Hessischer Gruenderpreis

Verfasst von Thorsten Pehl am 17.02.2009

Gutes Aufnahmegerät
mit umfangreichen
Funktionen!

Zoom H4n Testbericht - Nachfolger des Zoom H4

Ein Bericht für den seit März 2009 erhältlichen Zoom H4n von Dr. Thorsten Dresing, Thorsten Pehl und David Georgi (22.01.2009, ergänzt 14.07.09)

Pünktlich zum neuen Jahr und damit den Highlight Events für die Musikindustrie der CES und NAMM 2009 gab Zoom den offiziellen Nachfolger des bekannten Zoom H4 bekannt (das bedeutet auch, dass das Zoom H2 weiterhin aktuell bleibt). Seit 19.03.2009 sind die ersten Modelle auch in Deutschland in der Auslieferung. Der Straßenpreis liegt aktuell bei 349 Euro inkl. MwSt..

Die ersten Produktfotos hatten schon bei der Ankündigung Mut gemacht und liessen erwarten, dass das Zoom H4n in einigen wichtigen Punkten gegenüber dem Zoom H4 verbessert wurde. Es sieht nun nicht mehr ganz nach Stromschocker oder Laserkanone aus, trotzdem bin ich auf die ersten Blicke an der Flughafenkontrolle gespannt :-) Das Display lässt deutlich mehr erkennen, die Tasten sehen griffiger aus, und sind bei weitem nicht so wackelig wie beim Vorgänger H4. Auch die Hülle des H4n ist nun deutlich hochwertiger und gummiert. Insgesamt sind bessere Materialien verwendet worden.

Heute haben wir die ersten Geräte erhalten und sogleich eines ausgepackt und getestet. Lesen sie im folgenden unsere ersten Eindrücke im Vergleich zum Zoom H2, Olympus LS-10 und dem alten Zoom H4 und haben auch zwei Probeaufnahmen erstellt.

Der H4n ist natürlich größer und schwerer als das H2, liegt dabei aber satt in der Hand. Die Hülle ist robust, gummiert und wirkt hochwertig. Uns gefällt die gute Tastenanordnung und natürlich die zwei externe Mikrofonanschlüsse (2mal XLR und Klinke), mit denen man eben auch externe Kondensatormikrofone anschliessen kann. Für diesen Einsatz gibt es kein günstigeres Gerät (außer dem alten H4).

Die Mikrofonköpfe der eingebauten Mikrofone wirken auf den ersten Blick wackelig, das liegt aber daran, dass man sie direkt in sich drehen und dadurch von 90 auf 120 Grad schaltet kann. Bei den Probeaufnahmen wirkt das H4n ähnlich satt aber auch ein bißchen dumpf wie das H2 - das LS-10 wirkt klarer. Über die Bewertung LS-10 und H4n gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander. Manche bevorzugen das klarere und härtere LS-10, andere eher den gedämpften H4n.

Wirklich gut ist das veränderte Bedienkonzept gelungen. Es beginnt schon beim deutlich größeren Display im Vergleich zu H2 und LS-10 und setzt sich über die gut durchdachten Tasten und das besser durchsteigbare Menü. Aufnahmen kann man sowohl im  .mp3-Format von 48 KBPS bis 320 KBPS als auch im unkomprimierten WAV Fornat. Bei der Aufnahme gibt es eine pfiffige Auto-record und Pre-record Funktion, die immer 2 Sekunden "vorher" aufnimmt. So verliert man nicht die Hälfte eines satzes, auch wenn man etwas zu spät auf den Aufnahmeknopf gedrückt hat. Für Musiker sehr spannend, man kann mit dem Zoom H4n vier separate Kanäle simultan aufnehmbar, mit Hilfe der eingebauten und externen XLR oder Klinke Mikrofone/Geräte (digital gesteuerter Mikrofonverstärker ist eingebaut und erlaubt zudem echte Phantomspeisung). Der Limiter ist brauchbar aber nicht perfekt, ein Pumpen ist nach wie vor hörbar, wenn man großen Dynamiken konfrontiert ist. Bestückt wird das Gerät mit SD-Karten bis zu 32GB Speicher, 1GB wird mitgeliefert.

