Großer Vergleichstest aktueller digitaler Rekorder

10.09.2009

Unsere Einzeltestberichte unterstützen Sie bisher bei der Kaufentscheidung, lassen aber nur einen vagen Vergleich bezüglich der Aufnahmequalität zwischen den Geräten zu, da alle Probeaufnahmen immer zu unterschiedlichen Momenten und in unterschiedlichen Situationen getrennt voneinander entstanden sind. Damit Sie die Qualität der Aufnahmen besser vergleichen können, haben wir jetzt für Sie alle relevanten digitalen Rekorder zu gleicher Zeit und in unterschiedlichen Situationen eingesetzt und die Aufnahmen zum Anhören aufbereitet. Viel Freude beim Lesen / Hören und eine gute Kaufentscheidung!

Neu: Der Nachfolgevergleichstest für das Jahr 2010 ist hier zu finden

 

Rekorder
 

1. Aufnahmeeinstellungen 
2. Testgeräte
3. Bewertungsraster  
4. Aufnahmeergebnisse  
5. Bewertung 
6. Einsatzgebiete 
7. Das Test-Team

 

1. Situationen und Aufnahmeeinstellungen

Wir haben fünf unterschiedliche Settings ausgewählt, die wir für die Probeaufnahmen herangezogen haben. Diese stehen beispielhaft für die vielfältigen Einsatzgebiete digitaler Rekorder und decken einen breiten Bereich ab. Diese sind: Einzelinterview  und kleine Gruppe, Chorgesangsprobe, Geräuschkulisse im Marburger Bahnhof und im Wald. In diesen fünf Settings haben wir jeweils alle uns zur Verfügung stehenden digitalen Aufnahmegeräte in nahezu gleicher Entfernung und Ausrichtung zu den Geräuschquellen positioniert. Jeder Rekorder bietet ja eine Vielzahl von Einstellungsoptionen an, sei es MP3 oder WAV, hohe oder niedrige Mikroempfindlichkeit, Low-Cut, Rauschunterdrückung uvm. Damit ein Vergleich besser möglich ist, haben wir bei allen Geräten folgende Einstellungen vorgenommen:

- Bestmögliches Aufnahmeformat, idealerweise unkomprimiertes WAV (Abtastgröße 24 Bit, 96 KHZ)

- Keine zusätzlichen Filter oder Equalizer (Low-Cut off, Rauschunterdrückung off, Limiter off usw.)

- Die Mikroempfindlichkeit wird den fünf Settings angepasst: Einzelinterview (niedrige Empfindlichkeit), Choraufnahme und Großgruppeninterview (Stereo und mittlere Empfindlichkeit), Atmosphäre (Stereo und höchste Empfindlichkeit)

- Die Dateien wurden unkomprimiert mit der Software "Audacity" normalisiert und wurden dann für die Hörproben auf dieser Seite in 320 KbPs MP3 umgewandelt (mit Lame Version 1.32, Engine 3.97).  Eine Normalisierung ist klangtechnisch nicht optimal, da ggf. Rauschen und Artefakte produziert werden. Der Vorteil für unseren Vergleichstest ist jedoch a) die Aufnahmen in vergleichbarer Lautstärke hören zu können und b) die Charakteristik der einzelnen Geräte deutlicher wahrzunehmen.

2. Unsere Testgeräte

Um alle digitalen Aufnahmegeräte in punkto Eigenrauschen und Stimmqualität besser einschätzen zu können, haben wir uns zunächst für eine Referenz entschieden. Die Referenz ist kein mobiles Equipment, sondern ein stationäres Großmembranmikrofon, eines der rauschärmsten unter 1.000 Euro: RODE NT2000. Angeschlossen haben wir dieses an den Vorverstärker SPL Goldmike 9844, der die benötigten 48V Phantomspeisung liefert und für edelste Aufnahmen bürgt. Hier erwarten wir beste Sprachaufnahmequalität, können es allerdings natürlich nicht für die Atmo-Aufnahme im Bahnhof einsetzen. Zusätzlich haben wir für die Rekorder, die über einen XLR-Anschluss verfügen, ein typisches, hochwertiges Reportermikro erworben: Sennheiser MD 421 II (rund 400 Euro). So können wir auch die Mikrofoneingänge der XLR-Rekorder unter Alltagsbedingungen testen. Insgesamt haben wir Equipment und Zubehör für rund 5.000 Euro in den Test einbezogen:

     

Olympus LS-11

Olympus LS-10

Olympus DM-550

     

Zoom H4n

Edirol R-09HR

Tascam DR-07

     

Tascam DR-100

Tascam DR-1

Samson GoMic

     

Zoom H2

Olympus WS-450

RODE NT2000 am
SPL Goldmike 9844

Die meisten Geräte können Sie zu günstigen Konditionen (versandkostenfrei, teilweise mit kostenfreier 4GB Speicherkarte, optional mit 3 Jahre Garantie uvm.) in unserem Shop erwerben.

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Einige Rekorder haben wir mangels rechtzeitiger Zusendung oder Aussortierung unsererseits für diesen Test nicht mit einbezogen (bspw. Sony, Yamaha, Microtrack, Panasonic oder Marantz). Sollten uns die Hersteller entsprechende Vorführgeräte zur Verfügung stellen, werden wir gerne einen zweiten Test aufbereiten.

3. Unser Bewertungsraster

Bewertet haben wir in diesem Test weder die Optik, noch Funktionen, noch Bedienbarkeit der Geräte. Diese Eigenschaften sind zum großen Teil von uns schon in den Einzeltests beschrieben und eher einsatzbedingt zu bewerten, d.h. in Abhängigkeit der jeweiligen Bedürfnisse. Bspw. benötigt der Musiker vielleicht dringend den XLR-Anschluss und Vierspuraufnahme, wohingegen der Wissenschaftler ein möglichst kleines Gerät ohne diese Features vorzieht. In diesem Test zählt einzig und allein die Qualität der Aufnahme. Folgende Merkmale haben wir dabei bewertet: Stimme / Detailwahrnehmung , Rauschfreiheit, Raumwahrnehmung.

Zur Bewertung haben wir uns im Dreierteam zunächst alle Aufnahmen blind mit einen Studiokopfhörer (AKG K271) angehört. D.h. keiner wusste, von welchem Gerät die jeweilige Aufnahme stammte (alle hatten ja die gleiche Sequenz als Inhalt). Situationsbezogen haben wir unsere Wahrnehmungen dann getrennt voneinander auf einem Fragebogen beschrieben - bspw." Aufnahme Wald1: Detail Wasserplätschern sehr präzise, Rauschen recht deutlich, sehr klare, breite Stereoaufnahme". Beim Anhören ist uns recht bald klar geworden, dass die ursprüngliche Idee einer Benotung schwer und nicht wirklich aussagekräftig ist. Zu detailliert sind die Nuancen und Feinheiten, Raum ist nicht gleich Raum, ein großer Stereoklang klingt an bestimmten Orten eher hinderlich usw.. Also haben wir uns kurzerhand entschlossen, das Gesamtbild im Auge/Ohr zu behalten: Welches Gerät macht für uns aus welchen Gründen den besten Eindruck in der jeweiligen Situation? Für jede der 5 Aufnahmesituationen haben wir die im Gesamteindruck besten drei Geräte herausgefiltert.

Die wirklich überraschende Erkenntnis für uns war, dass wir im Dreierteam wirklich nahezu identische Bewertungen zu jedem Gerät abgaben - trotz getrennter Blindbewertung! Die Unterschiede unserer Favoritenlisten waren marginal und in der Diskussion erklärbar. Prinzipiell hörten und bewerteten wir also gleich - ein gewisses Gütemerkmal für unsere Ergebnisse, wie wir meinen.

4. Aufnahmeergebnisse in vier Situationen

Um unsere Testergebnisse und Hörbeispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie in jedem Fall einen (guten) Kopfhörer nutzen. In keinem Fall reichen Ihre Notebook- oder PC-Boxen aus, um die wesentlichen, feinen Details oder Unterschiede deutlich zu machen. Klicken Sie einfach auf die entsprechenden "Play"-Taste eines Hörbeispiels, um sich die Situation mit einem bestimmten Aufnahmegerät anzuhören. Zudem können sie durch Anklicken des Rekordernamens auch die entsprechende MP3-Datei für eigene Tests direkt herunterladen.

 

Im Wald

Wir haben unsere Geräte in der Nähe von Marburg in einem Wald in etwa 4 Meter Entfernung von einem Brunnen und 20 Meter von der nächsten Straße auf einem großen Steintisch aufgestellt. Auf diesem Tisch waren alle Aufnahmegeräte in gleicher Ausrichtung auf einer Schaumstoffmatte liegend positioniert (außer Zoom H2, das auf seinem Fuß steht). Diese Aufnahme beginnt mit Brunnenplätschern und leichten Wald-/Straßengeräuschen und man hört eine Taube rufen. Achten Sie beim Anhören mal auf die Standorte der anderen Vögel. Die Qualität der Aufnahmen lässt sich auch gut am Plätschern des Brunnens festmachen. Welcher Aufnahme gelingt es hier besser, die Details präzise abzubilden?

Olympus LS-11

Olympus LS-10

Olympus DM-550

Tascam DR-100

Tascam DR-1

Tascam DR-07

Zoom H2

Zoom H4n

Edirol R-09HR

Bei den Aufnahmen "Wald" beeinflusste uns das Plätschern des nahen Brunnens, das hohe Vogelpfeifen, die Taube und die Raumwahrnehmung bei der Bewertung. Die Siegerehrung war grundsätzlich nicht so schwer wie beim Test "Bahnhof" - erstaunlich  aber, wie viele unterschiedlichen Hör-Details wir dafür herangezogen haben. Unseren Favoriten sind:
- Tascam DR-100: geringes Eigenrauschen, gute Raumwahrnehmung, klare Details
- Olympus DM-550: dynamisch, sehr klare Details, breite Stereoaufnahme, hohes Vogelpfeifen gut vernehmbar
- Olympus LS 10: sehr klar und natürlich, hohes Eigenrauschen (aber verträglich), Taube klar und nicht unnatürlich verschoben; auch der Brunnen klingt unserem Hörempfinden nach sehr detailgetreu.

Nicht gefallen haben uns Zoom H2 (basslastig, dumpf, breit aber merkwürdig unnatürlich), Zoom H4n (eng, dumpf, Eigenrauschen stark, Taube schlecht wahrnehmbar) und das Edirol (zirrendes Brummen, fast schon mono, dumpf).

Bitte beachten Sie: Die Aufnahmen des Zoom H4N und Tascam DR 07 sind etwas leiser. Bei beiden hat sich ein Windstoß ungünstig bemerkbar gemacht (lag an der Positionierung). Kein Gerät war mit einem Windschutz ausgestattet. 

 

Geräuschkulisse im Marburger Bahnhof

Hier hat sich unser Team in der Mitte der großen Ankunftshalle aufgestellt. Die Aufnahmegeräte sind auch hier auf Schaumstoff gebettet in Bodenhöhe zum Einsatz gekommen. Kurz vorher ist ein Zug aus Frankfurt eingefahren und jetzt sind einige Menschen auf dem Weg nach draußen und gehen an uns vorbei. Man hört Füße trippeln und viele Gesprächsfetzen. Achten Sie in dieser Aufnahme mal darauf, ob Sie hören, wie die Leute den Griff ihrer Rollkoffer ausfahren.

Olympus LS-11

Olympus LS-10

Olympus DM-550

Tascam DR-100

Tascam DR-1

Tascam DR-07

Zoom H2

Zoom H4n

Edirol R-09HR

Die Bewertung der Bahnhofssituation fiel uns einheitlich am schwersten. Hier stellte sich in unserer Diskussion heraus, dass die Wertung deutlich davon abhing, welches Geräusche man als besonders wichtig empfand. Ging es eher um einen vollständigen Gesamteindruck, bei dem auch die entfernt vorbeifahrenden Autos und der Bus gut dargestellt wurden? Oder waren eher Details, wie die Differenzierung der Stimmen und Geldklimpern am Fahrkartenautomat wichtig? Dies haben wir demgemäß getrennt bewertet:

Für den Höreindruck, der auch tiefe Frequenzen wie Autobrummen einbezieht, kürten wir folgende Favoriten:
- Olympus LS-11: klar mit guter Abbildung der Tiefen , dadurch etwas gedämpft und deutliche Wiedergabe der "Geräuschkulisse"
- Tascam DR-100: Klar, präzise und natürlich mit gutem Stereobild

Mit dem Hörfokus auf der Abbildung von eher höherfrequenten Details wie Geldklimpern oder Stimmen haben wir uns dagegen für folgende Geräte entschieden:
- Olympus DM-550: gute Detaildarstellung mit gutem Raumklang, ausgewogen, kaum Rauschen
- Olympus LS-10: klar, etwas hell mit Rauschen, dafür sehr detailgenau
- Tascam DR-100: erweist sich hier als "Allrounder" klar, präzise, natürlich

Als unnatürlich empfanden wir in jedem Fall den EdirolR09 ("alles brummt") und das Zoom H2 ("dumpf, Details ungenau").

