Allianz-Arena) oder großen Hallen für Sprachaufnahmen geeignet ist.
Dabei kommt es mit eher auf die Verständlichkeit des Sprechers als auf die Qualität von hochwertiger Muikaufnahmen in Tonstudios an.
Hallo Herr Dresing,
der Tascam-Support hat sich bereits gemeldet. Das Problem werde derzeit untersucht und ein Firmware-Update bereitgestellt. Klingt gut!
Beim DR-100 scheint es auch ein Problem mit einem Störgeräusch gegeben zu haben, das per Update gelöst wurde: http://tascam.de/sw/dr-100/DR-100_v102_EN.pdf
Auch der Support macht mir demnach einen guten Eindruck... :)
Zum Rauschen: Ich konnte das Gerät mit einem Marantz PMD660 vergleichen, das etwas weniger rauscht, aber auch deutlich größer und teurer ist. Halt schon ein Profi-Gerät.
Beim DR-07 ist der Rauschpegel aber sehr viel geringer als zB beim Yamaha Pocketrak 2G, das für meinen Geschmack auch insgesamt _zu_ winzig ist, neben der selbst für kleine Hände fummeligen Bedienung riecht da einiges nach schnellen Schäden (USB-Anschluss und -Abdeckung, Mikrofongelenk).
Das Tascam DR-07 wirkt da _weitaus_ solider.
Grüße,
Wolfram Goetz
@Joachim
Bei dem Einsatz in großen Hallen hängt das Ergebnis natürlich sehr von der jeweiligen Beschallung ab. Grundsätzlich kann man über Daumen sagen: Wenn man selbst den Sprecher gut versteht, dann wird auch die Aufnahme gut verständlich werden. Möchte man selbst der Sprecher sein empfiehlt sich eine Aufnahme mit geringer Aussteuerung/Mikrofonempfindlichkeit.
Hallo,
ich hab das Zoom H2-Gerät und wollte mir vorher das Tascam DR-7 bestellen, weil das Handling besser erscheint.
Nachteil fü MICH:
Das Tascam hat KEIN Audio-Interface. Ich möchte am PC zusätzlich zu meinem Klavierspiel meinen Gesang bzw. ein Gitarrenspiel hinzumischen.
Gruß Sebastian
Hallo,
ich suche ein Gerät für eine ganz spezielle Aufnahmesituation: gezielt Vogelstimmen aufzeichnen im Wald, d.h. über weitere Distanzen bei entsprechenden, teils näher gelegenen Nebengeräuschen. Dachte bisher, dafür bräuchte es in jedem Fall große, teure externe Richt-/Parabolmikrofone.
Bringt auch hier das DR 07 gute Ergebnisse?
Grüße, Sebastian
Hallo Sebastian,
ehrlich gesagt keine Ahnung. Wir sind ja spezialisiert auf die Aufnahme von Gesprächsituationen und nicht Vogelstimmen. Ich würde vermuten das es keine perfekten Ergebnisse bietet. Ebenso nicht beim LS-10 und allen anderen. Weite Distanzen nur mit externem Richtmirko!
http://www.wingfieldaudio.com/tascam-dr-07-review.html
Bei den Aufnahmebeispielen ganz unten auf der Seite hört man unter "Mic/Dynamic" deutlich das von mir beschriebene Störgeräusch. Unter "Internal Mics" geht es im Rauschen fast unter, ist aber bei mir mit "geeigneten" Einstellungen auch dann hörbar.
Externe dynamische Mikros sind demnach nicht ohne Preamp zu gebrauchen. Nicht gut. Reportermikrofone sind zB praktisch immer dynamische Mikros, da robuster.
Leider gab es immer noch nicht das angekündigte Firmware-Update...
ref. Sebastian Weigand, vögel gesang. Ich bin auch hir deswegen! Erst hoffnung deine comment, aber keine antwort! ich glaube, nach das ganze commentar lesen, ich kaufe es, und suche den richtigen microfon.
Thanks for all your comments,
Michael hartley
Freue mich, mitteilen zu können, daß der gepulste 11kHz-Störton mit der Ende Juni erschienen Firmware 1.02 bei mir verschwunden ist. Damit spricht aus meiner Sicht absolut nichts mehr gegen das Tascam.
Die Gesamt-Störkulisse dürfte sich jetzt auch dem Niveau der alten Sony MZ-R30/35 MD-Recorder befinden, bei etwas anderer Färbung, aber in jedem Fall schon sendefähig (wie gesagt, mit einem dynamischen Sennheiser MD46).