Das Zoom H4n verfügt des Weiteren über einen eingebauten Lautsprecher, der aber lediglich zum Probehören und nicht zur Beschallung geeignet ist. Mit einer Sondereinstellung, dem Stamina ON Modus, erhält man eine sehr gute Batterielaufzeit von 10 Stunden bei der Aufnahme. Hoffnungen weckt die Möglichkeit beim Abspielen auf dem H4n die Abspielgeschwindigkeit zu verändern ohne dabei eine Änderung der Tonhöhenänderung in Kauf nehmen zu müssen. Auch ein Transponieren ist möglich ohne Tempoänderung möglich. Die Transposition ist maximal bei einem Halbton akzeptabel, darüber und darunter stellen sich heftige Artefakte ein.

Negativ ist noch anzumerken, dass das H4n windempfindlich ist (am besten einen guten Windschutz bei Außenaufnahmen nutzen) und man Tastendruckgeräusche bei der Aufnahme mit dem internen Mikrofon leider deutlich hört.

Leider gibt die gedruckte Bedienungsanleitung zum H4n zur Zeit nur in englischer Sprache. Zoom bietet eine deutsche Anleitung zum download als PDF

Informationen auf der Website des Herstellers Zoom

Fazit!

Oberflächlich betrachtet bieten H2 und H4n ähnliche Ergebnisse. Die Mikrofone des H4n sind gegenüber dem H2 wertiger. Zum Glück hat Zoom auf die einfache Bedienbarkeit geachtet und diese im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert. Mit seinen Mikrofon- bzw. Instrumentenaufnahmeneingängen, verschiedene Abspielgeschwindigkeiten,  interne Effekte und über 50 Gitarren- und Bassverstärkermodellierungen ist der H4n perfekt für Musiker ausgelegt. Unsere Empfehlung lautet: Wer XLR-Anschlüsse wünscht hat mit dem H4n ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Olympus LS-10 ist eleganter und etwas günstiger aber ohne XLR Anschluss. Nutzer mit höheren Ansprüchen sollten sich einmal das Tascam DR-100 näher anschauen.

 

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Und zu guter Letzt:

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Rekorder. Damit sind wir natürlich nicht ganz unabhängig.

Unser Ziel ist jedoch, die Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit eine fundierte Information jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten.  Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Rekorder-Einkauf in unserem Onlineshop.

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 Zoom H4n Front
 
 
Der neue Zoom H4n
Nachfolger des Zoom H4

 

 

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Zoom H4n Frontal

 

 

 

 
Außenaufnahme des H4n
Hier wird die Windempfindlichkeit des Gerätes deutlich.

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Zum Vergleich H2 in der gleichen Situation

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Zoom H4n Seitenansicht
 
 
 
 
Zoom H4n Fernbedienung
So sieht die optionale Fernbedienung aus
 
 

 

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04.04.2009 - Jan (nicht überprüft) sagt:

Sind die Aussenaufnahmen MIT dem Windschutz entstanden???

06.04.2009 - Thorsten Pehl sagt:

Bei den Aussenaufnahmen wurde kein Windschutz genutzt.

07.04.2009 - Barbara (nicht überprüft) sagt:

Gibt es einen Unterschied zwischen H2 und H4n bezüglich der Möglichkeit eines Timecode-Abgleichs mit einer Videokamera?

07.04.2009 - Thorsten Pehl sagt:

Beide Geräte verfügen über keinen Video-Timecode.