 

Chorgesangsprobe mit etwa 60 Personen

Der Marburger Elisabethkirchen-Chor hat uns freundlicherweise an einer seiner Proben teilnehmen lassen. Der Chor übt mit etwa 60 Personen in einem 15*15 Meter großen Raum. Wir postierten uns frontal vor dem Chor in etwa 3-4 Meter Entfernung. Auch wenn der Gesang noch nicht premierereif war, sind eindrucksvolle Aufnahmen entstanden. (Am LS-10 und LS-11 sind leider durch unsere Unachtsamkeit einige Griffgeräusche zu hören).

Olympus LS-11

Olympus LS-10

Olympus DM-550

Tascam DR-100

Tascam DR-1

Tascam DR-07

 

Zoom H4n

Edirol R-09HR

Samson GoMic

   

Beim Chorgesang sind uns die Unterschiede zwischen den Rekordern recht deutlich aufgefallen. Schnell konnten wir in den Probeaufnahmen eine schlechte oder gute Aufnahme differenzieren. Die besten Geräte dieser Aufnahmesituation sind für uns:
- Olympus DM-550: klare Stimmen, gute Stimmentrennung, S-Laute verständlich, rauscharm, Bass gut ohne dumpf zu sein
- Olympus LS-11: sehr klar ohne Schleier, schöne Breite, ausgewogene Bässe und Höhen, Details und räumliche Verortung gut wahrnehmbar
- Olympus LS-10: sehr viele Höhen (aber nicht unangenehm), insgesamt "leicht", der Tenor ist beim Schlussakkord am besten zu hören, etwas übersteuert (war unser Fehler, nicht der des Gerätes) gut und differenziert außer im Bassbereich.

Besonders schlecht haben wir die Aufnahmen vom Olympus WS ("flach, zu hoch"), EdirolR09 ("dumpf, zu eng") und DR-1 ("breiig, weich") empfunden. 

 

Einzelinterview / kleine Gruppe

Hier sind wir wieder in unserem Büro, indem auch die meisten unserer früheren Probeaufnahmen entstanden sind. Es ist ein kleiner 12 m2 großer Raum, der mit Kisten und Tischen recht vollgestellt ist. Auf einem dieser Tischen haben wir die Geräte aufgebaut. Achten sie einmal darauf, wie klar die Stimmen wirken und inwieweit der Hintergrundlärm ( in der zweiten Hälfte der Aufnahme) stört.

Olympus LS-11

 

Olympus LS-10

 

Olympus DM-550

 

Edirol R0HR

 

Tascam DR-07

 

Tascam DR-100

 

Tascam DR-1

 

Samson GoMic

 

Zoom H2

 

Rode NT2000

 

 

Mini Reportage-Test

Wir haben uns mit einem Sennheiser MD 421 II (rund 400 Euro) an die Straße gestellt, um draussen ein paar O-Töne aufzufangen. Angeschlossen wurde es an das Tascam DR-100 (etwa 430 Euro). Es verfügt über einen entsprechend benötigten XLR-Anschluss mit Phantomspeisung. Als Vergleich haben wir das deutlich günstigere Olympus DM-550 (200 Euro) mitlaufen lassen. Hier ist der recht interessante Minivergleich:

Tascam DR-100+Sehnnheiser MD 421 II              Olympus DM-550

5. Bewertung der Aufnahmeergebnisse

Die Testreihe war eindrucksvoll. Via Kopfhörer konnten wir relativ schnell die Unterschiede zwischen wirklich guten und eher schlechten Aufnahmeergebnissen heraushören. Aber als es darum ging, einen Testsieger zu küren, fiel uns die Entscheidung schwerer. Warum? Zum einen gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzgebieten, die Sie als Anwender verfolgen. In den verschiedenen Einsatzgebiete reagiert das gleiche Gerät jeweils etwas anders. Bei der Kaufentscheidung sollten sie am besten genau überlegen, für welche Art von Aufnahmen das Gerät hauptsächlich eingesetzt wird und dementsprechend Ihren Favoriten wählen (oder sich von uns telefonisch beraten lassen). Der zweite Grund ist ein erfreulicher: Die besseren Aufnahmegeräte liegen in puncto Aufnahmequalität  recht nah beieinander. Es gibt also keinen Gewinner mit Abstand, sondern ein Feld guter Rekorder, unter denen es einige gibt, die eben noch ein Quäntchen besser sind.

Diesen Punkten Rechnung tragend haben wir zwei Testsieger erkoren, die für uns insgesamt den rundesten Eindruck mit der kontinuierlich besten Aufnahmequalität gemacht haben. Unsere "Hörsieger" sind das Olympus LS-11 und das Tascam DR-100. Zwei Geräte mit hervorragender Aufnahmequalität in allen Situationen. Hier gilt es für Sie nur zu entscheiden, welche Anschlußmöglichkeiten und Funktionen Sie nutzen wollen/müssen und wie groß das Gerät für Sie sein darf - tolle Aufnahmen gelingen beiden Aufnahmegeräten.

 Olympus LS-11 und Tascam DR-100           Olympus LS-11 und Tascam DR-100

      Olympus LS-11                      Tascam DR-100

Eine Überraschungsergebnis war für uns die Aufnahmequalität des DM-550 von Olympus. Es ist in puncto Sprachaufnahme wirklich ausgezeichnet, hat aber nicht die Brillianz bei Musik und Athmosphäre, wie es den beiden Hörsiegern zu eigen ist. Das wirklich Besondere ist aber der Preis des Olympus DM-550. Es kostet weniger als die Hälfte der beiden anderen Rekorder (deutlich unter 200 Euro) und hat damit zurecht eine Sonderauszeichnung als Preis-/Leistungsieger verdient.

Preis-/Leistungssieger im Vergleichstest 2009 bei audiotranskription.de: Olympus DM-550

     Olympus DM-550

 

6. Allgemeine Informationen zu verschiedenen Einsatzgebiete

Sendefähiges Material für den Rundfunk (z.B. O-Töne)
Sicher ist dies das anspruchsvollste Setting für Aufnahmegeräte. Um dort eine verlässliche Auskunft zu bekommen, haben wir direkt bei einem öffentlichen Hörfunksender nachgefragt und daraus folgende Rahmenbedingungen gezogen: Eingesetzt wird dort unter anderem ein Marantz PMD660 (mittlerweile veraltet) mit einem Sennheiser MD 421 II.  Dabei werden folgenden Einstellungen vorgenommen: Für normale O-Töne / Interviews: Mono-Aufnahme mit einem Mikrofon (MP3 / 64 kb/s / 48 kHz), für Stereo-Aufnahmen (MP3 / 128 kb/s / 48 kHz), für Stereo-Aufnahmen über den LINE-Eingang (MP3 / 128 kb/s / 48 kHz). Das Hörfunk-Hausformat im digitalen Sendeplan- und Archiv-System ist: MPEG1 Layer2, Stereo, 48.0 kHz, 384 kBit/s. Das bedeutet, dass die Standard-Reporter-Aufnahmen mit nur 64 kb/s mono aufgenommen und dann im Haus-System auf 384 kb/s aufgeblasen werden. In diesem Format werden dann Beiträge geschnitten, sendefertig produziert und gehen dann schließlich auch so auf Sendung.
Schön, denn alle aktuellen digitalen Aufnahmegeräte, die hier getestet werden, produzieren die benötigten Dateiformate. Das bedeutet, wenn in diesem Test die hörbare Aufnahmequalität eines Soloaufnahmegerätes sich nicht wesentlich von einem Rekorder mit externem Mikro Sennheiser MD 421 II unterscheidet, gibt es bis auf wenige Gründe nichts, was gegen den Einsatz von Solo-Aufnahmegeräten für den Rundfunk- und Journalismusbereich spricht.

Einzelinterview
Hier ist es wichtig, alle Stimmen gut verständlich aufzunehmen. Die besten Aufnahmeergebnisse erzielt man im Monoformat. Der Rekorder sollte klein und unauffällig sein, sodass er während der Aufnahme quasi unbeachtet auf dem Tisch liegt. Er wird zu Beginn des Interviews eingeschaltet, am Ende wieder ausgeschaltet. Angenehm ist natürlich, wenn es nicht so rauscht. Für die Transkription darf aber ein Restrauschen zu hören sein und stört die Arbeit nicht wesentlich.

Gruppe mit vier bis 15 Personen
Für größere Gruppen ist in der Regel eine Stereoauflösung nötig. Nur so können die einzelnen Sprecher beim nachträglichen Anhören auch gut räumlich voneinander unterschieden werden. Und so fällt die Transkription leichter. Ist die Gruppe sehr groß (15+) und relativ weit im Raum verteilt, zum Beispiel durch lange Konferenztische, sind ggf. zusätzliche externe Konferenzmikrofone sinnvoll, die bis zu fünf Meter voneinander entfernt platziert werden.

Diktate
Hierbei muss man mit dem Gerät die Aufnahme öfter zurückspulen können,  um Passagen zu korrigieren und zu übersprechen (Editierfunktion und Schiebeschalter). Es wird nur ein Sprecher aufgenommen, der aus direkter Nähe in das Mikrofon spricht. Die Dateien müssen zudem sehr klein sein, um sie später gut per E-Mail an die Schreibkraft verschicken zu können. Dementsprechend sind Mikrofonempfindlichkeit und Aufnahmequalität an diese Situation angepasst. Diktiergeräte eignen sich in der Regel nicht für Interviews. Geräte, die für Diktate geeignet sind, finden Sie hier.

Telefoninterviews
Für Telefoninterviews benötigt man einen Adapter, den man in der Regel zwischen Telefonhörer und Telefon steckt. An diese Adapter lassen sich dann alle bekannten Aufnahmegeräte anschließen, die über einen Mikrofoneingang mit 3,5mm Klinkenstecker verfügen. Deutlich kostspieliger (im vierstelligen Bereich) sind komplette Telefonanlagen mit Aufnahmefunktion.

Veranstaltungen und Konferenzen
Bei Konferenzen ab etwa 50 Personen eignen sich die hier angebotenen Geräte in der Regel nicht mehr. Jetzt braucht es umfangreichere Konferenztechnik. Aufzeichnungen zu Notizzwecken können aber trotzdem mit den oben genannten Geräten gemacht werden.

7. Über das Test-Team

Zu jedem wissenschaftlichen Untersuchungssetting gehört auch die transparente Darstellung der eigenen Rolle und Position. Nur so können Sie als LeserInnen abschätzen, von welcher Warte aus wir unsere Bewertungen getroffen haben. Dr. Thorsten Dresing und Thorsten Pehl sind Erziehungswissenschaftler und keine Tontechniker. Unsere Kernfähigkeit ist die Aufnahme von Gesprächssituationen zwecks wissenschaftlicher Analyse der Gesprächsinhalte. Wir haben jahrelang Interviews aufgenommen und diese später selbst transkribiert. Etwas, mit dem wir täglich konfrontiert sind, ist das Anhören von Aufnahmen via Kopfhörer. Unser Standpunkt ist folgender: Je besser die Aufnahme, d.h. je besser verständlich und realistischer die Darstellung ist, umso leichter fällt die nachträgliche Transkription und umso leichter kann man sich in die verschiedenen Stimmen einfinden/eindenken. Unser Mitarbeiter David Georgi war zudem lange Zeit im Journalismus tätig und erstellt Reportagen in den Bereichen Sport, Reisen und Natur, die ein besonderes Augenmerk auf die Klarheit von Natur- und Musikaufnahmen legen. Herr Georgi hat daher die Aufnahmen auf ihre Natürlichkeit und Klarheit hin überprüft. Wir haben ganz bewusst auf die Analyse mithilfe von Frequenzkurven oder Rauschabständen verzichtet. Die Entscheidung, ob eine Aufnahme gut oder schlecht ist, treffen wir mit geschlossenen Augen und dem Kopfhörer auf den Ohren.

Und zu guter Letzt:

Wir verdienen unseren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Rekordern. Unser Ziel ist jedoch, die Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit eine fundierte Information jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten.  Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Rekorder-Einkauf in unserem Onlineshop.

