audiotranskription Hintergrund

KI in f4 2026 – Serendipity-Prompting und hybride Interpretation

KI in f4 hilft Dir, Deine Sichtweise zu hinterfragen

LLMs erstellen in f4 Ausgaben, die Fragen, Kontraste und andere Lesarten generiert.

AI Impuls und AI Dialog unterstützen deine Analysearbeit an kurzen Textstellen (bspw. 1-2 Absätze) im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse, Grounded Theory, Dokumentarische Methode, Narrationsanalyse oder vieler anderer Verfahren.

Die Ausgaben helfen dabei, Deine eigene Perspektive herauszufordern und bei der Entwicklung einer begründeten Lesart zu unterstützen, ohne eine fertige Antwort oder Analyse anzubieten.

Die Funktionen sind in jeder f4-Lizenz enthalten -> ohne Extrakosten.

AI Impuls (ab Okt. 26)

Du markierst eine kurze Textstelle in Deinem Projekt und wirst aufgefordert eine Erstdeutung zu explizieren. Ein LLM erzeugt dann drei Ausgaben: Einen Validierungsimpuls, einen Falsifizierungsimpuls und einen Synthese-Impuls. Alle Beschreibungen beziehen sich immer auf den konkreten Textwortlaut der markierten Passage. Dies dient als Anstoß, differenzierter über die Textstelle nachzudenken. Diese Funktion folgt der Idee des Serendipity-Promptings (Krähnke, Dresing, Pehl, 2026).

AI Dialog

Du markierst eine kurze Textstelle und schreibst Deine erste Lesart dazu. In f4 erzeugen drei LLMs dazu affirmative und kontrastierende Lesart-Varianten. Du prüfst diese, schreibst Deine Fragen und veränderte Perspektive und die drei LLMs antworten erneut. Das machst du so lange, bis Du Deine eigene Lesart begründet und nachvollziehbar entwickelt hast. Diese Funktion folgt der Idee der hybriden Interpretation mit dialogisch integrierten LLMs (Krähnke, Pehl & Dresing, 2025).

Worauf du dich bei beiden Funktionen verlassen kannst

  • Keine fertigen Ergebnisse. Du bekommst Anstöße für kleine Textstellen. Deine Deutung entwickelst du selbst.
  • Prompts einsehbar. Prompts, Ausgaben und iterative Entwicklung können exportiert werden.
  • Sparsame Datenübertragung. Übertragen werden nur die markierte Stelle, ein fest begrenzter Vortext und deine Eingabe; beim AI Dialog zusätzlich der bisherige Verlauf der laufenden Sitzung. Deine übrigen Projektdaten bleiben lokal.
  • Verarbeitung in der EU. Wir kooperieren mit Partnern in Deutschland (GWDG, STACKIT), keine US-Anbieter oder US-Tochterfirmen.
  • Methodologisch argumentiert. Die Funktionen folgen ausgearbeiteten Verfahrensideen (z.B. hybride Interpretation, Krähnke, Pehl & Dresing 2025).
  • Nur bei aktiver Nutzung. Übertragen wird nur, wenn du eingeloggt bist und bewusst die Funktion aufrufst.

Funktion 1: Für den Einstieg in eine Stelle

AI Impuls (ab Okt. 26)

Validierungsimpuls & Falsifizierungsimpuls zu deiner Deutung und ein öffnender Synthese-Impuls.

Qualitative Analyse beginnt mit einer Beobachtung, nicht mit einer fertigen Antwort. Genau hier setzt AI Impuls an. Markiere eine Passage in f4 und schreibe auf, was du in diesem Abschnitt siehst und wie du ihn deutest. Ein LLM generiert in der erzeugten Ausgabe einen methodisch angeleiteten Impuls, der drei Facetten beinhaltet: Einen Validierungsimpuls, die deine Deutung aufgreift und versucht diese weiter zu stützen, sofern das möglich ist. Einen Falsifizierungsimpuls, der sich am gleichen Phänomen dagegen stellt und einen Synthese-Impuls mit offenen Fragen, die weiterführen sollen.