Daran kann man bei einem Preis von 200€ aber wirklich nicht mehr herummäkeln. Ein Marantz PMD-660 rauscht weniger, klar, ist aber eben auch deutlich teurer.
Was man vielleicht noch mal erwähnen sollte: Das DR-07 hat keinen eingebauten Lautsprecher. Wobei die eingebauten Lautsprecher bei vergleichbar kleinen Geräten vermutlich ohnehin durchgehend unbrauchbar sein dürften.
Zur Vogelstimmen-Diskussion: Da wird ohne Richtrohr sicher nichts gehen.
Für mich stellt sich nach dem Lesen all dieser Testberichte die Frage, was tatsächlich für 'vernünftige' Chorkonzert-Aufnahmen benötigt wird bzw. was ausreichend ist.
Bin ja nur Amateur und will und kann keine Großbeträge für 'professionelle' Geräte ausgeben.
Tascam?
H2?
H4n?
Oly LS-10?
Fällt das Rauschen bei Aufnahmen denn auf?
Da wir keine Musikexperten sind, können wir nur auf die Rückmeldungen der KäuferInnen bezug nehmen. Und die pendeln zwischen Zoom H2 und Olympus LS-10. Wir haben einige Aufnahmen vom LS-10 auf CD zugesendet bekommen von unbearbeitetet Kirchchorkonzerten - wirklich eindrucksvoll!
Die Frage hab ich noch nicht hier beantwortet gefunden: Wie schnell ist das Tascam DR 07 aufnahmebereit? Habe das ZOOM H2 zu Testzwecken ausgeliehen und es ist für meinen Zweck - Interviews, O-Töne oft in schlecht organisierten Situationen aufnehmen - einfach zu langsam. Da war sogar mein Ipod Nano + Belkin Mikro, wenn auch qualitativ minder, noch brauchbarer.
Grüße
Die Einschaltzeit hängt von der Größe der SD-Karte ab. Mit der mitgelieferten 2GB-Karte benötigt der Tascam 3 Sekunden um aufnahmebereit zu sein. Damit ist er deutlich schneller als das Zoom H2, das etwa 5-6 Sekunden benötigt.
Hallo,
ich habe noch zwei Fragen bezüglich des Vergleichs mit dem Zoom H2. Im Zoom h2 test schreiben Sie, dass man die Aufnahme mit dem Kopfhörer live mithören kann, geht das beim tascam auch? Ein Kritikpunkt beim H2 ist das Rauschen bei externen mikros. Ist dieses Rauschverhalten beim tascam ähnlich oder besser?
grüße
Hallo,
klare Antwort: Tascam ist besser beim Anschluss externer Mikrofone als der Zoom H2 und ja, man kann beim Tascam auch mit dem Kopfhörer die Aufnahme live hören.
Ich lese hier wiederholt, "der H2 war mir zu dumpf". Mit welcher Einstellung wurde die betreffende Aufnahme gemacht? Mir fiel beim H2 eine deutliche Kappung der oberen Frequenzen bei etwa 15 kHz auf, wenn ich als MP3 aufnehme, wogegen WAV/PCM bis mind. 20 kHz reicht. Meine Frage daher, ob die MP3-Aufnahme beim Tascam nicht derart beschnitten wird?
Hallo Herr Pfeiffer,
alle Probeaufnahmen wurden im MP3 Modus erstellt, von daher ist ein direkter Vergleich zwischen den MP3 "Fähigkeiten" möglich. Das, was sie in dieser Probeaufnahme hören und analysieren können, ist die MP3 Leistung des Gerätes.
Danke, Herr Dresing, für die Antwort! Konnten Sie dann einen "hörbaren" Unterschied insbesondere im Höhenbereich (siehe "dumpf") feststellen zwischen MP3 (xxx kbps) und WAV/PCM?
Hallo Herr Pfeiffer, das testen wir gerade in unserem großen Vergleichstest. Dort können sie dann eine Antwort zu dieser Fragestellung selbst nachvollziehen, indem sie sowohl die mp3 Variante als auch die ungeschnittenen wav Aufnahmen vergleichen. Der Test wird bis Ende September verfügbar sein.
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Gerät für die Tonaufnahme von Geräuschen.
Auf dieser gut gemachten Seite bin ich dann auf dieses Gerät von Tascam gestoßen.
Ich habe eine Frage - und zwar ob man diese "Analoge, automatische Pegelaussteuerung " auch abstellen kann ?