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Wie weit seid ihr mit eurem Test?
Ich bauche nämlich gerade ein neues Gerät und wäre sehr dankbar für eure Ergebniss.

Hallo Frau Freund,
es ist eine Menge Arbeit alle Aufnahmen zu schneiden, hören, bewerten und hier reinzusetzen. Aber wir beeilen uns. Ich vermute aber, dass sie noch bis zum Ende der Woche warten müssen :-) Ansonsten, einfach selbst anhören und selbst entscheiden: einige Probeaufnahmen sind ja schon da!

Herr Dresing, alle Achtung für Ihren Einsatz! Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, denn diese Arbeit verlangt genau das, absolute Ruhe, um auch die feinsten Nuancen raushören zu können. Also, viel Erfolg! Und ich bin natürlich auch gespannt auf die Ergebnisse ...

Auch grosse Achtung von meiner Seite: Diese Art von Test ist sehr aufwendig für die Macher, aber auch sehr aufschlussreich für die Leser. Chapeau!

Hallo!

Und erstmal vielen Dank für diesen fantastischen Test! Man merkt, dass hier Leute mit echtem Interesse für Ihre Produkte am Werk sind.

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alles verfügbar ist, so habe ich doch einen klaren Favoriten für mich ausgemacht:

Olympus DM-550 !

Für relativ wenig Geld bekommt man meiner Meinung nach sehr hochwertige Ergebnisse.

Erstaunlich, wie "schlecht" dagegen die lange Zeit unangefochtene Referenz (in seiner Preisklasse!), der Zoom H2 abschneidet.

Ich glaube fast, dass meine Entscheidung damit bereits gefallen ist...

Toller Test, genau sowas suche ich schon seit Monaten. Und eine gute und interessante Geräteauswahl. Jetzt bin ich echt schlauer. Mich würde vielleicht noch interessieren, ob sich die firmenverwandten Modelle Olympus WS-450S, WS-550M & WS-560M ausser in der Austattung auch in der Aufnahmequalität unterscheiden.

Eine wirklich interessant gestalteter Test. Sie haben sich wirklich viel Mühe gegeben ! Ich erwische mich immer wieder , ihre Aufnahmen von den einzelnen Geräten anzuhören.
Besonders interessant finde ich das Olympus DM 550. Unglaublich , was in so einem Gerätchen steckt. Danke für ihre Mühe !! N. Hartmann

Ein toller Webauftritt, der für meine Recherchen ziemlich hilfreich ist.
Noch nicht ganz klar ist mir, welches Gerät am umempfindlichsten bei Wind ist, denn ich werde demnächst Sprachaufnahmen auf einem großen Segelboot machen müssen.
Gibts da einen besonderen Tipp?

Danke und schöne Grüße
Werner

Da muss ein Windschutz her, ohne den geht es nicht! LS-10 mit Windschutz bietet in unserem Test (beim LS-10) sehr gute Ergebnisse.

Bin zur Zeit auf der Suche nach einem Aufnahmegerät nur für Musikaufnahmen (Blasorchester, Blechbläserensemble) und bei meiner Suche auf diese super Seite gestoßen.

Mein Fav. ist bis jetzt der Zoom H2 weil mir bei den Choraufnahmen der etwas "weichere" Gesamtklang gut gefällt. Gerade im Blasorchester/Blechbläser Bereich "schreien" oftmals bei Aufnahmen die hohen Register und da bin ich mir nicht sicher ob die im Hochtonbereich etwas "härtere" Aufnahme des DM - 550 dabei kontraproduktiv wäre.

Der DM-550 wäre in der Tat etwas hochtönig. Meine Empfehlung wäre hier das Olympus LS-11 mit seinem sehr ausgewogenen Bass. Der H2 auf den ersten Höreindruck weich, dadurch aber auch unnatürlich dumpf.

Hallo und ebenfalls Glückwunsch zum Testvorhaben.
Wäre es nicht sinnvoll, den Marantz 661 noch mit einzubeziehen? Dieses Gerät mit XLR und Phantom könnte eine Alternative zum Tascam DR-100 darstellen - und da wäre ein direkter Vergleich sicherlich hilfreich.

Und noch eine kleine Anregung für Leute, die einen LS-10/11 (oder was anderes Kleines) benutzen und nun doch gern XLR-Mikros mit 48V Phantomspeisung anschließen möchten.

Habe lange nach einem kleinen Phantomspeiseteil gesucht (die meisten, z.B. von Beachtek) sind mit 15 bis 18cm Länge viel zu klobig) und bin nun beim Filmtonspezialisten Ambient-Recording in München fündig geworden (www.ambient.de).

Die haben mit dem UMP II ein 5,5 x 9,9 cm kleines Speisegerät im Programm: 2 Mignons bringen 12 bzw. 48V Phantom- oder 12V Tonaderspeisung. Allerdings nur einkanalig, was aber für Reportage und Anschluss eines HF-Richtrohrs ausreicht. Kostet netto 250 Euro. Anschluss über robuste Mini-XLR-Buchsen mit frei konfigurierbaren Adapterkabeln auf XLR-3 (Mic) bzw. Mini-Stereoklinke für Rekorder (im Preis mit drin).

Für die dicken SONYs gibt´s das auch, aber viel zu groß und teuer. Insofern ist die Ambient-Zigarettenschachtel eine interessante Lösung. Kann man mit Klettband uner den Recorder montieren.

Es wäre vielleicht für zukünftige Tests interessant wenn man z.B. eine Orchesteraufnahme (Streicher + Bläser, oder eben ein Blasorchester) mit in die Testaufnahmen integrieren könnte. Gerade für Musiker sind solche Hörbeispiele wohl die besten Entscheidungshelfer denn anhand von Sprachaufnahmen kann man eigentlich nicht wirklich Aussagen treffen ob das Gerät gut für Musikaufnahmen geeignet ist.

Ansonsten absolut informative Seite :-)

Wenn uns als Musiklaien ein Mensch eine wirklich gutes Orchester empfiehlt und abklärt ob wir dort während einer Probe kostenfrei Aufnahmen machen dürfen, die danach im Netz (!) veröffentlicht werden und dies alles sich in der Nähe von Marburg befindet, freuen wir uns über eine Rückmeldung!

Hallo,

ich finde euer Engagement hervorragend! Eure Ergebnisse werden ganz sicher meine Kaufentscheidung beeinflussen. Die vielen Probeaufnahmen sind hervorragend!

Gruß
M.

Ich bin wirklich begeistert von dieser Seite und von den hochinteressanten Tests. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es spannend wäre, die Geräte bei Orgelklang zu testen, da dieses Instrument einen sehr großen Frequenzbereich und ein großes Klangspektrum umfasst.
Herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen!
Viele Grüße, Peter

Ich habe eben erst gesehen, dass man die Geräte bei Ihnen auch direkt kaufen kann. Sobald ich meine Entscheidung getroffen habe, werde ich dann auch bei Ihnen meine Bestellung machen, denn Ihr Engagement möchte ich gerne "belohnen".
Herzliche Grüße, Peter

Guten Abend an das Audiotranskriptionsteam,
von dieser Seite bin ich mehr als begeistert. Der Vergleichstest bietet das, was die Einzeltests nicht möglich machen können. Meine Frage gilt den LS-11. Beginnen die Menüs immer am gleichem Punkt, oder beim zuletzt gewähltem?
Vielen Dank für Antworten Canopia

@Canopia: Beginnt immer beim gleichen Menüpunkt.

Eine generelle Frage zum Vergleichstest, insbesondere zum LS-10/11 und DM-550. Die getesteten Unterschiede beziehen sich doch immer auf die Aufnahme mit den eingebauten Mics, wenn ich recht verstanden habe. Kann man davon ausgehen, dass PCM-Aufnahmen mit dem gleichen externen Mic prinzipiell gleich klingen müssten (von Unterschieden durch Mic-Eingang mal abgesehen)? Also die Frage, ob ein Gerät dann bass- oder höhenlastiger klingt, dürfte sich doch eigentlich erübrigen, oder? Zumindest gehe ich mal davon aus, dass Olympus in der LS- und DM-Serie die gleichen Wandler verbaut.

Zur Frage von Reiner,
das mit den externen Mikros ist nicht gesagt. Wie die Geräte bei verwendung externer Miks klingen werden ist nicht allein von den verbauten Wandlern abhängig. Es wurde auch schon von einen Nutzer auf dieser Seite angemerkt, daß die Geräte bei externen Miks verschieden klingen. Man müßte mal die möglichkeit haben alle drei Geräte selber mal zu testen um zu hören welches das richtige für einen ist.

Super Ergebnis des Tests! Dies deckt sich mit meinen Höreindrücken vollständig. Wie schon gesagt ist rein klanglich für mich der DR-100 als Musiker das Gerät mit den kleinen stück mehr Wärme im Klangbild. Durch meine Sehschwäche fällt meine Kaufentscheidung jedoch auf das LS-11. Dies sollten alle Käufer übrigens ebenfalls berücksichtigen. Ein Gerät das man nicht bedienen kann, kann sehr schnell zum Fluch werden. Danke nochmal für den sehr guten Test. Vielleicht wird 2010 ein solcher Test wiederholt.
Grüße an das Team Renato

Hallo,

ich habe bis jetzt immer mit einem HD-Minidiscrecorder gearbeitet. Für Sprachaufnahmen oder Musikaufnahmen für mich das non plus ultra bis dato. Aber leider hat Sony mit seiner restriktiven Marktpolitik das ganze tolle System an die Wand gefahren.

Meine Fragen nun:

Die Aufnahmen, die hier zu hören sind, sind wirklich toll. Ich gehe davon aus, dass man also auch einen Konzertmitschnitt machen kann? AUch von einer Rockband, wenn es also wirklich etwas lauter ist?

Können auch Speicherkarten mit mehr Datenvolumen als 4 GB benutz werden?

Was heisst PCM und wozu benötigt man einen "Plug in Power Eingang, den das Gerät wohl nicht hat?

Markus

Hallo Markus,
- alle Geräte von oben, die Speicherkarten akzeptieren können MEHR als 4GB nehmen (bis 16GB).
- Rockkonzert muss selbst ausprobiert werden
- "PCM" steht für die Möglichkeit, unkomprimierte Aufnahmen in höchster Qualität (24 bit/96 kHz Linear PCM) festzuhalten
- Plug In Power wird benötigt für einige (aber nicht alle) externen Profi-Mikrofone. Diese arbeiten nur, wenn sie 48V Strom bekommen und das können nur wenige wie bspw. Tascam DR-100. Ob man das benötigt muss jeder für sich herausfinden, gibt da keine Pauschalantwort.

Kleine Anmerkung zu Herrn Dresings Ausführung:
Die Plug In Power ist nicht gleichzusetzten mit der Phantomspeisung. Die Plug In Power muß keine 48 V. betragen. Sie kann auch 5 oder auch teilweise weniger sein. Die 48 V. also Phantomspeisung sind tatsächlich vom Dr-100 zu erhalten und eignen sich für Professionelle Mikrofone. Zu der Aufnahme von Rockmusik muß man sagen, daß ein Schalldruck von über 100 DB erreicht werden kann. Dies wird wohl kaum ein der oben sehenden Geräte ohne ein Problem aufzeichnen können. Eine gute und günstige Möglickkeit ist ein Mikrofon der Firma Soundman (OKM-II Rock). Dieses Mikrofon hält einen Schalldruck von 142 DB. aus und ist somit genau für solche Zwecke gefertigt worden. Es wird mit einen Speiseadapter geliefert, der die Mikros mit Strom versorgt. In Verbindung mit dem LS-11 und den OKM in den Ohren wird wohl eine Aufnahme gelingen, die man immer wieder hören möchte. Aufpassen beim Mitschnitt: Dies ist nur mit Zustimmung gestattet.

Gruß Renato

Vielen Dank dass Ihr diese Tests gratis veröffentlicht!

Ich bin völlig unerfahren in Sachen Diktiergeräte. Nachdem ich online ein wenig rumgeschaut habe wollt ich mir das Modell Ds-75 von Olympus kaufen. Nun hab ich bei Euch gelesen dass das DM-550 Modell neuer ist. Korrekt oder? Ist irgend etwas bei dem DM-550 schlechter als beim DS-75 Modell? Gibt es beim DM-550 Modell auch die Möglichkeit mit dem Mikrofon zu zoomen bzw. den Aufnahmewinkel einzustellen?

Ich bin Journalismus-Student und werde das Diktiergerät in erster Linie für Interviews und evtl. auch Vorlesungen brauchen. Die Aufnahmen dienen nur der Transkription, müssen also keine Rundfunk-Qualität erreichen.