10.04.2009 - Matthis (nicht überprüft) sagt:

Ich weiß nicht, wie der Zusammenhang zwischen Samsontech und Zoom ist, aber auf jeden Fall gibt es bei Samsontech auch eine offizielle Herstellerseite: http://www.samsontech.com/products/productpage.cfm?prodID=1994

16.04.2009 - Karl (nicht überprüft) sagt:

Hallo,

ich hätte gerne einen Tipp,

ist der Recorder H4n dem H4 Vorgänger so weit voraus, dass die neue Version die rund 100,- € mehr wert ist?

Viele Grüße,

Karl

17.04.2009 - Thorsten Pehl sagt:

@Karl
Der H4n ist dem Vorgänger in zwei Punkten voraus:
1. Verarbeitungsqualität. Vor allem der wackeligen und klappernde Joystick des H4 wurde ersetzt. Das Display ist deutlich größer und somit besser/schneller ablesbar.
2. Aufnahmequalität. Die Internen Mikrofone wurden verbessert. Die neuere Technik des H2 wurde hier lt. Hersteller verbaut. Fehler wie Pfeiffen im Batteriebetrieb und "Flimmern" durch die Aufnahme-LED wurden behoben.

Meiner Meinung nach schon 100 Eur wert ;)

17.04.2009 - Thorsten Pehl sagt:

@Matthis
Samsontech ist der USA-Vertrieb, Hersteller ist die Firma "Zoom" in Tokyo.

18.04.2009 - messju (nicht überprüft) sagt:

Könnt ihr vielleicht eine Empfehlung für eines dieser Geräte aussprech: ZOOM H2, H4 oder H4n, wenn ich auf den XLR Eingang eigentlich verzichten könnte?

19.04.2009 - Jeronimo (nicht überprüft) sagt:

Wenn ich bloß ein gutes Aufnahmegerät suche. Reicht der H2? Weil ich keine Guitarreneffekte brauche.
Ihr schreibt die Mikrofontechnik des h2 sei neuer als die des h4 und gleichwertig mit der des h4 n?
Dann würde doch der h2 reichen?

20.04.2009 - Thorsten Dresing sagt:

@messju und jeronimo
Zoom H2!

26.04.2009 - Zoom H2-Besitzer (nicht überprüft) sagt:

Interessanter Bericht. Vielen Dank.

Ich bin gespannt, wann es in diesem Bereich wieder zu *echter* Innovation kommt. Vergleichbar etwa mit den ersten DSLR-Kameras vom letzten Jahr, die erstmals eine Video-Funktion aufweisen konnten.

Ich würde mir z.B. ein Click-Wheel a la iPod wünschen, um innerhalb der Tracks schnell vor- und zurückspulen zu können. Von einer wirklich hochwertigen Verarbeitung (Aluminium??) einmal ganz abgesehen.

Bis dahin bleibt der H2 das Nonplus-Ultra, vor allem was den Preis angeht.

28.04.2009 - SwissKnife (nicht überprüft) sagt:

Auf der Homepage (http://www.zoom.co.jp/english/products/h4n/)

wird geschreiben, dass im "Broadcast Wave Format (BWF)" mit Zeitmarken aufgezeichnet werden kann.

Ist damit die Synchrinisation mit Videos möglich?

29.04.2009 - Thorsten Dresing sagt:

@swissknife
Da wir mit Video absolut keine Erfahrung haben, kann ich dazu nichts beitragen.

30.04.2009 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:

Ich habe gestern das Zoom H4n erhalten und natürlich gleich ausprobiert. Dabei war die Aufnahme bei Verwendung der internen Mikros bis zur Unbrauchbarkeit verrauscht. Mit externen Mikros alles bestens. Habe ich da was falsch gemacht oder ein Montagsgerät in Händen?

30.04.2009 - Thorsten Dresing sagt:

Wenn sie das Gerät bei uns gekauft haben, melden sie sich doch bitte bei uns.

06.05.2009 - Valeria (nicht überprüft) sagt:

Wichtig find ich bei einem Recorder die Funktion, ne Audiodatei teilen zu können (zum unliebsame Stellen löschen), da ich zum Lernen wöchentlich mehrere Stunden Audiomaterial (viel Percussion) bearbeite und nicht stundenlang vorm Pc sitzen möchte.