Kein ganzes Interview – nur gezielte Passagen

Der AI Impuls verarbeitet ausschließlich die markierte Passage und ein wenig Kontext davor. Damit orientiert er sich an einem Grundgedanken sequenzanalytischen Arbeitens. Die Aussage wird für sich selbst gelesen und es bleibt offen, wohin sie führt. (Übertragungsumfang: siehe Datenschutz, Punkt 4.)

AI Impuls – Demo
Ausgewählte Passage

I: Zum Anfang: Wie lange sind Sie genau schon bei move35 hier in Marburg dabei?

B: Das erste Treffen hat im September stattgefunden. Das war ’23. Und seit diesem Punkt sind sie auch ganz aktiv.

I: Und wie würden Sie Ihre Arbeit beschreiben?

B: Meine Arbeit ist eigentlich die Koordination dieses ganzen Treffens. Und der Versuch, es voranzubringen.

Deine eigene Deutung

An dem „sie“ bleibe ich hängen. Es klingt distanziert. Ich glaube, da gibt es Probleme mit der Gruppe.

Hinter der Funktion steckt die Grundidee des Serendipity-Promptings: Das Verfahren plant keine Ergebnisse, sondern gestaltet Bedingungen, unter denen unerwartete, aber materialgebundene Beobachtungen wahrscheinlicher werden, geplante Serendipität, Zufallsfunde mit Methode. Der Prompt ist so formuliert, dass die Ausgabe nicht abschließt, sondern auf eine offene Frage und einen nächsten Prüfschritt hinausläuft: Hinweise statt fertige Antworten.

Muss ein Impuls und die dabei erzeugte Ausgabe „richtig“ sein? Nein, er muss dir einen nächsten Analyseschritt eröffnen: eine Irritation, die Wahrnehmung unterschiedlicher Betrachtungsweise und damit Aufforderung genauer Textprüfung. Und wenn er dir nichts bringt: Verwirf ihn. Es ist ein Impuls, kein Ergebnis.

Nutz AI Impuls, wenn du Material zum ersten Mal erschließt, einzelne Passagen fein analysierst oder in der Lehre einen hermeneutischen Zugang zu Textdaten einübst.

So funktioniert AI Impuls

  1. Markieren: Wähle eine kurze Passage (maximal drei Absätze).
  2. Selbst deuten: Schreibe deine Erstdeutung zu dieser Textstelle auf. Genau darauf wird das LLM sich bei der Antwortgenerierung beziehen.
  3. Lesen: Ein LLM erzeugt drei Ausgaben: Validierungsimpuls, Falsifizierungsimpuls und einen Synthese-Impuls
  4. Weiter gehen: Du hältst in deinem Memo fest, was du selbst in der Passage siehst und warum du bestimmte Deutungen ablehnst. Möchtest du genau diese Textstelle vertieft analysieren, wechselst du in den AI Dialog.

Funktion 2: Für die Arbeit an Schlüsselstellen

AI Dialog

Kontrastierende Lesart-Varianten zur selben Passage.

Du wählst eine Passage aus und bringst deine erste Beobachtung, Frage oder Deutung mit. Daraus erzeugen drei LLMs kontrastierende Lesart-Varianten: Sie setzen unterschiedliche Akzente, markieren Spannungen und eröffnen alternative Prüfspuren. Du steuerst den Prozess und hältst die Lesarten offen. Deine Reaktion lenkt die nächste Runde.

Drei Varianten – mehrere Modelle.

Lesart A, Gegenlesart B und Kontrast C sind drei modellgenerierte Lesart-Varianten zur selben Stelle. In Klammern steht jeweils das verwendete Modell (z.B. Qwen, Gemma o.Ä.).

AI Dialog – Demo
Markierte StelleMeine Arbeit ist eigentlich die Koordination dieses ganzen Treffens. Und der Versuch, es voranzubringen.
Klar ist Koordination ihre offizielle Aufgabe, so lese ich das. Aber das „eigentlich“ wirkt wie eine Einschränkung, oder? Und was hat es mit dem „Versuch“ auf sich?