Wäre sehr dankbar wenn Ihr mir bei meiner endgültigen Entscheidung helfen könntet :-)

Besten Dank!
Patrick

Vielen Dank für den tollen Test. Er ist sehr hilfreich.
Kann man das Olympus DM-550 auch für Radio-Mitschnitte ohne PC nutzen? Natürlich nur für private Zwecke? Oder fehlt dazu der entsprechende Eingang?
Was wiegt das Tamrac DR-100?
Für Ihre Antwort im Voraus vielen Dank
K. Laitenberger

@Laitenberger - alle getesteten Geräten verfügen über einen Line-in oder Mic-in und daher können fast alle beliebigen externen Quellen angeschlossen werden. So bspw. auch ein Radioempfänger um Radiosendungen aufzunehmen. Gewicht vom Tascam DR-100 ca.350 Gramm.
@Patrick - Bitte einfach unseren Einzeltestbericht zum DM550 lesen, da vergleichen wir es mit der DS-Reihe. Es spricht alles für den DM. Für dein Einsatzgebiet liefert das DM-550 hörbar bessere Qualität als das DS-75.

Sehr geehrtes Team,

ich benötige ein Aufnahmegerät für Sprachaufnahmen in professioneller Qualität. Demoaufnahmen sollten möglich sein, ebenso wie der Einsatz im Sprechunterricht. Bisher dachte ich an Zoom H4 oder H4n mit einem externen Mikrofon. Der Preis ist einfach sehr attraktiv für Berufseinsteiger!
Was würden Sie mir raten? H4 oder H4n oder ganz was anderes?
Welches externe Mikrofon wäre für Sprachaufnahmen empfehlenswert?
Vielen Dank

Hallo Leresa,
der Begriff "professionelle Qualität" ist leider sehr weit auslegbar, je nachdem, welcher Profession man nachgeht. Für eine fundierte Empfehlung daher bitte einfach kurz durchklingeln: 06421-933426

Bei der Choraufnahme des H2 ist versehentlich eine nicht normalisierte (und damit zu leise) Datei zu hören gewesen. Wir entschuldigen uns für diesen fiesen Patzer und korrigieren diesen umgehend.
Ansonsten wurden die Dateien selbstverständlich lediglich normalisiert.

Hallo,
habe mit interesse die Seite studiert, konnte aber leider nichts über die neue Phillips Serie der Digital Voice Tracer finden. Ist da noch ein Testbeitrag geplant von Ihnen?
Viele Grüße
S. Ernst

Vielen Dank für die ausführliche Testung der Geräte. Bei welchen kann ich die Aufnahmen sofort ohne Kopfhörer abhören, und welches hat neben einem eigenen Mikrofon noch einen Eingang für ein externes Mikro? Ich brauche, nachdem meine Hi- MD- Recorder den Geist aufgegeben haben ein möglichst einfach zu bedienendes Aufnahmegerät für Bandproben (Irisch trad. Musik), Konzerte etc, eventuell auch mit mehr Spuren.
Herzliche Grüße
M. Hüffer

Hallo zusammen,

an dieser Stelle auch mal ein DICKES Lob von mir ans gesamte Team.

Bei meiner Kaufentscheidung und dem letztendlichem Kauf ist eure Seite nur zu empfehlen.

Ich habe vorgestern den Olympus 550 bestellt - nach längerem Überlegen. Er ist für mich der beste Kompromiss. :) Bestellt habe ich hier, weil das (m)eine Weise ist, danke zu sagen für die viele Arbeit an audiotranskription.de.

Hallo zusammen,

Erstmal: BRAVO für die fantastische Arbeit, die ihr geleistet habt !
Ich wollte wissen, ob es irgendwie möglich wäre die Geräte (Olympus 11, 550 und Tascam DR100) irgendwo zu sehen, zu fühlen, zu wiegen, am besten im Münchner Raum :) Es fehlt mir super schwer zw. Olympus und Tascam zu entscheiden, gerade wegen Handhabung.
Danke für den Tipp und liebe Grüße.

Hallo Isa, bisher haben wir nur ein Geschäft in Marburg. Dort dürfen sie uns gerne besuchen. Im Raum München würde ich vermuten das ggf. der gut sortierte Musikladen vielleicht den ein oder anderen Rekorder besitzt. Elektronikmärkte haben diese Rekorder nicht.

Hallo an das Audiotranskriptionsteam,
auch von mir vielen Dank für die tollen Tests und die sehr ausführliche Beratung. Trotz allem ist es ohne die Möglichkeit sehr schwer sich für ein Gerät zu entscheiden. Noch eher wenn man sich mit dem Gedanken für das DR-100 oder den LS-11 plagt. Könnte sie da nicht die Möglichkeit bieten die Geräte gegen eine kleine Gebühr per Versand zu Test zu verschicken?

Hallo zusammen, aber natürlich, diese Moglichkeit bieten wir schon jetzt kostenfrei an! Sie bestellen ganz gewöhnlich und nutzen nach dem behutsamen Test das übliche Ruckgaberecht. Wir freuen uns dann über ein feedback zu ihrer Entscheidung und können diese wieder an alle zurückmelden. Bestellen und ausprobieren!

So, ich halte das Olympus 550 in den Händen. Es liegt sehr gut in der Hand und ist wunderbar klein. Unter Ubuntu Linux 9.04 wird das Gerät problemlos eingebunden und als externes Laufwerk erkannt. Spitzenmäßig! Besser hätt's nicht sein können.

Hallo, wäre ein Vergleichstest zwischen Marantz PMD 661, Tascam DR-100 sowie den Profirecordern Korg MR-1000 und Sound Devices 702 möglich? Dies sollte ausschliesslich mit externen Mikros professioneller Art (Brauner, Sennheiser MKH.., Schoeps) durchgeführt werden, um zu zeigen, welche Aufnahmequalität erreichbar ist!

Hallo,
dachte eigentlich, dass für mich nur der Zoom H4N in Frage kommen würde mit seinen beiden XLR-Eingängen, um mittels zweier Kondensatormikros Aufnahmen eines Blasorchesters zu machen. Nun wird ja hier bei diesen Tests der Tascam DR-100 hervorgehoben, der ja ebenfalls über XLR-Eingänge verfügt.

Nun frage ich mich aber, ob es sich überhaupt lohnt, externe Mikros (der Marke: "SAMSON C02") anzuschließen und statt dessen die integrierten Mikros zu benutzen.

Hat hierin jemand Erfahrung oder generell mit Aufnahmen eines Blasorchesters?

Vielen Dank für den aufwändigen Vergleich der Geräte.

Einige Geräte (u.a. Zoom H2, Tascam DR-100) bieten ja verschiedene Einstellungen bezüglich der Ausrichtung. Mich würde interessieren, welche der internen Mikrofone (omni-direktional oder gerichtet) verwendet wurden.

Vielen Dank!

- DR-100 die gerichteten
- H2 die Front 90Grad
- H4n Stereo 90 Grad

Wirklich ein Super-Service!! Chapeau und danke, die Testberichte haben mir sehr bei meiner Kaufentscheidung für das LS 10 geholfen. Da macht es Spaß bei Euch zu bestellen.

Ich habe das LS 11 Olympus, muss aber für Aufnahmen das recordlevel auf 10 stellen und selbst beim Abhören, muss ich den Wiedergaberegler auf 10 stellen um einigemassen zu hören.
Auch wenn limiter und low cut deaktiviert sind.
Weshalb ist die Aufzeichnung so leise? Mache ich da etwas falsch? Ich möchte eine Veranstaltung in einem grösseren Raum aufnehmen, sitze also nicht direkt vor dem micro.
Oder geht es nur mit "nachbearbeitung" der Sounddatei?
danke für die hilfe.

@Sabine
der Schalter für Mikrofonempfindlichkeit (Mic-Sense) an der rechten Gehäuseseite sollte auf "high" stehen.

Hallo,
ich arbeite selbst als Freier bei einem "Zulieferer" des Lokalsenders Radio Köln und mache häufig Interviews, früher mit einem m-audio Microtrack und heute mit einem Edirol R-09 HR. Mich hat es doch einigermaßen gewundert, in Ihren Ausführungen zu den Tests zu lesen, dass der von Ihnen angefragte Radiosender für Sendefähiges Material mit dem hervorragenden Sennheiser MD 421 II (das schließlich dazu dienen soll, die bestmögliche Aufnahmequalität zu gewährleisten) angeblich lediglich mit 64 kb/s codierte mono- mp3 - (!!) Aufnahmen mit einem Gerät macht, dass auch unkomprimierte .wav - Aufnahmen ermöglicht. An der mangelnden Speicherkapazität des Marantz PMD660 dürfte es doch wohl nicht liegen, denn er nimmt auf jeden Fall Speicherkarten bis mind. 2GB auf (=über 3 Stunden Aufnahmekapazität als wav).
Insbesondere, dass die Standard-Reporter-Aufnahmen "mit nur 64 kb/s mono aufgenommen und dann im Haus-System auf 384 kb/s aufgeblasen werden", würde mich doch sehr wundern.
Wenn der Sender es so gemacht hat, wird er diese zweifelhafte Prxis inzwischen sicherlich aufegegeben haben. Bitte klären Sie mich auf!
Mit frendlichen Grüßen
Vincent op het Veld
Freier Rundfunkjournalist, Köln
P.S.:Vielen Dank für die guten Vergleichstests, etwas Vergleichbares findet sich nur schwer im www!

Hallo Vincent,
in der Tat handelt es sich bei den Informationen um bestätigte aktuelle Praxis.

Hallo,

ich habe bei euch am 30.11. den Olympus DM-550 bestellt und heute (2 Tage später) bereits erhalten, herzlichen Dank dafür! Die Preise bei euch sind fair, der Kontakt war spitze und die Lieferung erfolgte schnell und Unkompliziert, sogar mit einer positiven Überraschungen, was das Zubehör angeht.

Das Gerät mach einen sehr soliden und professionellen Eindruck auf mich, und es liegt gut in der Hand. Die Bedienung ist intuitiv, selbsterklärend und sehr umfangreich. Einige Testaufnahmen zeigen, dass ich die richtige Wahl getroffen habe, ich bin begeistert!

Vielen Dank für eure tolle Webseite und die informativen Testberichte.

MfG
MacTigey

Auch ich möchte mich ganz herzlich bedanken, zum einen für die umfangreiche Info, zum anderen für den netten Kontakt, sowohl vor als auch nach der Bestellung. Habe den etwas kleineren Bruder vom DM-550, also den DM-450 bei audiotranskription geordert und bin sehr zufrieden damit. Für mich zählt neben der brauchbaren klanglichen Qualität vor allem die total einfache Bedienung. Mit dem Olympus note-taker lässt sich selbst im Dunkeln kinderleicht und sicher aufnehmen.

Ich bin begeistert über den Vergleichstest sowie die Kommentare und Ihre Ergänzungen. Auch für mich kommt das DM-550 infrage. Hier mein "Problem": Besteht die Möglichkeit, das Gerät auf einem Stativ zu befestigen?
MfG
Giwerts

Als Sänger in einem Kirchenchor sind wir an Mitschnitten unserer Beiträge interessiert.
Wir singen auf einer Empore neben der Orgel von oben und von hinten in den Kirchenraum hinein. Das Mikrofon könnte noch etwas erhöht vor dem Chor positioniert werden.

Bei der Wiedergabe über die jeweiligen Heimgeräte (hier dürfte bestenfalls eine Stereo-Gerät zum Einsatz kommen, wohl keine Mehrkanal-Anlage) darf oder soll sogar erkennbar sein, dass die Aufnahme während eines Gottesdienstes entstanden ist.

Hierzu müsste der Recorder von der einen Seite den Chor und von der anderen Seite den Ton aus dem Kirchenraum auf getrennten Spuren aufnehmen, damit man dann nachträglich mit einem PC diese beiden einzelnen Stereo-Aufnahmen so zu einem einzigen Stereosignal mischen kann, dass neben dem Chorgesang auch die Lieder der Gemeinde und die Gebete / Ansprache des Priesters verständlich sind. Es wäre gut, wenn dabei auch einzelne Störgeräusche aus dem Kirchenraum ausgeblendet werden könnten.

Interessanterweise wurde dieses Szenario noch nicht besprochen. Deshalb frage ich: Welches der preiswerteren Handy-Recorder ist für diesen Zweck geeignet?

Mit freundlichem Gruß
Norbert Baumhoff

@giwert: Das DM-550 hat eine Tasche im Lieferumfang das über ein Stativgewinde (klein) verfügt
@Baumhoff: Nicht ganz trivial - gerne telefonisch mehr (bitte anrufen). Entweder mit einem Rekorder und 2 externen Mikrofonen oder mit 2 Rekordern perfekt machbar - oder mit einem Rekorder bei guter Positionierung auch möglich.