Der neuste Zoom (H4n) scheint Punkto Batterielaufdauer, Aufnahmequalität und Gerätegrösse nicht schlecht abzuschneiden. Kann er auch aufgenommene Dateien teilen? (Kann das überhaupt ein Recorder ausserhalb der Tascam-Serie?).

20.05.2009 - Dennis (nicht überprüft) sagt:

Auch ich muss unbedingt Dateien teilen können und dann nicht gebrauchte Stücke löschen, da ich mit so einem Teil Bandaufnahmen aus dem Proberaum bearbeiten möchte. Mein guter alter MD-Rekorder konnte das, ist nun aber über den Jordan...

Kann dieses Teil das???

Danke für die ANtwort!

21.05.2009 - bxt (nicht überprüft) sagt:

Ich habe den H4n bereits gekauft (nach Vorbestellung), es gab dabei übrigens erhebliche Verzögerungen durch den Hersteller. Doch nun habe ich das Gerät und bin sehr, sehr zufrieden damit. Im Vergleich zum H4-Vorgänger ist der H4n stabiler, intuitiver und schlichtweg professioneller. Der Vorverstärker ist hochwertiger (weniger Rauschen), SD- und Batteriefach sind zugänglich angelegt, der eingebaute Lautsprecher ist sehr nützlich, das Gerät liegt gut in der Hand und alle positiven Aspekte des Vorgängers wurden beibehalten. Ich verwende den H4n für professionelle Aufnahmen (ich bin Journalist) und es ist einfach klasse.

02.06.2009 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:

hi,
weiss jemand ob man damit tracks overdubben kann?
ist für mich zum üben sehr wichtig.
gruß

A.

02.06.2009 - Thorsten Pehl sagt:

@A.
Overdubb, also das nachträgliche Hinzufügen von Aufnahmen (zusätzliche Stimmen, Gesang o.a.) zu einer bestehenden Aufnahme, ist mit dem H4n möglich. Diese Funktion nennt sich beim H4n(etwas unpassend) "Karaoke".

04.06.2009 - Max (nicht überprüft) sagt:

Guten Tag,
ich habe zwei Fragen:

1. In der Anleitung steht, daß die internen Mikrofone sich ausschalten, wenn in 3.5 mm Jack externe Mikrofon eingesteckt ist. Kann man in 4CH-Mode von 4 externen Mikros aufnehmen, oder gibt es hier irgendwelche Probleme?

2. Welches Gerät gibt mit externen Kondensatormikrofonen bessere Qualität: Zoom H4N oder M-Audio Microtrack II ? Wie sehen die Daten von H4N aus? Leider steht in der Anleitung weder Dynamik noch Rauschen...

Viele Grüße,
Max.

12.06.2009 - Jogi (nicht überprüft) sagt:

Hallo zusammen,

hier (wie auch andernorts) wird das Zoom H2 ziemlich gelobt, so als ob es vergleichbar in der Tonqualität mit dem H4n wäre. Ist dem wirklich so ?

Ich habe beim H2 ("siehe" Soundfiles zum H2) schlicht den Eindruck, dass zumindest die internen Mikros sehr stark von Höhen "befreit" wurden, vielleicht um das starke Rauschen der Vorverstärker in den Griff zu bekommen. Die Brillianz der Tonaufnahme ist m.E. einfach dahin, klingt doch nur noch dumpf - zumindest im Vergleich zum H4n oder anderen Geräten.

Dann doch lieber etwas Rauschen, dass ich nachträglich relativ leicht herausfiltern kann, als eine dumpfe Aufnahme, die kaum vernüftig gerettet werden kann ...

Andere Meinungen dazu ???

Der Zoom H4n ist z.Zt. wohl die günstigste Möglichkeit, in den "Genuss" von XLR zu kommen. Deshalb sei die Frage erlaubt: Wie wichtig sind für einen ambitionierten Amateur die XLR Buchsen ?