So wie ich das verstanden habe, regelt dieser Modus die verschiedenen Töne auf eine Lautstärke ab. Erschreckt sich das Gerät, wenn plötzlich ein lauter Pfiff oder Ähnliches ertönt und regelt die Lautstärke so herunter, dass man danach kurzfristig erstmal gar nichts oder nur sehr leise hört ? Wenn dies der Fall wäre, und er nicht zu verhindern ist - wüsste ich, dass dieses Gerät leider nicht das ist, was ich suche...
Ich würde nämlich gerne Geräusche von Zügen aufnehmen - wenn dann z.B. mal eine Dampflok pfeifen würde und das die Lautstärke kurzfristig sinken ließe, wäre die Aufnahme unbrauchbar.
Ich würde mich über eine Antwort freuen
MfG,
Martin M.
Hallo Martin M.,
alle Geräte in unserer Kategorie "High End" haben die Möglichkeit, die Aussteuerung rein Manuell zu pegeln.
Beste Grüße
Das Tascam DR-07 ist bei meinen Aufnahmen sehr leise. Alles unter Rec Level 10 ist unbrauchbar. Im Vergleich dazu habe ich am Olympus LS-11 den Rec Level auf 4-5 bei vergleichbarem Ergebnis in der Lautstärke.
Woran kann das liegen?
Für den Rec-Level gibt es keine einheitliche Skalierung. Diese sind immer auch abhängig von der Empfindlichkeit der Mikrofone.
Ich vermute bei Ihrem Tascam ist im Menü noch die Mikrofonempfindlichkeit auf Low eingestellt.
Wir testen gerade den DR-07 gegen den Zoom H4 in unserem Proberaum. Das heisst bei lauter Rockmusik. 2 Gitarren, Bass, Keyboards, Schlagzeug und Gesang. Das DR-07 ist, wie schon mehrfach angesprochen, sehr gut in der Handhabe, das H4 kommt uns allerdings mit seinem "dumpfen" Klang entgegen. Das H4 hat mehr Druck und mehr Bass, allerdings teilweise schon zu viel Bass. Wir haben mit Auto-Gain ausgesteuert. Um beim DR-07 Druck zu bekommen muss man sehr genau auspegeln und positionieren. Wir sind allerdings noch nicht fertig damit, nächste Woche mehr. Hat von euch jemand erfahrungen mit solch lauten Pegeln?
Hallo
Wie verstellsicher ist eigentlich das Rädchen an der Seite zum Einstellen der Mikrofonempfinflichkeit? Oder anders gefragt, wenn man das Gerät mit einem externen Mikrofon betreibt, in die Tasche steckt und sich damit bewegt: Kann sich das Rädchen dann sehr leicht von alleine verstellen? Oder kann man im Menü gar einstellen, dass alle Einstellungen fix sind und mechanische Einwirkungen keine Verstellungen bewirken?
Danke & schöne Grüße
Christian
Hallo Christian,
das Aussteuerungs-Rädchen sollte sich in der Jackentasche nicht verstellen. Das Gehäuse hat an dieser stelle eine Vertiefung, sodass es nicht hervorsteht.
Alle anderen Tasten können über einen Hold-Schalter verriegelt werden.
mein geraet setzt leider oft das von mir eingegebene datum auf den 1.1.2000 zurueck.
das ist sehr nervig.
der tascam support meinte das laege daran das das geraet beim tausch der batterien keinen strom hat. der verlust der gespeicherten settings sei also normal ;-(
Ich suche gerade einen guten digitalen Recorder für Live Musik (auch Klassik) Mitschnitte und bin entsprechend Ihren tollen Angaben an diesem Modell hängen geblieben (muß unter der 180 Euro Grenze bleiben). Bevor ich es bei Ihnen kaufe ist bei mir noch eine Frage offen: Sie und die Originalseite schreiben von der Anschlußmöglichkeit EINES externen Mikrofons. Die Originalseite spricht von einem Stereo Eingang für ein externes Mikrofon, bei den technischen Daten steht nichts mehr von Stereo - nur noch bei dem Line Eingang!? Kann man jetzt über den externen Mikrofoneingang ein Stereo Mikrofon oder zwei Mikrofone (wenn man ein Y-Kabel verwendet) anschliessen? Oder nicht?
Es ist ein Stereoeingang. D.h. sie können dort entweder ein Stereo Mikrofon oder via passendem Adapter zwei Monomics anschliessen. Das ist aber exakt identisch wie bei allen anderen rekordern die über einen Stereoeingang (Line oder Mic) verfügen.