Hallo,

kann man mit einem testvergleich zwischen Sony PCM-M10 und Olympus LS 11 rechnen? Wenn ja: Wann?

In Deutschland gibt es noch kein PCM M10 offiziell. Alle vorhandenen sind diejenigen, die aus USA importiert wurden. Wir warten daher mit unserem test, bis wir ein gerät offiziell von Sony bekommen und warten ebenfalls sehnsüchtig. Die Zeitspanne liegt aber zwischen dieser Woche und dem nächsten Jahr. Vorher kann es natürlich auch keinen Vergleich geben.

Herzlichen Dank für diesen ausserordentlich informativen Test bzw. Vergleich. Mir als Neuling und Interessenten an diesem Thema hat es die Ohren geöffnet. War ich doch aufgrund der vielen Empfehlungen fast auf den Hype des ZOOM H2 für meine (Laien)Sprach- und Geräuschaufnahmen aufgesprungen. Nun habe ich hier praxisnahe Hörproben, die mir die Entscheidung deutlich erleichtert haben. Kauf erfolgt wohl in Kürze.

Hallo,
von Renato wurde angedeutet, dass bei Aufnahmen einer (lauten) Rockband, in meinem Fall in einem 35qm Raum, die eingebauten Mikros überfordert sind und ein ein externes Mikrofon notwendig ist (wegen Schalldruck). Ist also zu diesem Zweck, wenn man hörbare Aufnahmen will, ein externes Mikro undbedingt notwendig. Ich habe hier das Tascam Dr-100 im Visier.

Noch eine Frage, kann man z.B. das Tascam DR-100 mit einem Mixeraudioausgang verbinden und parallel mit den Mikros aufnehmen?

Hallo,

danke erst einmal für Ihre hervorrangende Seite und die darin gebotenen Infos! Super!
Eine Frage zum Olympus DM-550: Wofür wäre die Anschaffung dieser Micro SDHC-Speicherkarte sinnvoll? Wo findet sie Anwendung?
Schon mal vielen Dank für Ihre Antwort!
Mfg
Emil

Da ich mich nach Ihren Tests nahezu auf das DM-550 festgelegt habe, noch eine Detailfrage: Hauptsächlich möchte ich damit Sprachaufnahmen und Aussen- bzw. Situationsaufnahmen (wie z.B. in Ihrem Test 1 und 2)abbilden. Nun suche ich nach einer Möglichkeit das Gerät mit einem Windschutz auszustatten. Haben Sie evtl. einmal von anderen Geräten deren Windschutz auf dem DM-550 ausprobiert? Kann man sich sonst anderweitig behelfen, um den DM-550 gegen Wind/Störgeräusche abzuschirmen?

@Emil: Ich kenne wenige Momente wo dies sinnvoll ist. Z.b. wenn man im Verleih die Aufnahme nicht überspielen sondern mitnehmen will und das gerät solo zurückgibt.
@Michael: Das DM550 ist nicht ganz so empfindlich auf Wind. Aber um doch etwas mehr zu schützen sollte man sich entweder aus Schaumstoff selbst etwas ausschneiden oder bei geeigneten Windschutzherstellern einen solchen anfertigen lassen. Wir arbeiten aktuell ohne.

Supertest! Vielen Dank.
Hatten Sie schon Gelegenheit, das Yamaha Pocketrak CX zu testen?

Hallo Christoph, ja haben wir, waren aber einstimmig der Meinung, das er aktuell nicht zu empfehlen ist (zu teuer, zu viel Plastik, Tonqualität nicht unter der besten Hälfte).

Hallo ein Frage!

Ich würde ein Krawattenmikrofon benötigen für den Einsatz mit versteckter Kamera auf offener Straße, welches würdet ihr da empfehlen?

Also
es sollte
- klein
- unauffällig
- preis/leistungsmäßig gut

Ich verwende den Olympus DM-550.

Vielen Dank für euren Rat

Klare Empfehlung, das ganz neue Olympus ME52W für rund 20 Euro (Mono ist dabei normal!). Richtige gute kosten dann leider auch richtig viel Geld (bspw. AKG oder Sennheiser 300Euro aufwärts).
http://www.audiotranskription.de/shop/product_info.php/info/p168_Olympus...

Hallo eine Frage,
ich brauche einen Recorder zum Mitschnitt von Gesangsstunden zum Nacharbeiten... möchte eigentlich nicht mehr als 200€ ausgeben. Kann mich nicht zwischen dem Olympus DM-550 und dem Tascam DR-07 entscheiden. Nun die Frage: welcher ist einfacher zu bedienen, bin nämlich nicht so gut in solchen Sachen. Habe einen Mac, ist da einer der beiden besser geeignet? Oder würdet Ihr für Gesangsmitschnitte einen ganz anderen empfehlen?
Danke im Voraus! Jetzt sinds doch gleich drei Fragen geworden, werde aber auf jeden Fall bei Euch bestellen...

Hallo, in der Bedienung sind beide Geräte mehr oder weniger ähnlich einfach. Mein favorit ist allerdings das Olympus, sowohl vom Klang als auch der Batterielaufzeit, Verarbeitungsqualität, Lademöglichkeit der Akkus, Lieferumfang und bisherigen Garantiefällen. Für den Mac sind beide gut nutzbar!

Hallo

Danke für den tollen Test! Derzeit haben mehrere Schüler das Olympus LS-11 für Aufnahmen von Konzerten und Proben im Gesangsunterricht und sind mit diesem Gerät sehr zufrieden. Auch wenn die Optik am Anfang keine Begeisterung auslöste, die Technik stimmt!

Gruss
Marianne Hofer

Sehr eindrucksvoller und informativer Test. Die einzelnen Sequenzen bzw. aufnahmesituationen sind m. M. sehr gut gewählt.

Evtl. sollten Sie mal überlegen, Geräte wie den Plextor PTP1 oder Booksense XT mit in die Tests einzubeziehen, die recht häufig von blinden Anwendern genutzt werden. Würde bestimmt "berauschende" Ergebnisse in Sachen Recording zu Tage fördern.

Hallo,
vorab ein dickes Kompliment für die wirklich sehr informtative Seite.
Ich habe das Olympus WS 450 S im Auge, da ich finde, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis toll ist. Ich brauche das Gerät in erster Linie als Diktiererät, darauf bezieht sich auch meine Frage: gibt es mit diesem Gerät die Möglichkeit zurückspulen können, um Passagen zu korrigieren und zu übersprechen?
Können Sie ein Alternativgerät empfehlen, das über die von mir genannte Funktion verfügt?

Ich habe lange mit dem Tonbandgerät REVOX 77 A Dolby gearbeitete. Inzwischen suche ich ein neues Aufnahmegerät für gute Musik und für Radioaufnahmen. Die göße ist nicht entscheidend, sondern die Qualität = rauschfrei und nicht störanfällig. Vielen Dank!

@Ralf Leider, leider... keines der hier getesteten Geräte ist ein Diktiergerät. Keines verfügt über die gewünschte Funktion! Lediglich eine handvoll Geräte können das, sind dazu sehr teuer und dabei sehr schlecht in der Aufnahmequalität für Musik oder Gruppengespräche - für Diktate okay. Nachzulesen bei uns unter DIKTIERTECHNIK.

@Erwin Bitte dazu mal bei uns anrufen, es gibt noch einige Rückfragen bzgl. Mikrofonen, Einsatzgebieten etc.

Zum Aufnahmetest.

Schön, dass sich jemand mal die Mühe macht, sowas zu testen
und zu dokumentieren.

Ev. kann ich dazu noch einiges ergänzen.

wav ist in der Produktion sehr sinnvoll. Ob bei den Wandlern
und Störabständen der Geräte 24 bit notwenig ist, denke ich
eher nicht.

Mini Reportage Test
Das Sennheiser MD 421 ist ein dynamisches Mikrofon.
Ein dynamisches Mikrofon benötigt keine Phantomspeisung und kann
mit einem entsprechend gelöteten Kabel an JEDES Gerät
angeschlossen werden. Wichtig ist ein rauscharmer Mikrofoneingang
und damit reduziert sich die Zahl der geeigneten Geräte erheblich.
Es bleibt eingenlich nur LS10 LS11 PCM-D50 DR100.

Punkt 6 O-Töne für den Rundfunk
Ein Freund wies mich auf diesen Artikel hin, der mir immer sagt,
mehr als 192 kbit hört man sowieso nicht...:)

Da war ich etwas entsetzt.
Was ist das denn für ein Sender? Senden die nur auf Mittelwelle?

64kbit ist doch so, als wenn man ein Taschendiktiergerät nimmt
und dann von dem Ergebnis eine CD brennt. Nein.
Wenn der Sender intern mit 384 kbit arbeitet, sollte die
Produktion doch qualitativ gleichwertig oder besser höher sein.

In der Produktionsstufe sollte man immer unkomprimiertes wav
benutzen. Speicher kostet doch nichts mehr. Man kann mit 2 GB ca
3 Stunden in wav aufnehmen.
Dann schneiden und dann, wenn gefordert, die Qualität codieren, die
der Sender fordert z.B. 320 kbit. Aber mp3 sollte immer die letzte
Stufe vorm Ohr sein und nicht in der Produktion verwendet werden,
encodieren, decodieren, wieder encodieren usw. das schlägt dann
sehr auf die Qualität.

Ich habe diverse Geräte getestet.
Dabei war Ziel ein gutes Gerät für Interviews zu finden.

Interviews werden sinnvollerweise mit einem externen Richtmikron
gemacht, das ca 10 cm an den Sprecher heran gebracht wird und
einen Windschutz bekommt. Man hält es von unten schräg nach oben
zeigend zum Mund, damit Puste über das Mikro wegweht.

Das MD 421 ist nicht schlecht, heute gibt es aber bessere Mikros,
die weniger kosten. Ich habe aus sehr vielen Mikrofonen das
Sennheiser e935 als sehr gut für Interviews herausgefunden.
Es löst in den hohen Frequenzen sehr fein auf und klingt damit
brilliant und bietet durch den Frequenzgang schon einen Bandpass,
der auf die wesentlichen Frequenzen für Sprache zugeschnitten ist.
Dazu einen Windschutz, z.B. den MZW421 von Sennheiser.

Nicht zufrieden bin ich mit den Sony Mikros mit ms stereo.
Sie kosten viel Geld, rauschen, klingen blechern. Dagegen sind
die eingebauten Mikros vom PCM D50 recht gut.
Kondensatormikros brauchen immer reichlich Windschutz!

Mit dem e935 und einem LS 10 bringen meine Radiokollegen sehr
gute Ergebnisse mit. LS 10 Handaussteuerung (Automatik ist zu
leise) Pegel Stellung 8 bis 9 von den 10 Stufen. Der Vorverstärker
des LS 10 rauscht erträglich, wesentlich weniger, als bei anderen
Modellen. Gut der Kopfhörerverstärker könnte lauter gehen, hier
tut ein Kopfhörer mit hohem Wirkungsgrad, wie der Sony MDR 7502,
der nebenbei auch sehr robust ist, dann gute Dienste beim
Monitor hören.

Deutlich besser ist in dem Punkt rauscharmer Mikrofonverstärker
der PCM-D50 von Sony, der kostet aber auch mehr und ich suchte
einen Kontrolllautsprecher vergeblich.
Dafür ist aber der Limiter sehr gut. Mit dem D50 gelingen auch mit
den eingebauten Mikros recht gute Ergebnisse, z.B. wenn der DJ
die Musik kurz runter dreht und man bei der Trinity Erinnerungsparty
dann auch die 400 Leute mit drauf haben möchte, die
Relight My Fire mitsingen. Dafür langt das nackte Gerät.

Für Interviews ist auch das Flashmic mit Nierenkapsel sehr gut
geeignet. Liefert gute Ergebnisse, ohne dass der Interviewer
technisch viel Ahnung haben muss. Es ist ein Mirko, in dem
gleich das mono Aufnahmegerät enthalten ist. Läuft mit 2
Standard Mignonzellen und kostet professionelles Geld.

Professionell wird es auch mit dem Tascam HDP2, der ist aber
groß, teuer und schwer, aber kann auch mal als Tapedeck für
einen Livemitschnitt (digital oder analog) herhalten und
liefert die Phantomspeisung, die man z.B. für ein KMS105
braucht, ein Kondensatormikrofon, das die hohen Frequenzen
noch feiner auflöst, als das schon sehr gute e935.

Der DR100 könnte ein Geheimtip sein!
XLR Buchsen, Phantomspeisung, klein, leider habe ich ihn noch
nicht getestet. Er schnitt im Test ja auch erstaunlich gut ab.