Gruß Jogi

12.06.2009 - Thorsten Pehl sagt:

Die Klangqualität den H2 kann man vor allem in Anbetracht des Preis-Leistungs-Verhältnis loben. In der Tat ist die Aufnahme des H2 deutlich basslastig. Der Tascam DR-07 ist da im gleichen Preisbereich etwas klarer in der Aufnahme.
Auch das H4n hat meiner Meinung nach den Zoom-typischen, etwas basslastigen Timbre, ist aber insgesamt deutlich brillianter. Wer sich für ein natürliches Klangbild bevorzugt sollte auf jeden Fall ein Ohr auf das Olympus LS-10 werfen.

XLR wird dann interessant, wenn man entsprechende Ausrüstung (Mikrofon/Gitarre...) nutzt, also sehr deutlich eine Frage des gewünschten Einsatzbereichs.

13.06.2009 - Jogi (nicht überprüft) sagt:

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ja, der LS-10 ist sicher interessant, auch wenn der Frequenzgang unten herum etwas mager ist - aber das kann man in der Nachbearbeitung sicher in den Griff bekommen.

Aber da stoße ich wieder auf die fehlenden XLR-Buchsen. Ich suche einen Field-Recorder zur zusätzlichen Vertonung von Videoaufnahmen, und da sollte dann auch mal ein Mikro am Galgen anschließbar sein. Kann man dafür 3,5mm grundsätzlich vergessen ? Muss es da unbedingt XLR sein ?

Ich schwanke z.Zt. zwischen Olympus LS-10, dem Edirol R-08HR und dem Marantz PMD 620 im 3,5mm Lager oder eben dem Zoom H4n und dem Tascam DR-100 im XLR Lager.

Und der Zoom H4n liegt ja preislich schon (fast) im 3,5mm Bereich. Ich frage mich nur, ob er gegen den DR-100 wirklich so stark abfällt. Gibt's da direkte Ton-Vergleiche ?

Gruß Jogi

02.07.2009 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:

Hallo,
habe seit ca. 1 1/2 Jahren einen H2 und bin nachwievor total begeistert. Schwäche: kleines Display. Die Empfindlichkeit des Gehäuses habe ich mit dem Silikonjacket stark vermindert. Aufnahmen sind ausgesprochen rauscharm und klar. Die Schalterchen muss man halt vorsichtig behandeln.
Sonst uneingeschränkt alltagstauglich.
U. M.

21.08.2009 - Christian (nicht überprüft) sagt:

Sehr geehrter Dr.Pehl!
Prima Informationsseite! Eine Musikerin wollte nach sehr klangtreuen Geräten fragen. Ich fand eine sehr gute Testseite mit Klangbeispielen bei unterschiedlichen Recordern :

http://www.wingfieldaudio.com/portable-recorder-sound-samples.html

MfG
C.Klempnow

21.08.2009 - Thorsten Dresing sagt:

Die Seite ist gut gelungen, wir werden in kurzer Zeit einen ähnlichen Übersichtstest für alle verfügbaren Rekorder online stellen.
Grüße
Dr. Thorsten Dresing

01.09.2009 - Alex (nicht überprüft) sagt:

Hallo,

kann ich die Signale der integr. Mic's einzeln exportieren und bearbeiten ? Von den XLR's wird das gehn, denk ich mal.

Danke

Alex

01.09.2009 - Thorsten Pehl sagt:

Hallo Alex,
die internen Mikrofone sind nur als Stereo-Spur verfügbar. Die XLR-Anschlüsse lassen sich ebenfalls einzeln (einer alleine) oder beide als Stereo-Spur ansteuern.

09.09.2009 - The Musician (nicht überprüft) sagt:

Guten Tag!

Da hier ja viele Interessenten aus dem
journalistischen Bereich kommen, wurde
mir noch eine Frage gar nicht beantwortet,
obwohl dieses Gerät eindeutig eher für
diesen Zweck konzipiert ist.