Du hast die Agency: Ohne deine Analysearbeit läuft hier nichts

Im AI Dialog machst du die Analyse: Deine Beobachtung eröffnet den Prozess, deine Lesart gibt die Richtung, dein Einspruch hält die Analyse am Material. Die KI-Ausgaben können über den Text hinausgehen und eine Lesart überdehnen. Genau dann zeigt sich, wie das Verfahren gemeint ist: Dein Einspruch richtet die Prüfung wieder am Text aus und macht die Analyse nicht nur textgebunden, sondern auch transparent.

An Arbeitsweisen aus Interpretationswerkstätten angelehnt leitest du die Interpretation, triffst methodische Entscheidungen und stellst immer wieder den Bezug zu deinem Forschungsinteresse her.

Am Ende steht keine fertige KI-Deutung, sondern ein transparent dokumentierter Prüfverlauf – deine Grundlage für ein Memo, Codeentwicklung oder eine Diskussion im Team.

Hinter AI Dialog steht das publizierte Verfahren der hybriden Interpretation textbasierter Daten mit dialogisch integrierten LLMs (Krähnke, Pehl & Dresing 2025). Die KI gilt dabei nicht als eigene Erkenntnisinstanz: Ihre Ausgaben sind prüfbedürftige Lesart-Varianten – Irritationen und alternative Perspektiven, deren Tragfähigkeit du am Material prüfst. AI Dialog überträgt dieses Verfahren in f4; aus Datenschutzgründen auf Open-Weight-Modelle in der EU.

So funktioniert AI Dialog

  1. Starten. Markiere eine Passage und formuliere deine erste Beobachtung, Frage oder Deutung.
  2. Prüfen und weiterführen. Drei LLMs erzeugen kontrastierende Lesart-Varianten, die unterschiedliche Akzente setzen. Du fragst nach, verwirfst, bringst eigene Lesarten oder neue Materialstellen ein – und wählst die Spur, die vertieft wird.
  3. Verdichten. Du fasst zusammen, was trägt – und exportierst den dokumentierten Verlauf.

Unsere KI-Designprinzipien

Warum beschränkt f4 KI bewusst auf diese beiden Funktionen?

LLMs können heute Zusammenfassungen, Codes, Kategorien und ganze Auswertungen erzeugen. Doch technische Machbarkeit ist noch keine methodische Begründung. Für automatisierte Gesamtauswertungen qualitativer Daten fehlen bislang allgemein anerkannte, methodenspezifisch validierte Verfahren und etablierte Standards für deren Prüfung.

Deshalb automatisiert f4 nicht die interpretative Kernarbeit. AI Impuls und AI Dialog folgen stattdessen vier Gestaltungsprinzipien:

Prüfangebot statt Scheinbefund

LLM-Ausgaben können plausibel klingen und dennoch Bedeutungen übergehen, überdehnen oder hinzufügen. In f4 gelten sie deshalb nicht als Ergebnisse, sondern als prüfbedürftige Anstöße: AI Impuls öffnet eine Frage, AI Dialog bietet mögliche Lesarten zur Prüfung an.

Kontrast statt Modellautorität

Eine einzelne Modellantwort lässt eine mögliche Lesart schnell wie die richtige erscheinen, obwohl Ausgaben modell- und promptabhängig sind und bei derselben Anfrage variieren können. AI Dialog stellt deshalb unterschiedliche, auch widersprechende Lesarten nebeneinander. Nicht das Modell entscheidet, welche davon trägt, sondern deine Prüfung und Weiterentwicklung am Material.

Realistischer Prüfpfad

Die Forderung nach „Human in the loop“ greift zu kurz, wenn Forschende dafür ganze Interviews oder Korpora nachprüfen müssen. f4 arbeitet bewusst mit kurzen, markierten Passagen. Das macht die Prüfung nicht trivial, begrenzt sie aber auf einen überschaubaren Ausschnitt. Behauptungen und Überdehnungen lassen sich unmittelbar am Wortlaut prüfen; auch Auslassungen werden leichter erkennbar.