Von dem DR1 war ich extrem enttäuscht. Spezialakku, eine
Automatik, die nur kollabiert, elektronische Rückkopplung, wenn
man ein dynamisches Mikro anschließt und einen Kopfhörer und
beides aufdreht. Relativ doll rauschender Mikrofonvorverstärker,
wo sich das Rauschen noch erhöht, wenn man die Tonaderspeisung
dazu schaltet, usw. Nee, das ist eigentich kein Tascam, die
Geräte sind sonst sehr viel besser. Deshalb wurde wohl auch
der DR100 nachgelegt.

Der Marantz PMD620 fand auch keine Begeisterung bei mir, da nervt
besonders die riesen Latenzzeit beim Mithören über Kopfhörer.

Edirol R09 war ganz schön, aber leider rauscht der Mikroeingang
bei einem dynamischen Mikro recht stark.

Telefoninterviews
Mit dem Adapter bekommt man nur den Anrufer gut drauf.
Eigentlich braucht man dafür einen Telefonhybrid, der zwischen
Telefon und Mischpult geschaltet wird. Die einfachen passiven
kosten ca 500 Euro.

Blasorchester aufnehmen.
Wirklich gute Aufnahmen bekommt man nur, wenn man die
Instrumente alle einzeln abnimmt und mit einem sehr geschlossenen
Kopfhörer dann auf stereo runtermischt. Ich habe eine Bigband
mit Vibraphon mit 14 Kanälen aufgenommen (war schon knapp)
plus 2 Mikros für den Apllaus. Das Ergebnis war gut.

Nimmt man nur ein Gerät mit den eingebauten Mikros bekommt man
einige Intrumente sehr (zu) laut und andere nur zu leise z.B.
das Piano.
Bläser sind oft sehr laut. Hier sollte man die
Mikroempfindlichkeit runterschalten und nach oben genug
Headroom lassen. Die Bands werden auch im Laufe des Abends immer
lauter:)
Der LS10 oder der D50 wäre dafür wohl brauchbar, wenn man
wenig Aufwand treiben will.
Den DR100 sollte man auch in die engere Wahl ziehen, denn
damit könnte man statt der eingebauten Mikros auch
2 Großmembran Mikros vorn für xy stereo hinstellen.

Phantomspeisung
Hier sollte man darauf achten, wieviel Volt geliefert wird.
Norm sind 48 Volt. Neumann braucht das auch!! Einige Mikros
anderer Hersteller laufen auch schon ab 12 Volt mit ev.
niedrigerem Maximalpegel.

Bläser und Streicher, Chor
Das ist eine richige Herausforderung. Macht man davon mp3,
bleibt nicht viel nach. Die Erfahrung wurde sicher auch schon
mit Choraufnahmen gemacht.
Ich habe kürzlich mal getestet.
Rose Royes - Is It Love You're After leidet z.B. schon sehr,
wenn man statt 256 nur 192 kbit kodiert!
Nicht nur das Gejipper der Streicher, sondern auch der Druck
geht deutlich hörbar raus, wenn man auf 192 runtergeht.
Schnelle Pegelwechsel und klar struturierte Höhen sind eben
riesen Probleme für mp3, besonders bei komplexen Signalen, wie
Bläser, Streicher, Chor.
Und die Aufnahme war vorher schon über die tolle datenreduzierte
digitale Sendeleitung gegangen, die ja auch höchstens 384 kbit
macht und deutlich schlechter klingt, als die alte analoge
Leitung. 192 ist sowieso das geringste akzeptable, das man sich
anhören kann, es sei denn, es geht wirklich nur um Sprache
verstehen im Sinne von Diktiergerätequalität.

Chor Orgel Kirche
Den Chor mit zwei oder besser vier Mikros aufnehmen und vom
Mischpult auf 2 Kanäle runtermischen.
Eine Choraufnahme mit 2 Großmembran Mikros war schon ganz
brauchbar. Leider hatte mir niemand gesagt, dass mit Piano
begleitet wurde und dafür hatte ich keine Mikros, das hört man
dann auch... das Piano ist irgendwo ganz weit da hinten.

Eine bessere Choraufnahme trotz extemen Hall in einer Kirche
haben wir dann mit 4 Mikros gemacht, zwei TLM 103 in der Mitte
xy stereo und zwei KM184 am Rand als Stützmikros.
Für die Begleitung des Pastors (E-Gitarre) eine Di-Box und ein
Mikro vor dem Lautsprecher des Verstärkers (beide Signale
gemischt, eins in der Phase gedreht).

Soll der Pastor auch noch reden, braucht der ein eigenes Mikro.
Soll die Gemeinde mit singen, braucht man noch zwei Mikros für
das Publikum.

Klar geht ev. auch alles mit einem kleinen Gerät und den
eingebauten Mikros, nur in der Kirche ist extrem viel Hall,
also sollte man schon dicht an die Schallquellen heran und
dann ist man eben wieder bei den vielen Mirkos und dem
externen Mixer, wo ich mit Mackie ganz gute Erfahrungen
gesammelt habe.

Aufnahme einer Band in der Kirche.
Ich hatte damals zwei Recorder aufgestellt. Einmal Kunskopf über
AD Wandler direkt digital in den DAT. Und eine Abnahme mit
6 Mikros, die ich auf 2 Kanäle runtergemisch habe. Die
Kunstkopfaufnahme klang bomastisch, aber verwaschen durch den
extremen Hall. Also nicht brauchbar. Es wurde dann die andere
Aufnahme genommen.

Wenn man für wenig Geld ein brauchbares Großmembranmikro haben
möchte, ist so ein "Chinaböller", wie das Behringer B1 sicher ein
guter Tip, denn das Mirko klingt für das Geld recht ehrlich.
Richtig gut sind dann nachher die TLM103, aber die kosten
dann auch professionelles Geld.

Als Ersatz für die A77 könnte zuhause der SSR1 von Tascam
dienen. Der ist billiger und besser als die A77:)
Ich habe A77, B77 und A700 2Spur. War eine schöne Zeit.
Ich bin mit dem SSR1 sehr zufrieden.

Das sind persönliche Erfahrungen, die ich im Laufe der Zeit
gesammelt habe. Ev. hilft das jemanden.

Ich verfolge seit Wochen mit Interesse die Tests und die Diskussionen. Habe mir daraufhin das Tascam DR-100 gekauft und ich muss sagen, das Ding macht tolle Aufnahmen! Habe vor kurzem nur so aus Spaß mit den beiden guten internen Mikrofonen ein Chorkonzert aufgenommen. Sauberes Ergebnis. Guter Klang! Gestern dann ein Konzert eines Blasorchesters aufgenommen. Diesmal aber mit 2 Mikrofonen an den XLR Eingängen. Nahezu professionelles Ergebnis! Das DR-100 ist sein Geld wirklich wert. Sehr, sehr robust und vor allem durch die am Gehäuse bedienbaren Knöpfe auch im Einsatz sehr leicht zu bedienen. Man muss sich erst nicht umständlich durch Menüs wühlen. Schon eine feine Sache. Kann das gerät nur empfehlen. Und danke an die Testmannschaft. Hat mir sehr geholfen.

Ich kann Ihr positives Urteil über die tiefen Frequenzen im L11 nicht bestätigen. Lautstärke-Spitzen fängt es nicht ab, sondern beginnt schon bei -5db zu zerren. Das macht der "veraltete" Marantz 660 nicht.

Sehr geehrter Herr Dresing!
Ich bin technisch nicht ganz so bewandert wie die meisten anderen Teilnehmer am Forum, bin aber sehr interessiert an der Materie und habe auch schon ein paar gute Aufnahmeerfahrungen (bei E-Musik) mit dem Zoom H2 und Soundman-OKM-Mikrophonen, die ich über den kleinen Soundman-Vorverstärker und den Line-Anschluss betreibe. Da das Zoom H2 mittlerweile von ein paar Konkurrenzprodukten qualitativ übertroffen wird, beabsichtige ich eine Neuanschaffung. Meine Frage ist nun: Gibt es bei einem der Geräte einen Eingang mit passender Speisespannung, der das Zwischenschalten des kleinen Soundman-Vorverstärkers nicht mehr erforderlich macht, wobei aber der Vorzug des Line-In-Abschlusses mit seiner Rauschfreiheit oder -armut erhalten bleibt? Ich finde es ein bißchen umständlich, jedesmal den kleinen Vorverstärker einstöpseln zu müssen und habe leider auch schon oft versäumt, den Mikrostecker nach der Aufnahme wieder aus dem Verstärker rauszuziehen, was dazu führt, dass die recht teure 6-Volt-Batterie im Vorverstärker ihre Kapazität einbüßt.
Mit Dank und freundlichen Grüßen, Ernst Sell

Sehr geehrter Herr Sell,
beim Anschluss über den Line-Eingang gibt es bisher kein Gerät, das hierüber eine Speisespannung liefert.
Speisepannung über den Mic-Anschluss liefern hingegen fast alle bei uns angebotenen Geräte.
(Außer WS-xxx)

Freundliche Grüße
Thorsten Pehl

Noch einmal nachgehakt: Ich bekomme in Kürze als Nachfolger für mein Zoom H2 den Olympus-Recorder LS-11, für den ich mich nach Ihren Testergebnissen entschieden habe, und freue mich schon darauf. Wenn ich dann bei diesem Gerät mit den Soundman-OKM-Mikros den Mikro-Eingang (mit der vom LS-11 gelieferten Speisespannung aber ohne den Soundman-A3-Vorverstärker) benutze, kann ich dann ein Ergebnis erwarten, das der Benutzung des Line-In-Eingangs (mit A3-Vorverstärker) entspricht? Ich kann (und werde) das natürlich selbst ausprobieren, wenn ich den LS-11 erst mal habe, aber die Meinung eines erfahrenen Experten (evtl. sogar basierend auf Messergebnissen) hierzu würde mich doch sehr interessieren.
Grundsätzlich wüsste ich noch gerne, ob die eingebauten Mikrophone des LS-11 qualitativ den Soundman-OKM-II-Klassik-Mikros nahekommen oder diesen gar gleichwertig sind? Ich mache gelegentlich (nicht als "Pirat" sondern auf Wunsch und mit Erlaubnis der Interpreten) Kammerkonzert-Liveaufnahmen, bei denen ich die Soundman-Mikros im Abstand von ca. 25 cm zueinander an einem Stativ befestige und im Abstand von etwa zwei Metern vor den Musikern aufstelle. Die Ergebnisse stellten mich und die Ausführenden bisher sehr zufrieden. Könnte ich eine vergleichbar gute Aufnahme erwarten, wenn ich statt der Soundman-Mikrophone direkt den LS-11-Recorder aufs Stativ schraube und die Aufnahme mit dessen eingebauten Mikros mache?

Hallo Herr Sell, wir haben gerade ein paar OKMs hier bei uns im Büro und gestern die ersten Aufnahmen gemacht (im Vergleich mit dem LS-11 solo - guter Zufall). In leisen Passagen rauscht das OKM deutlich stärker, hat aber nach wie vor einen schönen Stereoeffekt. Subjektiv (ohne technisch nachgemessen zu haben) liegt das LS-11 solo vorne, wir haben aber lediglich eine Naturaufnahme gemacht und damit ist unsere Aussage noch nicht druckreif, dafür müssten wir mehr Settings prüfen.

Hallo und guten Tag,
auch ich (als Laie) verfolge mit Interesse diese Tests und Diskussionen. Nun meine Frage an sie, denken sie, es wäre sinnvoll, für mich als Lokalkorrespondent (Text+Fotos) mir ein solchen Gerät anzuschaffen, das um Aufnahmen von Reden, Diskussionen usw. aus etwas größerer Entfernung aufzunehmen. Ich denke doch, dass diese Geräte anders reagieren, wie Diktiergeräte, will heißen, dass man den Ton (ohne externes Mikrofon) so aufnehmen kann, wie man ihn auch hören kann (Diktiergerät geht ja bloß nahe am Mund).
Situation, Minister hält eine Ansprache/Rede, ich schreibe mit, muss aber gleichzeitig fotografieren !

Vielen Dank für eine Antwort
Mit freundlichen Grüssen aus Luxemburg
Armand Wagner

Hallo, unsere Erfahrung, die Tests und Rückmeldungen von vielen hundert Kunden zeigen, das die oben genannten Geräte zum größten Teil den von ihnen gestellten Anforderungen sehr gut nachkommen. Entfernungen von 10 Metern sind durchaus möglich, natürlich nicht sendefähig, aber gut verständlich. So gelingt die nachträgliche Orientierung und Zusammenfassung leicht.