Wie klingen Probeaufnahmen von Songs?
Wir (als Band und ich) wollen in Zukunft
in unserem 20m²-Raum unsere Songs als
Demo-Versionen aufnehmen.

Nun ist die Frage, wie sich das H4n bei
höheren Lautstärken verhält, da wir ja
mit 2 Gitarrenverstärkern, Bassverstärker,
Drum-Set und Gesangsboxen relativ viele
und laute Informationen an das H4n
schicken wollen.

Übersteuert es dann arg bzw. muss man den Limiter dermaßen aufdrehen, dass man letzten Endes gar nichts mehr vom Song hört?
Denn eine Probe von uns ist nicht annähernd mit einem Gespräch unter 4 Augen zu vergleichen.

Wäre über eine Antwort für diesen Einsatz-
bereich sehr dankbar!

09.09.2009 - Thorsten Dresing sagt:

Hallo und Danke für die Nachfrage. Es hat einen Grund warum hier keine Antworten und Infos zum Musikbereich gegeben werden: Wir sind keine Musiker und können kein Instrument spielen und haben in diesem Bereich keine Erfahrung. Wir konzentrieren uns auf den Einsatz der Sprachaufzeichnung, weil wir Wissenschaftler sind und uns mit Interviewanalyse beschäftigen. Die einzige Info die wir in der nächsten Zeit zu Musik geben werden, ist der große Vergleichstest von digitalen Rekordern (auf der Startseite erreichbar). Viele Grüße Thorsten Dresing

10.09.2009 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:

ich hätte mal ne frage, ich brauche ein mobilen recorder um extern ton aufzunehmen für video produktionen. ich werde also über das gerät mit xlr-kabel, tonangel, richtmikrofon arbeiten. meine frage welches gerät ist für video/film produktionen besser geeignet? ZOOM H-4 N oder TASCAM DR-100?? besten dank

01.10.2009 - Sebastian (nicht überprüft) sagt:

@The Musician:

Betr.: Proberaumtauglichkeit

Moin,
ich hab mir gerade ein H4n zugelegt und letztens im Proberaum zum ersten mal getestet (20 m2 Raum, ziemlich schlechte Raumakustik, Metalcore mit 2 Gitarren, Bass, Drums, Gesang & höllisch laut). Mein erster Eindruck ist durchaus positiv. Aber es hängt auch sehr viel von den Amp-Einstellungen ab und wo man das H4n platziert.
Man kann das Gerät sehr gut aussteuern, da man auch noch unter den Aufnahmelevel von 1 in Zehntelstellen runtergehen kann (0,9; 0,8; 0,7 etc.), womit man auch bei unserem extremen Lärm auf -6 dB mit genügend Headroom einpegeln kann. Sicherheitshalber hab ich den "Studio"-Limiter zugeschaltet, der sich selten zugeschaltet hat, den man dann aber auch am "Pumpen" gehört hat (also nächstes mal mehr Headroom...)

Der Sound ist dafür echt o.k. geworden: Ein klarer Stereoklang, der alle Instrumente gut mitbekommt. Ich hab nachträglich noch etwas Bässe (die waren etwas dünn, aber wirklich nur etwas) und die Mittenbereiche der Gitarren angehoben und jetzt kann man es sich tatsächlich ganz gut anhören. Ich war selbst positiv überrascht.

Kommt drauf an, was man für Ansprüche ans Demo hat, aber ich würde das dann noch mal mit zusätzlich angeschlossenen Mikros versuchen, also das interne plus die zwei externen im 4-Channel Mode. Oder im Multitrack-Mode jedes Instrument einzeln abnehmen wäre natürlich am besten...

Mein Fazit: Auf jeden Fall proberaumtauglich!

Gruß

S.