Ich habe das DR 07 im Einsatz für ext. Videotonaunahme. Zusammen mit dem Sennheiser MKE-400 Video Mikrofon.
Auch ich habe den Ton zw 8 und 10 und habe immer noch ein relativ schwaches signal bei -12db (abstand weniger ca 20 cm geangelt über dem sprecher)
haben Sie da noch Ideen. Hilft das Update?
herzl Gruss
Hajo Streitberger
Hmm merkwürdig. Vielleicht kommt zu wenig Signal vom Mikrofon an, also ggf. einen kleinen Vorverstärker nutzen (da gibt es ja auch etliche mobile). Ansonsten machen externe Mikros am DR-07 ja eine recht gute Figur.
Hellow,
ich suche nach einem Gerät zur Aufnahme von einzelnen Geräuschen ( vom Gläserklirren bis zum Rascheln im Unterholz...) und Atmophären (vom Wald bis zum Flughafen...) für eine Hörspielproduktion - zwar hobby-/amateuerhaft, aber es soll schon was taugen. Externe Micros würde ich mir nur ungern auch noch kaufen.
Ich schwanke zwischen dem Zoom H2 und dem Tascam DR07. Ich kann mich mit meinen Leienkenntnissen nur schwer entscheiden und für ein Hobby ist es viel Geld.
Gebt mir doch mal einen Schubs in eine Richtung, bitte ;D
Im Voraus vielen Dank und ein großes Lob an Eure aufschlussreichen Tests!!!
Robsn
*schubs* ;) DR-07 !
Warum? Klarere Aufnahme, bessere Verarbeitung und Bedienung.
Zum Selbst hören: http://www.audiotranskription.de/vergleichstest-digitaler-rekorder.htm#A...
Ich brauche das Gerät für Hörfunkaufnahmen also O-Töne, Atmo etc. Reicht dazu im Notfall auch das interne Mikro aus oder werden optimale Ergebnisse nur mit einem externen Mikro erzielt?
Hallo Nadine,
die internen Mikrofone sind ausreichend.
Hallo,
ich benötige das tascam DR-07 für Interviews. Wie erkenne ich während der Aufnahme, dass ich in guter Qualität aufnehme? Kann ich nur nur mittels Computer die Audio-Dateien abhören oder auch - wie beim traditionellen Cassettenrekorder - mit Kopfhörern während der Aufnahme oder danach?
Hallo Barbara, si ekönnen während der Aufnahme via Kopfhörer mithören und überprüfen ob die Qualität gut ist, natürlich auch nach der Aufnahme. Zudem sehen sie anhand einer Pegelanzeige ob überhaupt ein Signal ankommt und nehmen auch über einen roten Warnknopf wahr, ob das Signal zu laut ist. Für ihr Einsatzgebiet würde ich allerdings dringend auch einen Blick auf das gleichpreisige Olympus DM-550 werfen!
Zur Frage von Hörfunk-O-Tönen mit den internen Mikros: Da kann ich nur abraten. Die Mikros haben keinen ausreichenden Poppschutz, der mitgelieferte Windschutz taugt rein gar nichts. Zweites Problem: Die Griffgeräusche bei Halten in der Hand. Beides führt zu nicht sendefähiger Qualität.
Im übrigen kann man die Aussteuerung dann während der Aufnahme nicht kontrollieren/nachregeln (mangels Blick auf das Display und fehlendem Zugriff auf das Aussteuerungsrad.
Es gibt weiterhin zwar von Rycote einen Windjammer für das DR-07 (um 50€), aber den würde ich meinem Interviewpartner nicht unter die Nase halten wollen, wenn es nicht gerade stürmt...;)
Hallo,
ich suche nach einem Gerät, womit ich Vorlesungen aufzeichnen kann. Keine Sorge, es ist mit dem Professor abgestimmt.
Jetzt bin ich zwischen den Geräten Tascam DR-07 und Zoom H2 hin und hergerissen.
Welches würdet ihr mir empfehlen?
Danke
Gruß
Student
Hallo,
ich habe gestern in der Kirche die Orgel und den Kirchenchor mit dem DR-07 aufgenommen. Gain=MID, Aussteuerung=Auto.
Die Aufnahmen kann man sich nicht anhören bzw. verwenden. Die Pegelhöhe an sich stimmt, aber ständig denkt man, dass Töne hörbar nachgeregelt werden, auch obwohl an Stellen die Lautstärke gleich geblieben ist. Ich habe auch die Firmware V1.02 eingespielt. Ist dieses Verhalten bei der Stellung AUTO bekannt? Ist das beim ZOOM H2 besser?