Schade das keine Rangliste veröffentlicht wurde, a la Computerbild, oder hab ich die übersehen?

Hallo Liabei, nein eine Rangliste wird es auch nicht geben von uns, denn die kann es nicht geben! Jeder Kunde hat andere Erwartungen an das Gerät und andere Szenarien die aufgenommen werden wollen. und nicht jedes Gerät ist bei allen Einsätze das beste. Daher ist eine Beschreibung, wie wir sie vornehmen unserer Ansicht nachher treffender als eine einfache Rangliste hinter der die Argumente unsichtbar werden.

Gegenwärtig schwanke ich zwischen dem Yamaha C24, dem Tascam DR-07, dem Zoom H2 und dem Olympus DM-550.

Der Yamaha C24 ist am preisgünstigstem und neu auf dem Markt. Es gibt im Netz noch keine brauchbaren Nutzertests. Deshalb zögere ich. Der Tascam wird zwar von einigen sehr gelobt, schneidet bei Tests oft aber nicht allzu gut ab, daher steht er bei mir auf dem letztem Platz. Der H2 ist schon älter, wird aber nach wie vor hochgelobt.

Meine Favoriten sind der C24 und der DM-550. Der C24 bietet 24 Bit/96 kHz, Line-Eingang und Auto-Level-Kontrol; seine Mikros sind (leider?) ungerichtet, das Gehäuse ist vermutlich nicht allzu wertig. Der DM-550 ist besser verarbeitet, nimmt bis zu 51 Stunden mit einer Batterieladung auf (C24: max. 26 h) und bietet 4 GB internen Speicher (C24: nur 2 GB); dafür nimmt der DM-550 maximal 16 Bit/48kHz auf und hat keinen Line-Eingang.

Primärer Einsatz: Interviews aufnehmen, außerdem Pressekonferenzen, Demonstrationen. Immer-Dabei-Gerät.

Zumindest bei Verwendung eines externen Mikros sollte das Material sendefähig sein, auch wenn Interviewtranskription und Erinnerungsstütze Haupteinsatzgebiete sein werden.

Wenn man mit dem Gerät obendrein Schallplatten digitalisieren oder ein Clubkonzert mitschneiden könnte, wäre das schön.

Gute Verarbeitung und lange Akkulaufzeit sind mir wichtig.

Hat jemand einen Rat? C24, DM-550 - oder doch H2 oder DR-07?

Lohnt es sich, auf den Tascam DR-08 zu warten?

@ Armand Wagner: Mein Tipp wäre der Yamaha 2G (ab 125 Euro inklusive Versand)!

Ich wollte nur mal wissen, ob ich mit dem LS 11 über den Line-in Radioaufnahmen von einem angeschlossenen Weltempfänger oder Radiowalkman machen kann, ohne dass die Aufnahmeaktivitäten des LS 11 in irgendeiner Weise den Radioempfang stören(auch bei UKW-Stereo), wobei der Sender"gerade noch von der Stärke in Stereo rauschfrei" zu empfangen ist, wo die Störanfälligkeit am stärksten ist.
Ich mache auch sehr gerne live-Aufnahmen(vor Allem in der Kirche) ,ich besitze auch noch den Zoom H2 ,aber da dieses Gerät(LS 11) laut eures Testes um Längen besser ist, interessiere ich mich für das Gerät.
schöne Grüße,
Andi

würde es sich lohnen eventuell auf den Tascam DR-2d zu warten?

leider gibt es noch keine Testgeräte, von daher können wir da keine sichere Aussage machen.

hallo,
ich habe mir vorgenommen, im fußballstadion die gesänge aufzunehmen...spätere einsatzgebiete in der natur sind dann auch geplant, um irgendwelchen rechtsstreitigkeiten wegen der nutzung von geräuschen aus dem wege zu gehen.
nun die frage:
können sie für die geannten haupteinsatzgebiete das Olympus LS-10 empfehlen?
die fernbedienung ist ja bei beidem von vorteil.
und noch eine frage:
wo sollte ich das aufnahmegerät im stadion am besten positionieren, wenn ich die gesänge der heimkurve aufnehmen möchte?

Hallo cherubim,
das LS 10 eignet sich hervorragend für Stadion- und Naturaufnahmen. Im Stadion am besten einen Block von der Kurve entfernt sitzen/stehen, Lowcut auf niedrig stellen, manuelle Aussteuerung, Mikrofoneinstellung auf "off". Den optionalen Windschutz für das LS 10 sollte man für Stadion- und Naturaufnahmen verwenden. Da reichen leider die im Lieferumfang enthaltenen nicht aus.
Für detaillierte Fragen bitte kurz anrufen.

Sehr geehrtes Audiotranskription-Team,

bisher habe ich meine eigenen Lieder (Western-Gitarre, Gesang / ohne Verstärker in stillem Raum) und Bandproben (Musikrichtung: Linkin Park) über MD-Recorder (Sony MZ-R35)aufgenommen.

Nun kann ich mich für diesen Zweck nicht zwischen folgenden Geräten entscheiden: Zoom H2, Tascam DR-07 und (nachdem ich hier die ganzen Beiträge gelesen habe) Olympus DM-550.

Aufnehmen möchte ich fast ausschließlich über die in den Geräten integrierten Mikrofone.

Welches Gerät würden sie mir von den oben genannten empfehlen?

Danke und liebe Grüße,
Thorsten Müller

PS: Haben sie Erfahrungswerte mit dem Kenwood MGR-A7?

Mein persönlicher Favorit unter den Genannten

Sie schreiben (am 5.10.2009): "alle getesteten Geräten verfügen über einen Line-in oder Mic-in und daher können fast alle beliebigen externen Quellen angeschlossen werden. So bspw. auch ein Radioempfänger um Radiosendungen aufzunehmen"
Nun hat das DM-550 ja nur einen Mic-Eingang. Wie funktioniert das in diesem Fall konkret mit dem Anschluß des Radioempfängers?

Die Aufnahmemöglichkeit vom Radio wäre für mich neben den Funktionen note-taker und MP3-Player ein wesentliches Kriterium. Ich war daher, wegen der Radiofunktion, schon fast beim Philips 882, aber mit dem größeren Speicher und den sonstigen Vorteilen erscheint das DM-550 ja doch wieder sehr attraktiv.

Vielen Dank!

Beim DM-550 muss hier leider ein entsprechendes "niedrigpegeliges" Signal vorliegen.

Hallo, um interessante Details, die ich für meine schriftlichen Notizen festhalten möchte, bzw. auch in meinem iMac, suche ich ein kleinformatiges Aufnahmegerät mit guter Tonqualität. Ich stelle mir vor, es in meiner Hosen- oder Jackentasche zu belassen und, per Infrarot, ein Mini-Mikrofon unter dem Jackenrevers zu benutzen. Ich möchte jeweils nur wesentliche Teile aufzeichnen.
Das Olympus DM 550 ist nach Ihren Beschreibungen wohl am geeignetsten, oder??
Besteht auch eine Adaptor-Möglichkeit, um Telefonate aufzuzeichnen.
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

Hallo, nach unserer Erfahrung eignet es sich dafür gut. Ein Telefonadapter der zum DM-550 passt, gibt es bei uns im Onlineshop.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Toller Bericht, danke dafür!!!

Mich würden auch noch mehr Musikaufnahmen interessieren, also z.B. Akustik-Gitarre und Gesang.

Noch ein Hinweis: Bei den Choraufnahmen fehlen hier einige Abspiel-Buttons, obwohl die MP3s auf dem Server sind. (z.B. Zoom H2)

Aber vielen Dank für diese tolle Hilfe!

Hallo,
ich bin Opernsängerin (Koloratursopran) und habe bisher hauptsächlich mit Sharp MD und Sony Stereo Mikrofon aufgenommen. Dabei werden eigentlich immer die Obertöne "abgeschnitte", sodass Brillanz fehlt oder die Aufnahme übersteuert. Welches Gerät ist besonders für hohe Frauenstimmen geeignet? Der Olympus LS-10 gefällt mir prinzipiell ganz gut, die Aufnahme ist allerdings in relativ niedrigen Frequenzen gehalten und dadurch für mich nicht so aussagekräftig. Danke für die Hilfe!

Hallo Agata, ich würde in diesem Fall auch zum LS-10 oder dem LS-11 tendieren. Da wir dieses spezielle Szenario noch nicht getestet haben, wäre mein Vorschlag, sie bestellen es einfach und testen es mal aus. Gerne nehmen wir es zurück, wenn es nicht wie erwartet klingt.

Ich habe mich sehr über den Test gefreut. Kann man ohne Probleme mit dem DM-550 Vorträge aus einer Entfernung von etwa 10m aufnehmen und verständlich wiedergeben. Mit dem WS-450 war die Testaufnahme vollkommen unverständlich. Welche Entfernung schafft das DM-550 bei der Aufnahme von Sprache etwa im Freien. Über Aussagen mit Erfahrung bei Sprachaufnahmen beim Olympus würde ich mich sehr freuen. Im voraus recht herzlichen Dank für Hilfestellungen

Hallo Herr Schneider, der Unterschied vom DM-550 zum WS-450 ist sehr deutlich, sicher eine ganze Notenstufe. Eine exakte Entfernungsangabe kann man nicht geben, da sie von einigen Faktoren abhängt wie Lautstärke des Redners, Nebengeräusche, Situation und Einstellung des Gerätes selbst. Das DM hat aber bei all unseren Seminaraufzeichnungen (mit 10m Entfernung) die Situationen klar verständlich abgebildet.

Hallo Herr Dresing, hallo Herr Georgi,
ganz herzlich bedanke ich mich auch auf diesem Weg für die schnelle und vorzügliche Beratung. Lange habe ich auch in Fachgeschäften versucht vernünftige Auskünfte zu bekommen, leider vergebens. Erst als ich im Internet auf Ihren Test stieß wurde mir klar, dass hier Experten am Werk sein mussten. Nochmals Danke und hoffentlich haben Sie Erfolg mit dieser Geschäftsidee.
Freundliche Grüße
Friedhelm Schneider

Habe seit dem Wochenende das Olympus LS 11. Wie beschrieben liegt es gut in der Hand und scheint auch schnelle Aufnahmen möglich zu machen. Habe die erste Aufnahme in einer Kirche (Matthäuspassion) versucht. Hatte den Limiter an und höre (leider) gerade ein gewaltiges Pumpen - die nächsten Versuche werden ohne Limiter gemacht. Übrigens OKM - Klassik funktionieren sowohl mit eigenem Vorverstärker, als auch ohne diesen, bei eingeschalteter Mikrofonspeisung. Weitere Erfahrungen folgen.

Hab' mir aufgrund Eures Testes den Olympus DM-550 gekauft und bin total zufrieden damit. Vielen Dank für den aufschlussreichen Vergleichstest und die schnelle Lieferung!

Der Olympus LS 11 ist heute bei mir eingetroffen und ich bin mehr als begeistert! Die Qualität überzeugt! Schneller Entschluss auch auf Grund der Weltklasse Testreihe! DANKE!

Meine Fragen zu den getesteten Pocketrecordern:

Welche Geräte ermöglichen direkt am PC Spracheingabe zur Nutzung von "Dragon Naturally Speaking" ?

Können diese Geräte auch direkt am Mic-Eingang von CamCordern für bessere Aufnahmen angeschlossen werden ??

Herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Beschreibungen.

Guten Tag
Besten Dank für diese super Testberichte.
Ich benötige ein Aufnahmegerät vor allem für Konzertmitschnitte im Jazz-Bereich und natürlich die eigenen Live-Mitschnitte meiner Proben.

Aufgefallen sind mir:
- Zoom H2
- Tascam DR-07 (oder DR-08?)
Der Tascam DR-100 ist mir zu teuer und der Zoom H4 wegen der Verarbeitung zu anfällig.

Können Sie mir eine Empfehlung abgeben, für welches im mich entscheiden soll?

Besten Dank!

Sie können sich an den Ergebnissen des Testbericht orientieren und danach ihre Wahl treffen!

Auf der Suche nach einem Voice Recorder bin ich hier sehr lange lesend hängengeblieben, die sehr wertvollen Kommentare und Testberichte studierend. Die unterschiedlichen Hörproben habe ich als ausgesprochen hilfreich und damit kaufentscheidend empfunden. Meine Wahl fiel auf Olympus DM-550. Mein Dank für dieses Amüsement ist, das Gerät hier zu bestellen.
Eine Frage hat sich noch nicht gänzlich geklärt, bzw. ich habe es nicht verstanden. Ist es nun möglich am line mic Eingang Radiosendungen mitzuschneiden oder nicht.
Danke für die Antwort

Hallo Jürgen, ja das ist problemlos möglich, wenn sie ein 3,5mm Klinkekabel mit Anschluß an ihren Radioempfänger haben.