08.11.2009 - Wolfgang (nicht überprüft) sagt:

Guten Tag
hat man beim zoom h4 einen line in (stereo) eingang dergestalt, dass man den "mains" ausgang eines mischers (z.B. mackie) mit den kombinierten xlr/hi-z line in eingängen verbinden kann um so den h4 als quasi master rekorder verwenden zu können, danke
gruss
W.

10.11.2009 - Thorsten Dresing sagt:

Hallo Wolfgang, ich bin mir da nicht sicher, weil wir es in dieser Weise nicht verwendet haben. Prinzipiell sollte es gehen, aber selbst ausprobieren wäre die sicherste Lösung.

21.12.2009 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:

hey folks!

stehe momentan gerade vor der entscheidung mir dieses ZOOM H4N zuzulegen, dabei möchte ich noch eine wichtige frage vorher geklärt haben.

1. ist dieses ZOOM H4N ein portabler recorder, der NUR auf die SD karte speichern kann und nur so tracks aufnehmen kann, oder ist es auch möglich mit dem USB-Kabel an den pc zu hängen und das gerät nur als Audio Interface (mit oder ohne integrierten mikros) zusammen mit einem programm wie zB steinbergs nuendo oder cubase etc. latenzfrei aufzunehmen?

ich hoffe ihr wisst was ich damit meine! wenn ihr ein vergleichbares gerät kennt, welches diesen oben genannten anforderungen standhält, bitte lasst es mich wissen; bin über jeden post erfreut!
danke schon im voraus

frohe festtage und ein glückliches 2010!!!

23.12.2009 - Thorsten Pehl sagt:

Hallo Anonymus,
leider kann kein Digitalgerät/Soundkarte ohne Latenz aufnehmen. Mindestens Treiber und Betriebssystem sorgen für einige Millisekunden Verzögerung. Recording Software hat in der Regel einen entsprechend konfigurierbaren Latenzausgleich. Über den Asio4all-Treiber erzeugt das H4n bei uns eine Latenz von 51ms

11.01.2010 - Christina (nicht überprüft) sagt:

Guten Tag

Ich habe eine allgemeine Frage zu einem Aufnahmesetting und den entsprechenden Geräten. Wir filmen Unterricht und möchten nun zusätzliche Audioaufnahmen machen.
Welches/was für ein Gerät können Sie uns empfehlen, wenn 2-4 Mikrofone angeschlossen werden sollen, deren Aufnahmen man auch im Nachhinein einzeln bearbeiten können soll.

Vielen Dank für Ihre Antwort

11.01.2010 - Thorsten Dresing sagt:

Hallo Christina, jedes Aufnahmegerät (Olympus Sony, Tascam, Zoom uvm) kann zumindest 2 Monomikrofone (z.b. Olympus ME30W) annehmen und diese können (via rechter und linker Kanal) getrennt später weiterverarbeitet werden (mit etwas Aufwand). Für 4 Mikrofone und demgemäß vier Spuren, habe ich keine einfache Lösung parat. Eine Stereoaufnahme kann ja immer nur 2 Spuren enthalten, das Zoom H4n kann ggf. mehr, aber ich bin nicht sicher wie diese dann zu trennen sind (und ob überhaupt).

27.02.2010 - Florian Gruber (nicht überprüft) sagt:

Gibt es einen Unterschied zwischen den Windschutz des H4 und H4N?

Ich bin mit meinem H4 sehr zufrieden - ich nutze Ihn gemeinsam mit einer canon 7d - leider kommt man um eine Klappe zur Synchronisation nicht rum. Wem das zu unelegant ist kann mit einer Miniklinke raus gehen und direkt in seine DSLR rein.

Wie bereits erwähnt sind beide Geräte leider sehr windanfällig (zB schon bei einem schnellen Kameraschenk) - da würde ich mir schon mehrere Varianten eines Windschutzes (wie zB von Rycote) wünschen - leider sind diese entweder zu klein oder zu groß und "scheuern" dann.

Nutzt von euch jemand einen Windschutz eines Drittherstellers???

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