Vielen Dank für Ihre Erfahrungen/Antwort.
Mit freundlichen Grüßen aus Oberfranken
Jürgen
@Student Ich würde dir definitiv zum DR-07 oder dem Olympus DM-550 raten und nicht mehr zum Zoom H2
@Jürgen Bitte nicht den Limitier oder die Autoausteuerung verwenden. Diese Autoausteuerung erzeugt (auch bei vielen anderen Herstellern) oft den von dir erlebten Pumpeffekt und zerstört damit die Aufnahme. Am besten vorher auspegeln und dann statisch lassen.
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem ich einen Podcast oder auch mal ein Interview aufnehmen kann. Obwohl Ihr hier umfassende Informationen und tolle Tests bietet, dafür vielen Dank, schwanke ich nun zwischen dem Tascam DR-07 und dem Olympus DM-550.
Was würdet Ihr empfehlen?
Hallo Dirk,
mein deutlicher persönlicher Favorit unter den beiden ist das Olympus DM-550.
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem portablen "Allrounder", um Einzelinterviews sowie Gruppendiskussionen aufzuzeichnen. Des Weiteren sollte es möglich sein, in der Freizeit Konzerte- und Proberaummitschnitte anzufertigen.
Nun fällt es mir ein wenig schwer, mich zwischen dem DR-07 und dem Olympus DM-550 zu entscheiden. Das Olympus eignet sich sicher hervorragend für Sprachmemos und Interviewsituationen, aber Konzertmitschnitte? Das Tascam schneidet bei der Aufzeichnung von Konzerten vielleicht ein wenig besser ab.
Was wäre ihre Empfehlung?
Hallo Felix, der Eindruck bei Choraufnahmen und Musikaufnahmen einiger Musikschulen die wir betreuen, lassen auch dort den DM-550 wirklich gut aussehen. Rockkonzerte haben wir nicht ausprobiert. Letztlich hilft nur selbst testen befürchte ich :)
Ich habe einen DR-07 und vor einer Woche eine Life-Aufnahme eines (lauten) Rockkonzerts mit dem Gerät gemacht. Erst danach habe ich festgestellt, dass der Gesang ziemlich verzerrt aufgezeichnet wurde. Das hört sich zwar schön trashig an, aber ich hätte es gerne im Griff, ob dieser Effekt eintritt oder nicht. Bei der Aufnahme war Gain=Mid eingestellt und Rec Level bei 4 - wegen der Lautstärke. Der Limiter war aus. Die Aufnahme war mit dieser Einstellung im Ergebnis zu leise - was eine komische Kombi ist: zu leise und verzerrt. Was habe ich falsch gemacht? Danke für Tipps, Knut
Hallo Knut, sicher das nicht nur die Wiedergabe auf schneller oder langsamer gestellt ist? In jedem Fall unüblich - bitte anrufen falls bei uns gekauft.
@Knut: Ich habe in dieser Woche das DR-07 mit den internen Mikros für Proberaummitschnitte (E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Trompete, Keyboards) und bei einem kleinen Konzert in dieser Besetzung eingesetzt. Genau die gleiche Einstellung: Gain mid, Level 4, aber Limiter sicherheitshalber an, mp3 320kbit/48kHz. War alles nur in den Spitzen laut, nicht extrem. Die Aufnahmen sind exzellent geworden. Nichts übersteiert, kein hörbares Rauschen vom Gerät, sehr gut durchhörbar, wirklich überraschend gut. Würde vermuten, daß entweder etwas mit Deinem Gerät nicht stimmt oder die PA gezerrt hat, was man im Konzert ja nicht immer merkt. Vielleicht kannst Du ja mal eine Hörprobe irgendwo hochladen.
Kann das DR-07 auch als Interface benutzt werden, ich meine, kann ich direkt auf den Komputer Aufnahmen machen, indem ich das Gerät nur als "Mikrofon" benutzte?
Wenn an Komputer angeschlossen, kann das Gerät die Energie via USB erhalten?
Vielen dank für Ihre Hilfe!
Hallo David, nein das geht nicht. Das können aktuell nur die Olympus und Zoom-Geräte.
Hallo,
ich besitze ein DR-07 seit ca. 2 Monaten und bin ganz zufrieden mit.
Etwas was mir störend auffällt: ich höre längere mp3, teilweise mit einer Spieldauer von über einer Stunde. Wenn ich nun das Gerät, nach vorheriger Betätigung der Stop- oder Pausentaste, mitten im Stück abschalte und später wieder einschalte, dann beginnt das Stück wieder bei Null und nicht dort wo ich's vor dem Abschalten gestoppt habe.
