- Home
- Aufnahmegeräte
- Alle Vergleichstests
- klein & einfach, z.B. für Einzelinterviews
- High-End, z.B für Gruppeninterviews
- Für Telefoninterviews
- Komplette Interview-Sets
- Reportage Sets
- Testarchiv
- Olympus LS-10 PCM Recorder
- Edirol R 09
- GoMic - kompaktes Notebook Mikro
- Grundig Digta ConferenceStation
- iPod & Tunetalk
- Marantz PMD 620
- Marantz PMD 660
- Olympus DS-30 DS-40 DS-50
- Olympus DS-55 DS-65 DS-75
- Olympus WS210S
- Philips Voice Tracer 600 bis 880
- Sony MZ-RH1 HIMD
- Zoom H4
- Zoom Q3
- Windschutz :-)
- Grundig Digta CordEx
- Spracherkennung mit dem Olympus WS-110
- Diktiertechnik
- Transkription
- USB Fußschalter "science"
- USB Fußschalter "office"
- f4 (Windows)
- Unser Transkriptionsservice
- So transkribiert man
- Transkriptionssoftware
- Tutorials
- Überblick Software Tutorials
- Telefoninterviews aufnehmen
- Audio umwandeln (dss - mp3)
- Audio- & Videowandlung: SUPER
- Kassette/MiniDisc überspielen
- Direkt mit PC/MAC aufnehmen
- Qualitative Textanalyse
- Rauschen entfernen
- Audio schneiden
- Fragen und Antworten
- Audio-CDs in MP3 umwandeln
- Hörbuch-Anleitung DM-550/450
- Kontakt
- Shop
Der Nachfolger des
Zoom H4n wird im
April 2009 erwartet.
Testbericht zum ZOOM H4
30.03.2007 Aufnahmegerät mit Phantomspeisung, ein Testbericht von Dr. Thorsten Dresing und Thorsten Pehl
Zusatz 22.1.2009: Es wird einen Nachfolger für das Zoom H4 geben: den Zoom H4n. Mehr dazu in unserem Bericht
Das Zoom H4 ist eines der wenigen digitalen Rekorder, die einen echten XLR Anschluss und 48V Phantomspeisung anbieten. Das Manko anderer Rekorder ist die fehlende Anschlußmöglichkeit, lediglich das Marantz PMD 660 kann ebenfalls mit XLR Anschlüssen aufwarten, ist aber mit 649 Euro und zum Teil schlechter Verfügbarkeit nicht immer das ideale Mittel der Wahl. Der Zoom H4 liegt mit UVP 366 Euro preislich in einem deutlich attraktiveren Bereich. Aber lohnt sich der Kauf? Hier lesen Sie unsere Eindrücke:
Alternativ: Zoom H2, der kleine Bruder für UVP 236 Euro Infos und Testbericht oder der Tascam DR-07
Optik, Verarbeitung und Bedienung
Der Zoom H4 ist ein handlicher Stereorekorder mit umfangreichen Features. Die Anordnung der internen Mikrofone und der beiden XLR Anschlüsse (!) muten auf den ersten Blick etwas futuristisch an. Er überzeugt jedoch durch seinen kompakten aber nicht zu kleinen Aufbau und die übersichtliche Anordnung der wichtigsten Bedienelemente. Dadurch liegt er gut in der Hand. Das hintergrundbeleuchtete LCD-Display ist im Vergleich zu Geräten wie dem M-Audio MicroTrack etwas klein geraten. Auch die Tasten an sich wirken nicht alle besonders hochwertig, hier muss man einige Abstriche in Kauf nehmen. Die Bedienung des Gerätes ist im Hinblick auf die Feingliedrigkeit der Tasten ordentlich gelöst. Auffällig ist die Aufnahmetaste, mit der eine Aufnahme schnell und einfach gestartet werden kann.
Batterie und Netzanschluss
Die Stromversorgung kann sowohl durch auswechselbare Batterien (2 mal AA) als auch durch ein angeschlossenes Netzteil erfolgen. Die Laufzeit beträgt mit vernünftigen Alkali-Zellen etwa 4 Stunden, mit Lithium-Zellen sogar ca. 8 Stunden. Wer das Gerät überwiegend für stationäre Aufnahmen nutzt oder nach längeren Laufzeiten verlangt, der kann sich für ca. 23 Euro ein Netzteil dazu kaufen.
Aufnahmequalität
Die Aufnahme mit dem internen Mikrofon lässt sich hören, bietet einen guten Stereo-Effekt, ist insgesamt aber relativ leise und mit einem wahrnehmbaren Rauschanteil. Zudem wird mit einem leichten "Flimmern" aufgezeichnet, das anscheinend von der Leuchte der Aufnahme-Taste hervorgerufen wird. Ausgesprochen gute Aufnahmen erreicht man über ein gutes externes Mikrofon, durch das das Hintergrundrauschen deutlich reduziert werden kann, siehe Probeaufnahme. Hier bietet das Zoom H4 vielfältige Anschlussmöglichkeiten und die Möglichkeit der Phantomspeisung. Insgesamt also hochwertig, aber nicht perfekt.
Speicherkapazität & Datenübertragung
Das Zoom H4 verwaltet seine Daten auf bis zu 2 GB großen SD-Karten, eine 128 MB Karte ist bereits im Lieferumfang enthalten. Mit einer optionalen 2 GB SD-Karte kann bis zu 34 Stunden Audiomaterial aufgenommen werden (MP3-Mode, mono). Bei Audiomaterial in 16 bit CD-Qualität/mono beträgt die Kapazität maximal 380 Minuten. Um die schnelle Verbindung zum PC oder Mac kümmert sich die integrierte USB Schnittstelle.
Fazit
Wir finden, dass das Zoom H4 ein gelungenes Gerät mit sehr guter Aufnahmequalität ist. Das Rauschen ist angenehm leise, selbst beim integrierten Mikrofon. Auch wenn die Verarbeitung etwas zu wünschen übrig lässt, so stellt es doch eine handliche Lösung inklusive Stereomikrofon für einen angemessenen Preis bereit.
Weitere Links und Tests zum H4




23.10.2009 - David (nicht überprüft) sagt:
ich habe mir das h4 zugelegt - und zwar genau für einen tag. die verarbeitung des geräts ist dermaßen schlecht, dass ich es sofort gegen ein olympus getauscht habe. ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen, da es wir billigstes chinaspielzeug wirkt. investiert lieber ein paar mehr euro und genießt bessere verarbeitung!
Kommentar hinzufügen