Agency statt Analysedelegation

Je mehr Analyseschritte an KI delegiert werden, desto wichtiger wird es, die eigene Forschungsleistung und Verantwortung sichtbar zu machen – prüfungsrechtlich wie methodisch. Daher wählst du in f4 die Passage, formulierst deine erste Lesart, widersprichst, verwirfst und entscheidest, was trägt. Die KI erzeugt Differenz, nicht das Ergebnis. So bleiben interpretative Verantwortung, methodische Entscheidungen und der Analyseprozess bei dir.

Informationen zu den aktuellen Verfahren zu KI in der qualitativen Forschung und den Herausforderungen der KI-Nutzung findest du hier im Skript (ca. 30 Seiten, PDF).

Transparent & nachvollziehbar

So kannst du den KI-Einsatz im Methodenteil begründen und dokumentieren

Die markierte Stelle, die Ausgabe und deine eigene Entscheidung bleiben dokumentiert und prüfbar. Diese Offenlegung dient der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit, einem anerkannten Gütekriterium qualitativer Forschung (Steinke 1999; Strübing et al. 2018).

Prompts sind keine technische Nebensache, sondern transportieren methodische Vorentscheidungen. Bleiben sie verborgen, übernimmst du möglicherweise eine Analyseperspektive, die du nicht reflektieren kannst. Daher haben wir uns entschieden, auch die von uns entwickelten Prompts offenzulegen. Du kannst sie exportieren und reflektieren. Da wir die Prompts im Laufe der Zeit weiterentwickeln, hält f4 lokal in deinem Projekt fest, welche Passage, welche Promptversion, welches Modell und welche Ausgabe zusammengehören. Der Export hilft Dir, alles für den Methodenteil oder die Anhänge und Begutachtung zu dokumentieren und offen zu legen, genau wie es beispielsweise auch die DFG empfiehlt.

Beide Funktionen basieren auf von uns entwickelten und (bald) publizierten Verfahrensideen. Die hybride Interpretation ist publiziert (Krähnke, Pehl & Dresing 2025), der Serendipity-Ansatz dokumentiert.

Zum Kopieren: Formulierungsvorschlag für deinen Methodenteil

Zur Unterstützung der eigenen Interpretation von einzelnen Textstellen wurden in f4 (Version 2026) die Funktionen AI Impuls und AI Dialog eingesetzt. Sie orientieren sich am methodologisch hergeleiteten und dokumentierten Vorgehen der hybriden Interpretation textbasierter Daten mit dialogisch integrierten LLMs sowie am Serendipity-Prompting (Krähnke, Pehl & Dresing 2025). Zu ausgewählten kurzen Textpassagen wurden modellgenerierte Impulse und widerstrebende Lesarten erzeugt, von mir geprüft, abgewogen und nachvollziehbar am Material weiterentwickelt. Den Verlauf dieser Entwicklung zu der von mir gewählten Deutung, die zugehörigen Passagen, Prompts, Modelle und Ausgaben habe ich im Anhang dokumentiert.

Zitation: Krähnke, U., Pehl, T., & Dresing, T. (2025). Hybride Interpretation textbasierter Daten mit dialogisch integrierten LLMs: Zur Nutzung generativer KI in der qualitativen Forschung. SSOAR. nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-99389-7

Vor dem Start klären

Darf ich das überhaupt nutzen?

Zwei Fragen stellen sich vor jeder KI-Nutzung in der Forschung, egal ob du diese in f4 oder andere QDA-Software nutzt. Beide klärst du am besten, bevor du loslegst.

1. Prüfungsrechtlich: Gilt das noch als deine eigene Arbeitsleistung?

Eine einheitliche Haltung gibt es dazu an den Hochschulen bisher nicht, aber eine verbreitete Sorge: dass KI die Analyse für dich übernimmt. Das kann je nach Prüfungsordnung als Täuschung gewertet werden. AI Impuls und AI Dialog sind explizit so aufgebaut, dass sie dir das Denken nicht abnehmen, sondern dich darin unterstützen, deine eigene Deutung zu vertiefen. Jeder Schritt ist dokumentiert und offenlegbar. Ob das für deine Situation in Ordnung ist, stimmst du trotzdem vorher mit deinen Gutachter:innen und/oder dem Prüfungsamt ab. Diese Seite hier kannst du für das Gespräch als Informationsgrundlage weitergeben.