Ich habe mal das Manual konsultiert, konnte da aber keine Hinweise finden. Habe ich etwas übersehen?
Danke für eure Hilfe, Moritz
Hallo Moritz,
das DR_07 ist leider nicht wirklich als mp3-Player ausgelegt. Daher: Leider kein "Merken" der letzten Stelle.
Vielen Dank für eure umfangreichen Test. Sie haben mir sehr geholfen, die für mich richtige Wahl zu treffen. In meinem Fall habe ich mich für das Tascam DR-07 entschieden und bereue meine Wahl nicht!
Was eurer Seite allerdings noch fehlt, ist eine logische Ergänzung zu in den Test häufig kritisierten Gehäusegeräuschen - externe Mikros, die für Reporter geeignet sind (vielleicht Typ Niere) und zum anstecken an den Tascam DR-07.
Ich selbst bin auf der Suche, aber als Amateur und (diesbezüglich) Technik-Null hoffnungslos überfordert. Wozu ratet ihr mir?
Beste Grüße
Sören Harder
Hallo Herr Harder,
ja das ist wirklich eine ganz wichtige Frage. daher haben wir sie vor einem guten Monat in unsere Testliste aufgenommen. Das sind die Tests, die wir in diesem Jahr noch vor haben:
http://www.audiotranskription.de/testreihe-aufnahmequalit%C3%A4t
Viele Grüße
Thorsten Dresing
Hallo,
habe zwei Probleme mit dem Gerät:
1. Ist das eigentlich ein Fake, dass es eine Phantomspeisung hat? Ich habe mir ein Kabel gelötet und es auch auch mit einem gekauften ausprobiert, aber ein Kondensatormikro, das eine Phantomspeisung braucht, konnte ich nicht betreiben - bei anderen mit XLR-Anschluss hats auf Anhieb geklappt!
2. Das Tascam stürzt bei mir in letzter Zeit ab. Manchmal lässt es sich nach der Aufnahme nicht ausschalten oder einfahc nochmal abhören... Ist Euch sowas bekannt?
Keines der mobilen Geräte ohne XLR Anschluß hat ECHTE Phantomspeisung. Die Speisung liegt maximal im nidrigen Voltbereich, dies ist auch bei anderen Herstellern so. Zu den Abstürzen kann ich nichts sagen, ist uns bisher nicht aufgefallen - eventuell zurück zum Hersteller?
Hallo,
Ich suche Aufnahmegerät und externe Mikrofon für Interviews und Features, die in Radio senden werden.
Ich habe viele Empfehlungen bekommen, aber DIE BESTE sind sehr teuer (wie das Zomm H4 N, als Aufnahmegerät, und das Mikrofon Sennheiser MD 421)
Für meinen Fall: Würden Sie Tascam DR-07 empfehlen? Können Sie mir ein externes Mikrofon empfehlen, das mein Bankkonto nicht in rot lässt?
DANKE!
Hallo Jan,
leider nein. Gerade bei externen Mikros muss man schon etwas investieren, wenn es Sendefähigkeit unterstützen soll. Besser als das DR-07 erscheint uns das DM450/DM550. Deutlich besser ist das LS-5 und wird auch bei (wie das LS-11) bei verschiedenen freien und festen Reportern eingesetzt. Da würde ich also eher die 49 Euro drauflegen und in etwas gutes investieren. Da wäre es am falschen Ende gespart.
Übrigens ist das H4n nicht DAS BESTE :)
Viele Grüße
Thorsten Dresing
@Jan: Ich verwende das DR-07 seit eineinviertel Jahren zu genau dem besagten Zweck, siehe meine vorherigen Posts.
Ich nutze es mit einem Sennheiser MD46. Etwas billiger als der Klassiker MD421, längerer Griff, so daß man ein paar Zentimeter weniger nah mit der Hand an das Gesicht des Interviewten ran muß, als Vorteil nicht zu unterschätzen.
Von billigen Mikros kann ich nur abraten. Ein einziges technisch versautes Interview und der vermeintliche Preisvorteil ist wieder dahin (und gut für's Standing in der Redaktion ist das auch nicht). Billige Mikros sind windempfindlicher, plopp-empfindlicher, handgeräuschempfindlicher, rauschen mehr und sind weniger empfindlich (und da ist es eh mit dem Tascam etwas knapp) und mechanisch weniger robust (ja, sie fallen hin, das passiert). Außerdem sind viele Techniker an den Sennheiser-Sound gewöhnt.