Ich möchte gerne den Vortrag des Professors an der Uni aufnehmen, um ihn mir anschließend im MP3-Player z.T. auch mehrfach anzuhören.

- Abstand zum Prof. ca. 10 Meter.
- hohe Aufnahmequalität, d.h. möglichst kein Rascheln oder Tuscheln im Hintergrund aufzeichnen. Denn man sollte sich nicht darauf konzentrieren müssen, um die Rednerstimme herauszuhören.
- Das Diktiergerät sollte optisch möglichst unauffällig sein und stark einem Handy oder MP3-Player ähneln, damit es keinen Stress mit dem Prof. gibt.
- Editierfunktion: Ich möchte direkt mit dem Diktiergerät die erstellten Dateien mit Namen, Thema und Datum versehen.

Vielen Dank im Voraus!

Hallo Anonymous,
ein Gerät mit den genannten Features gibt es nicht. Ein gutes Aufnahmegerät wird immer auch Nebengeräusche aufzeichnen.
Eine gute Annäherung kann das DM-550 von Olympus sein: Kleines Design und integrierte Richtcharakterisik, die sog. "Zoom Funktion"
Umbenennen der Dateien ist am Gerät nicht möglich, das Datum wird allerdings automatisch in den Dateieigenschaften gespeichert.

Hallo und VIELEN DANK für diesen genialen Service.

Dieser Test ist wirklich super, jedoch fehlt hier die Richtung Instrumental/Musik. (Wude -glaube ich- schon einmal angemerkt)

Ich bin Gitarrenlehrer und benutze immer ein Aufnamegerät für meinen Unterricht zur Reflexion. Ich habe mich damals für das Edirol R09-HR entschieden, da es einen sehr runden Klang und eine hohe Empfindlichkeit bot. Bei Gitarren, Bässen, Kinderstimmen, Flöten sowie Percussions möchte ich möglichst von allem genug einfangen können, um später ggf. am PC nachzuarbeiten.

Instrumentalaufnahmen mit dem Edirol sind für mein Empfinden gut ausballanciert.
Ich muss aber auch gestehen, dass der Recorder schon etwas Eigenrauschen mitbringt. Gerade im ext. Mikrofoneingang. Auch die räumliche Darstellung ist nicht mit der Darstellung des Tascam DR-100 bzw. des LS-11 zu vergleichen.

Für mich wird jetzt jedoch aufgrund der Phantomspeisung / Möglichkeit Kleinmenbranmikrofone per XLR anzuschließen das DR-100 ein klarer Favorit.

Als Tip für diejenigen, die größere Chöre aufnehmen wollen: Es gibt nun auch von Zoom das R16 mit 8(!) Mikrofonanschlüssen (2x Phantom + 6x normal). Ein richtiges kleines Mehrspuraufnahmegerät, welches wenig wiegt, relativ einfach zu bedienen ist und ohne Netzteil auskommt. Obendrein auch noch relativ günstig!

Ich habe das Olympus am 15.3. für meine Frau bei Ihnen gekauft. Diese Ihre Empfehlung war goldrichtig. Bei Seminaren und Vorlesungen bekommt man hervorragende Mitschnitte. Selbst bei Studienreisen erhält man bei Vorträgen im Bus und auch bei Stadtführungen, Führungen trotz großer Gruppen in Kirchen etc. gut verständliche Aufnahmen, die man gut exzerpieren kann. Nochmals herzlichen Dank für Ihre vorzügliche Beratung
Friedhelm Schneider

Danke für das Feedback. Gerne!

hallo

der test gefällt mir sehr gut.
ich möchte nur all zu gerne wissen, wie gut der sony pcm m10
gegen die beiden testsieger in punkto naturaufnahmen und musikaufnahmen abschneidet...

ich freue mich auf eine aktualisierung der testkandidaten...#

lg
christian

Hallo Christian, das schöne ist, da musst du nicht warten, denn dafür gibt es bereits einen neuen Testbericht hier auf der Website!!! Und da ist das PCM M10 und 15 weitere Rekorder mit dabei. Viel Erfolg beim Anhören.

Liebes Audiotrans-Team,

ich habe mein Tascam DR-07 bei Ihnen letztes Jahr bestellt, und bin mit dem Gerät zufrieden. Das einzige Manko finde ich die niedrige Lautstärke der Aufnahmen. Können Sie mir ein Mikrophon und/oder eine Software empfehlen, mit denen ich diese Schwäche beheben kann?

Freundliche Grüße,

A. Tavaszi

ja können wir:
1. bitte im Tascam die automatische Aussteuerung ausschalten und manuell das Rädchen an der Seeite auf 10 drehen.
2. Mit der kostenfreien Software audacity die Aufnahme nachbearbeiten z.B. in der lautstärke anheben.

Hallo!

Danke für den genialen Testartikel. Eigentlich schwanke ich zwischen dem Zoom H4n und dem Tascam DR-100. Bald werde ich ein paar Länder bereisen und u.a. Totenzänze, rituelle / schamanistische Tänze als auch Karnevalumzüge aufnehmen. Geräusche in Kirchen, gregorianische / Chor-Gesänge sollen auch aufgenommen werden.

Ich möchte Sie fragen, was sie mir konkret für ein Gerät empfehlen. Derzeit arbeite ich an meinem neuen Album. Stile des Projekts sind Dark Ambient, Ritual, Industrial, Folk. Alle Aufnahmen werden von mir als Amateur nachbearbeitet und vor allem in Sachen Hall / Reverb.

PS.: Selber spiele ich hauptsächlich Violoncello. Ab und an aber auch Piano und einzelne Drum-Breaks. Kirchenorgelmelodien werden auch aufgenommen. Vielleicht können Sie mir ein Gerät empfehlen, welches das meiste in sehr guter Qualität abdecken kann. Ist halt vielseitig - das Einsatzgebiet.

Kurz: Hauptsächlich düstere Sounds und Violoncello.

PS. 2: Ich werde das interne Mikrofon nutzen und ggf. erst später externe Mikrofone kaufen.

Kompliziert.^^

Danke! :)

Hallo Matthias,
Lassen sie uns doch kurz telefonieren ( Mo-Fr. 9-16.30) dann können wir schneller Infos und Empfehlungen austauschen.
Grüße
Thorsten

Noch eine Frage bezüglich der Soundman Mikrofone OKM: Sie schreiben in einer vorigen Antwort, dass Sie diese mit einem Olympus LS-11 ausprobiert haben. War das mit oder ohne dem Vorverstärker A3? Und wenn ohne, wie war das Rauschen auf dem Mic-In? Annehmbar? Haben Sie vielleicht sowohl mit A3 als auch ohne aufgenommen und können das jeweilige Grundrauschen vergleichen? Viele Fragen, aber ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Hallo Christian,
wir haben damals die OKM mit dem A3 benutzt und dabei das Rauschen festgestellt, das deutlich über allen internen Mikros hier im Test lag. Für uns leider daher nicht annehmbar.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Sehr geeherte Damen und Herren,

ich spiele Gitarre in Kirche und ich lerne Piano spielen.
Ich möchte ein Gerät kaufen (H2 oder LS-11). Das Preis ist in Kroatien fast das gleiche.
LS-11 hat bessere aufnahmezeit und es hat integrierte Speicher (8 Gb).
Mich interesiert 2 Sache:
- was ist unterschied zwischen das eingebautem microfon in diese zwei Geräte (kondenzat in H2 und ? in LS-11) und ist das wegen das in einem Gerät das Sound schlechtere?
- wie steht die Sache mit Line-in input
(ich habe gelesen, dass die Sache steht nicht am bestens, besonders bei H2).

Euere Seite mit soviel Komentaren ist einfach SUPER!!

Mit freundlichen Grüssen,
Mario Magzan

Hallo Herr Magzan,

für die Qualität der Aufnahmen reicht ein kurzes reinhören in unsere Probeaufnahmen. Der Unterschied ist sehr deutlich FÜR DAS LS-11.

Line-in rauscht beim H2 mehr als beim Olympus.

Viele Grüße
Thorsten Dresing

Danke für den doch sehr aufschlussreichen Test.
Auf einer anderen Seite hörte ich ein Hörbeispiel vom H2, ohne Vergleich. Das Erste was mir dazu einfiel war dumpf, ohne Höhen, überhaupt nicht realistische Abbildung. Ich fragte mich echt ob es an meinem Rechner liegt oder ob meine Ohren gerade verrückt spielen.

Ihr Test bestätigt das voll und ganz. Warum die Zoomgeräte und das Edirol so schlecht klingen und dann trotzdem noch in Tests super abschneiden ist mir ein Rätsel. Auch das neue H1 klingt genauso dumpf wie das H2 und das H4n.

Bei mir wird es wohl das LS-5 von Olympus werden.

Höhen rausregeln kann man notfalls immernoch.

Hallo, interessanter Test. Wollte mir eigentlich ein Zoom H4N kaufen, jetzt schwanke ich zwischen diesem und dem Tascam DR-100. Möchte in der Grundschule Live-Mitschnitte im Musikunterricht machen und einige Instrumentalaufnahmen. Welches Gerät eignet sich da besser? Kann das Tascam auch als Audiointerface genutzt werden?
Vielen Dank für eure Tipps

hallo,

ich als Frau bin etwas überfordert mit diesen Geräten. Zu meinem Anliegen: Ich möchte gerne meinen Mann aufnehmen, wie er spontan ausgedachte Kindergeschichten unseren Kinder erzählt. Ich möchte diese später niederschreiben bzw. abschreiben. Welches Gerät eignet sich da am besten dafür. Gibts eigentlich auch so was wie ne Spracherkennung, die funktionniert, damit ich nicht so viel zum abtippseln habe? Das Ganze passiert abends beim Zubettbringen der Kinder - da ist es eher mausestill, weils so interssant ist.

Würd mich echt freuen, wenns da ne Antwort gäbe. Danke.

@Benni
Ja, wir empfinden das H2 auch als dumpf. Das ist aber auch der Grund warum es rauscharm klingt, im fehlen die Höhen. Das LS-5 ist rauscharm trotz Höhen, das macht schon etwas aus!

@Claudigo
Wenn XLR Anschlüsse nötig sind, sind H4n wie auch DR-100 empfehlenswert. Wenn man diese nicht benötigt, würde ich eher zu einem besseren günstigeren und kleineren Gerät greifen, z.B. Tascam DR-2d oder Olympus LS-5

@Anonymous
Das ist ja eine schöne Idee und eine tolle Aufnahmesituation, bin selbst gerade Papa geworden. Ich würde dafür ein DM-450 nutzen, klein unaufdringlich, hält sehr lange und der Klang ist für Stimme ausgezeichnet. Zudem schont es den Geldbeutel.

Hallo!

Ich recherchiere seit Tagen im Netz und möchte ein Aufnahmegerät für einen Musikverein bzw. ein Orchester ankaufen.
Meine erste Idee lag beim Gerät Zoom H2.
Nun, nachdem ich diese Test`s gelesen habe und viele Meinungen dazu schwanke ich zwischen dem Zoom H4n und dem Olympus ls11

Auf Grund der Ausstattung bevorzuge ich mittlerweile eher das Gerät Olympus.

Ich möchte in erster Linie live-Aufnahmen machen und die Probe danach analysieren. Die Probe findet in einem ca. 8x12m Raum statt und ich könnte das Gerät direkt vor dem Orchester positionieren (ca. 2m davor)
Es geht mir darum einen sehr "ehrlichen" Live-Klang zu haben und um auf diverse Gegebenheiten im Orchester zu reagieren und etwaige "Dinge" rauszuhören.
Auch möchte ich damit Live-Konzerte mitschneiden.

Gibts dafür eine Empfehlung?...

Danke schon im Voraus!
Christoph

Hallo Christoph,
da dies ja der "alte" Vergleichstest aus dem letzten Jahr ist, empfehle ich auch nochmal den "neuen" anzuhören. Als Fazit daraus empfehle ich für sie das LS-5 von Olympus oder Tascam DR-2d.
Viele Grüße
Thorsten Dresing

Guten Tag!

Das Gelesene muß ich erst einmal in Ruhe überdenken,

dann kommen (vielleicht) noch Fragen...

...aber an dieser Stelle muß ich unbedingt und sofort sagen:

alle Achtung,

das Engagement der Seitenersteller ist beachtlich

und die Diskussion hilfreich.

Danke für dieses Angebot mit diesem Ansatz!

Hermann Kantak

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