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Professionelle, digitale Diktiersysteme
Ein professionelles, digitales Diktiersystem spart Zeit und ist einfach zu bedienen, egal ob am PC oder Mac. Es eignet sich ideal zum Einsatz in Arztpraxen, Kanzleien, Labors oder ähnlichen Feldern.In jedem Fall sind Diktiergeräte immerdeutlich teure, als normale digitale Aufnahmegeräte, da sie zusätzliche Funktionen anbieten, die vorallem für das Diktieren unabdingbar notwendig sind. Geräte die zum Diktieren geeignet sind fangen preislich bei etwa 250 Euro an. Die Diktierlösungen sind hauptsächlich auf PC Nutzer ausgerichtet. Wir haben aber auch für MAC User alle relevanten Informationen zusammengetragen: spezielle Hinweise zum Diktieren mit Mac hier .
Mobil diktieren
So soll es sein: Ein kleines handliches Diktiergerät - immer dabei, ob im Auto, in der Sitzung oder unterwegs - und stets per Schieberegler aufnahmebereit. Zurück an Ihrem Arbeitsplatz stecken Sie das Diktergerät einfach in die mitgelieferte Docking-Station und die Diktate werden automatisch an eine oder mehrere Schreibkräfte gesendet und das Gerät geladen. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Auch von unterwegs können die Diktate einfach und verschlüsselt via Internet übertragen werden.
Hierfür hervorragend geeignet: das Olympus DS-5000 (UVP 589 Euro). Es überzeugt durch seine solide Verarbeitung und eine einfache Bedienung mit personalisierbaren Funktionen. Die hervorragende Verarbeitung zeigt sich zum Beispiel im Metallgehäuse oder dem kugelgelagerten Schiebeschalter. Nicht umsonst wurde es in der Frankfurter Rundschau als "Bestes Diktiergerät der Welt" beschrieben. Weitere Informationen zum DS-5000 finden sie hier oder als PDF-Broschüre Es verfügt über über Citrix- sowie Terminal-Service-Unterstützung und es besteht Kompatibilität zu POP3, SMTP, IMAP Microsoft Outlook, Novell GroupWise, Extended MAPI und Lotus Notes E-Mail-Strukturen. Darüber hinaus ist ein SSL-Support für E-Mail/FTP mit eingeschlossen.
Als Einstiegsgerät eignet sich das Philips Poket Memo 9500 (UVP 474 Euro). Dieses verfügt über einen Schiebeschalter und Docking-Station. Wer auf Netzwerkfunktionalitäten der größeren "Brüder" verzichten kann hat mit diesem Gerät eine gute - un aktuell günstigste - Lösung. Weitere Informationen zu dem Gerät finden Sie hier.
Etwas günstiger, dafür aber ohne Dockingstation, Schiebschalter sondern mit Wippe ausgestattet, ist das Olympus DS-2400. Für Diktierer aber trotzdem eine gute Wahl wie wir finden und daher eine Überlegung wert. Nur "alte Hasen" die bisher schon jahrelang analog mit Schiebschalter gearbeitet haben, werden sich schwer umgewöhnen. Lesen Sie unseren Testbericht hier
Stationär diktieren
Nicht immer benötigt man ein mobiles Diktiergerät . Oft werden die erforderlichen Diktate am Arbeitsplatz / Schreibtisch gesprochen, egal ob im Home-Office oder im Büro. Sollen die Diktate sofort nach Fertigstellung an die Schreibkraft gesendet werden und nicht erst nach dem Einstellen des Gerätes in die Docking-Station emfiehlt sich das Diktieren direkt in den Computer. Dafür eignen sich USB-Handdiktiergeräte und eine entsprechende Verwaltungssoftware, wie beispielsweise das Olympus DR-2000. Damit diktieren sie mit dem gewohnten Komfort direkt in den Computer (nur PC). Die Steuerung des Diktates erfolgt über den bekannten Schiebeschalter und ist damit sehr einfach zu bedienen. Die Aufnahmekapazität ist durch das direkte Diktieren in den PC nahezu unbegrenzt. Mit der Diktatmanagement-Software kann dann die Aufnahme automatisch oder manuell zur entsprechenden Schreibkraft gesendet werden.