Ich suche ein passendes Fell zu DR07.
Hallo Jo,
der passt:
http://www.audiotranskription.de/shop/rycote-windschutz.html
Ich habe seit kurzem auch ein DR-07. Die Feinheiten der Aufnahme finde ich für die Preisklasse zwar ganz gut, aber mir ist total schleierhaft, wie manche Leute (bei Thomann z.B.) schreiben können, daß das Teil kaum rauscht.
Den Rauschpegel finde ich für Konzertmitschnitte (auch auf Amateurniveau) unaktzeptabel. Da waren Kassetten ja besser. Und apropos: warum hat so ein vollelektronisches Gerät keine Rauschunterdrückung wie z.B. Dolby???
Nun habe ich mir das Teil für die Probenpraxis gekauft (Proben aufnehmen und damit üben) und dafür ist es wegen der praktischen Bedienung und musikerspezifischen Funktionen auch gut geeignet (variieren der Geschwindigkeit und Stimmung, Loop).
Aber als Frage bleibt: woher kommt das Rauschen in einem digitalen Gerät? Ist das mit einem entsprechenden Mikrofon abstellbar oder braucht es da auch einen eigenen Vorverstärker? Und gibt es Mikrofone, die schon einen Vorverstärker beinhalten?
Hallo Andy,
bitte überprüfe mal die Aufnahmen des DR-07 hier in unserem ersten großen vergleichstest. Rauschen die so stark wie die von deinem Gerät?
Grundsätzlich kommt das Rauschen aus 3 Umständen zustande: Mikrofon, Raumakustik und digitale Verarbeitung. Selbst ein perfektes Mikro und gute Signalverarbeit sind also nicht rauschfrei, weil auch ein Raum "rauscht".
Gute externe Mikros sind teuer (+400 Euro), können aber dann deutliche Verbesserung bringen. Kostenschonender ist aber gleich die Investition in ein bessere Aufnahmegerät, analog der Testsieger (rund 300 Euro) in unserem Atmo, Orgel und Vergleichstest 2.
Grüße
Thorsten Dresing
Daß auch der Raum rauscht, habe ich schon vermutet. Solche Effekte kenne ich aus der Fotografie - der Mensch "sieht" (d.h. gleicht aus) und die Kamera "misst". Ähnlich wird es bei Klängen sein.
Zu Deiner Frage: ich würde das Rauschen zwischen Euren und meinen Aufnahmen als ähnlich bezeichnen. Brauchbar als Vergleich ist nur der Gesprächstest, weil ich in meiner stillen Wohnung meine Stimme und ein Gitarre aufgenommen habe. Außerdem habe ich volle Vorverstärkung und Pegel auf 10 eingestellt, weil das in der Praxis bei so leiser Musik sein muß. Ich kann dem Musiker ja nicht auf den Schoß kriechen. Und in klassischen Konzerten kommt Stille halt auch vor.
Ich habe übrigens heute mal testweise einen Kopfhörer als Microersatz eingestöpselt und einmal nur einen Stecker. Ergebnis: Rauschen fast weg. Scheint also am Mikrofon oder Raumrauschen zu liegen. Gut, der Kopfhörer hat jetzt kaum Empfindlichkeit, aber zumindest ensteht das Rauschen nicht hinterher.
Trotzdem: wäre eine Rauschunterdrückung - gerade bei billigeren Geräten - da nicht angebracht? Das bischen programmierung dürfte doch nicht teuer sein. Dolby muß ja nicht neu erfunden werden.
Nachtrag: im Vergleichstest hat mir übrigens am besten die Aufnahme mit dem externen Mikrofon gefallen - auch in Bezug auf das Rauschen. Aber das ist natürlich eine ganz andere Preisliga ;-)
Da es keine allgemeine Rubrik gibt, frage ich mal hier. Wieso haben diese Geräte eigentlich eine extra Einstellung für die Vorverstärkung und zusätzlich einen Regler für das Eingangssignal. Ist da nicht etwas umständlich? Ich muß beim DR-07 extra ins Menü, wenn die Aussteuerung nicht reicht.
Das könnte man doch über EINEN Regler machen, der eben die ganze Bandbreite abdeckt und bei bestimmten Schwellen halt den Vorverstärker umschaltet, oder?
Hallo Andy,
hmm interessanter Gedanke nur leider keine Idee von uns warum das nicht anders realisiert wird.
Ihr habt doch Kontakt zu den Herstellern. Fragt doch mal ;-)
Wenn die in Deutschland entwickeln würden, sicher eine gute Idee. Leider ist der Kontakt bis zu den Entwicklern (schon ausprobiert) sehr schwierig.
In solchen Firmen leider keine Seltenheit. Gerade in der Technik- und Telekommunikationsbranche werden die von Authisten geleitet.
Die doppelte Regelung erleichtert die Aussteuerung. Im Menü wählt man einen zum gewählten Mikrofon passenden Grund-Verstärkungslevel und pegelt dann nur mit dem Drehregler aus. So kann man im Idealfall den gesamten Bereich des Drehreglers nutzen. Gäbe es nur einen Regler, so wäre immer nur ein kleinerer Teil des gesamten Drehbereichs ohne Unter- oder Übersteuerung nutzbar und der ohnehin schon sehr kleine Regler würde auf jede kleine Bewegung mit einem deutlichen Pegelsprung reagieren. So kann man nicht gut arbeiten, insbesondere nicht dezent nachregeln, falls nötig.
Vorneweg, ich bin absoluter Anfänger, suche einen Recorder fürs Homerecording. Schwanke zwischen Zoom h2 und Tascam DR07. Mein Hauptproblem: Möchte neben Gesang, Drums und Klavier (was ja alles per eingebauten Mics geht) gerne auch Bassgitarre aufnehmen.
In der Zoom H2 Anleitung steht klar, dass das eigentlich nicht vorgesehen ist. Wie seiht es denn damit beim DR07 aus? Oder was wäre ein Recorder, der so etwas kann (ausser H4), oder gibt es eine Lösung zum "Dazwischenhängen", so daß man doch einen Bass an H2 oder DR07 anschliessen kann?
Bin für alle Hinweise dankbar, Grüße.
Hallo Pete,
also vorweg, die beiden rekorder empfehlen wir nicht mehr (obwohl wir das früher getan haben). Es gibt heute besseres für das gleiche Geld. Bitte dazu unsere Vergleichstests anhören! Olympus LS-5 und Tascam DR-2d sind deutlich bessere Lösungen. Den Bass müsstest du über eine Anlage durchschleifen.
Viele Grüße
Thorsten
Im Input-Setting kann man bei "Filter" verschiedene Einstellungen vornehmen, die nicht in der Anleitung erklärt sind. Wenn ich "+400Hz" einstelle, hören sich Sprachaufnahmen "satter" an, für mich subjektiv besser. Was passiert da?
Hallo Herr Grosse,
bitte klingeln sie doch kurz bei uns durch.
Viele Grüße
Thorsten Dresing
Hallo :)
Ich bin auf der Suche nach einem Aufnahmegerät, um Livekonzerte aus dem Publikum aufzunehmen.
Die Musik ist oftmals extremst basslastig und ziemlich laut.
Daher habe ich Angst, dass die Aufnahme eventuell übersteuern könnte.
Ist diese Angst bei H2 und DR07 berechtigt?
Welches können Sie mir für diesen Zweck empfehlen?
M.f.G., Flo
Hallo Flo,
das H2 garnicht mehr, das DR-07 wegen seinem Preis noch ganz okay. Klanglich besser sind das Zoom H4n (recht teuer) oder Olympus LS-5.
Viele Grüße
Thorsten
Oh, habe erst gerade eben gelesen, dass Sie beide nicht mehr empfehlen, sondern zu Olympus LS-5 und Tascam DR-2d raten.
Welches dieser 2 Geräte ist denn für meine Zwecke geeigneter?
LS-5 ist solider und günstiger. Der klangliche Unterschied kommt vorallem bei nicht ganz so lauter Musik zum tragen .)
salut!
ich suche die ganze zeit einen mobilien recorder, es muss auch nicht das neuste modell sein.
mein hauptzweck ist allerdings die line-in-aufnahmen, sprich für mitschnitt per kabel.
bisher war der tascam 07 mein favourit, weil er auch einen internen analogem limiter hat. nur jetzt habe ich gehört das dieser nur für das mic aber nicht für line-in da ist?
jetzt wäre meine frage, welche geräte haben denn einen limiter, die sich auch auf das line-signal anwenden. irgendwie spricht da keiner drüber, ich bin da aber immer noch sehr von den MD-recordern begeistert, denn die haben in sachen line-in-aufnahmen immer wunderbare arbeit geleistet!
könnt ihr mir geräte nennen, die das bieten?
Hallo, schau dir mal das LS-5 an!
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