Eine innovative Lösung im stationären Diktieren kommt aus dem Hause Grundig. Das Digta CordEx ermöglicht es, ohne Kabel direkt in den Computer zu Diktieren. Das Handgerät ist wie bei kabellosen Telefonen per Funk mit einer Basisstation verbunden, die gleichzeitig als Ladestation dient.
Das Handgerät liegt durch seine gummierte Lackierung angehenm und weich in der Hand. Die Bedienung erfolgt über einen zentralen Schiebeschalter. Rückmeldungen erhält man sowohl über das Farbdisplay als auch über gesprochene Meldungen ("Diktat beendet"). So ist der Status auch ohne Blick auf das Gerät oder Bildschirm stets präsent. Der Diktiermodus kann einfach zwischen "überschreiben", "einfügen" und "am Ende einfügen" gewechselt werden. Lieder wird diese Einstellung nur am Computer-Bildschirm angezeigt, nicht am Gerät, sodass etwas Übung nötig ist, um "blind" zwischen den verschiedenen Modi zu wechseln.
Die Funkverbindung mit einer Reichweite von 6-8 Metern ermöglicht den Betrieb in jedem Büro. Sollte man sich beim Diktieren dennoch einmal ausserhalb der Reichweite bewegen sichert ein begrenzter interner Speicher das Diktat und überträgt dieses, sobald die Funkverbindung wieder herstellt ist.
Die UPV des Grundig Digta CordEx liegt allerdings mit 499 Euro netto deutlich über der kabelgebundenen Olympus Lösung (299 Euro netto)
Professioneller Schreibplatz
Um Abschriften von Diktaten oder Interviews zu erzeugen ist auch beim Einsatz von Spracherkennung eine Schreibkraft unersetzlich. Um diesen Job ergonomisch und zeitsparend zu erfüllen, ist eine Diktatmanagementsoftware und ein Fußpedal zur Bedienung Vorraussetzung. Bei geringem Diktataufkommen genügt unter Umständen auch eine SmallOffice Schreibplatzlösung. Komfortabler, schneller und sicherer ist in jedem Fall eine professionelle Lösung. Dabei werden, ähnlich wie in einem Mailprogramm, einkommende Diktate automatisch empfangen und gespeichert. Man sieht Prioritäten, Autoren, Vorlagenwünsche etc. und die Schreibkraft kann diese zu gegebener Zeit abarbeiten.
Die unserer Ansicht nach beste Schreibplatzlösung ist das Olympus AS-5000. Es bietet sowohl Managementsoftware als auch Fußpedal und Kopfhörer und ist ideal auf die oben beschriebenen mobilen oder stationären Dikterplätzen ausgerichtet. Die Diktate werden automatisch abgerufen (via FTP, E-Mail oder Netzwerk). Wahlweise öffnen sich automatisch verschiedene Dokumenten-Vorlagen, je nachdem, ob es sich um einen Brief, ein Bericht oder eine andere individuell einstellbare Diktatart handelt. Diktate und Dokumente werden auf Wunsch automatisch archiviert.




01.05.2009 - Matthias Popp (nicht überprüft) sagt:
Sehr geehrte Mitarbeiter/innen der Firma Audiotranskription
Ich benötige ein möglichst einfaches Diktiersystem. Das mobile Diktiergerät selbst soll einen Schiebeschalter besitzen aber keine Dateiverwaltung im Diktierät und auch keine anderen Funktionen die von einem ganz primitiven analogen Diktiergerät abweichen. Die Schreibstation am PC sollte mit Ihrem genialen Fußschalter auskommen.
mfg
Matthias Popp
04.05.2009 - Thorsten Pehl sagt:
Das günstigste Diktiergerät mit Schiebeschalter ist das Philips DPM9500. Stellt man beim DPM9500 das Diktierformat auf DSS, so können die Diktate auch mit unserem Schreiplatz office und der Software ExpressScribe abgetippt werden.
27.05.2009 - Claudio Fuchs (nicht überprüft) sagt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche irgendeine - und ich habe mittlerweile wirklich keine hohen Ansprüche mehr - Möglichkeit, Diktate aufzunehmen und diese unter Linux zu transkribieren. Das Aufnahmegerät sollte mobil sein und ein Zurückspulen/Überschreiben bzw. ein Zurückspulen/Einfügen ermöglichen. Im Endeffekt also ein möglichst "normales" digitales Diktiergerät, das Dateien produziert, die hinterher unter Linux abspielbar sind. Wenn ich dann noch den F4 Fußschalter zum Steuern benutzen könnte, wäre das natürlich perfekt.
Ich habe auf Ihrer Webseite gesehen, dass das Philips DPM9500 auch wav aufnimmt - aber ist das auch unter Linux abspielbar, sprich: ist der PCM Codec nicht proprietär?
Ich wäre Ihnen für eine kurze Antwort sehr verbunden.
Mit freundlichem Gruß
Claudio Fuchs
28.05.2009 - Thorsten Dresing sagt:
Hallo Herr Fuchs,
nach unseren Tests ist das WAV Format der Philips Geräte überall gut abspielbar, obgleich wir Linux nicht speziell diesbezüglich getestet haben. Es bedarf aber keiner Philips Software um die Aufnahmen abzuspielen. Und WAV dateien können prima in f4web geöffnet und somit unter Linux auch transkribiert werden. Bitte das vorab testen. Wenn es klappt, ist der gelbe Fußschalter die ideale Bedienlösung :-)
10.09.2009 - Claudio Fuchs (nicht überprüft) sagt:
Ein paar Monate später...
Ich habe - außer Ihrer Webseite - keine weiteren Hinweise gefunden, dass das DPM 9500 wirklich einen PCM codec benutzt, der nicht proprietär ist (viel eher befürchte ich, dass Philips einen proprietären CELP Codec benutzt). Sie hätten nicht zufällig eine mit diesem Gerät aufgenommene wav-Datei herumliegen, die Sie mir mailen könnten? Vielleicht ist es auch für andere Besucher Ihrer Webseite interessant, ob das DPM 9500 mit Linux eingesetzt werden kann?
Mit besten Grüßen,
Claudio Fuchs
11.09.2009 - Thorsten Pehl sagt:
Hallo Herr Fuchs.
da handelt es sich um ein Missverständnis. Das DPM 9500 nimmt ausschließlich im DSS-Format auf (wie jedes andere Diktiergerät).
Wav-Dateien können nur dann erstellt werden, wenn das DPM 9500 als USB-Mikrofon über die PC-Software aufzeichnet.
Das Digital Pocket Memo 955 (KonferenzRekorder) kann auch wav aufzeichnen, verfügt aber über keine Editierfunktion und ist damit KEIN Diktiergerät.
01.12.2009 - Loroch (nicht überprüft) sagt:
Hallo,
ich möchte an dieser Stelle ein dickes Lob hinterlassen:
Wir haben mehrere Monate nach einem preiswerten UND funktionellen digitalen Diktatsystem für unsere Kanzlei (3 Anwälte) gesucht. Nirgends fanden wir eine fachkundige Beratung und die Möglichkeit einer Teststellung - erst, als wir auf Sie stießen.
Ihre Beratung war erstklassig und als Sie uns den Testkoffer für Wochen als Leihstellung übersandten, waren wir begeistert. Toller Service!
Wir haben durch Sie eine gute Lösung gefunden und viel Geld erspart.
Christian Loroch
25.02.2010 - Anonymous (nicht überprüft) sagt:
Die Unterstützung eines Fußschalters unter Linux ist für mich auch ausschlaggebend.
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