2. Datenschutzrechtlich: Darfst du deine Daten übertragen?

Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden, gilt die DSGVO. Qualitative Daten enthalten fast immer personenbezogene Informationen (Interviews, Beobachtungsprotokolle, Selbstbeschreibungen, offene Antworten und vieles mehr). Dass ein Dienst technisch DSGVO-konform aufgestellt ist, ist EINE Voraussetzung, aber reicht alleine nicht aus! Du brauchst eine Rechtsgrundlage, und das heisst in aller Regel eine schriftliche, informierte Einwilligung deiner Teilnehmenden, die die Weitergabe der Daten an unseren Dienst ausdrücklich benennt und einschließt. Eine Anonymisierung der Daten löst das Problem bei qualitativen Interviews meist nicht, wie wir in diesem Artikel zur Datenmaskierung genauer ausführen. Hast du eine solche informierte Einwilligung mit expliziter Nennung der KI-Funktionen von f4 nicht, darfst du rechtlich gesehen diesen Dienst nicht nutzen.

Hohe Sicherheitsstandards für sensible Forschungsdaten

Wer verarbeitet die Daten?

Deine Forschungsteilnehmer:innen haben dir Daten anvertraut. Sobald sich diese Daten auf identifizierbare Personen beziehen, sind es personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO (Art. 4 Nr. 1). In diesem Fall bist du verpflichtet, sorgsam mit diesen Daten umzugehen. So lösen wir den technischen Teil dieser Herausforderung:

  1. Europäische Infrastruktur
    Die KI-Funktionen laufen primär auf der KI-Infrastruktur der GWDG, dem gemeinsamen Rechenzentrum der Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft und zudem bei dem deutschen Unternehmen STACKIT (Schwarz Gruppe). Die Rechenzentren sind (mindestens) ISO-27001-zertifiziert; f4 nutzt dort intern gehostete Open-Weight-Modelle wie bspw. Gemma und Qwen.
  2. Kein US-Anbieter
    Weder die GWDG noch STACKIT haben einen US-Mutterkonzern; Inhalte gehen nicht an US-Anbieter oder deren Tochterfirmen. Die KI-Verarbeitung selbst läuft in Deutschland oder Österreich (GWDG Göttingen; STACKIT Region EU01).
  3. Keine serverseitige Speicherung, kein Training.
    Bei den beteiligten KI-Diensten werden Nachrichteninhalte und KI-Antworten nicht dauerhaft gespeichert. Der dokumentierte Verlauf bleibt lokal in deinem f4-Projekt. Ein Training mit den übertragenen Inhalten findet nicht statt.
  4. Datensparsam by design
    Das Projekt, Aufnahmen und vollständige Materialien bleiben auf deinem Rechner. An den KI-Dienst übertragen werden nur die markierte Passage, ein fest begrenzter Vortext und deine Eingabe; beim AI Dialog zusätzlich der bisherige Verlauf der laufenden Sitzung. Dieser Verlauf wird lokal in deinem f4-Projekt gespeichert und bei der nächsten Dialogrunde erneut an den KI-Dienst übertragen. Accountnamen werden nicht übertragen. Bei den beteiligten KI-Diensten werden zwischen zwei Anfragen keine Inhalte zwischengespeichert.
  5. Steuerbar für Organisationen
    Für Organisationen kann eine erweiterte Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO zentral abgeschlossen werden.

Für die Datenschutzprüfung:
Die Fakten auf einen Blick

Auf Wunsch senden wir das vollständige Prüfpaket zu, bitte einfach formlos per E-Mail anfragen.

  • Verantwortlicher Anbieter / Auftragsverarbeitung: audiotranskription dr. dresing & pehl GmbH, Marburg. Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; erweiterte AVV für die KI-Funktionen, einzeln oder für Organisationen zentral abschließbar.
  • Zweck der Verarbeitung: Erzeugung methodischer Impulse und modellgenerierter Lesart-Varianten zu einzelnen, von Nutzenden markierten Textstellen.
  • Übertragene Datenarten: markierte Passage samt fest begrenztem Vortext und deiner Nutzereingabe; beim AI Dialog der bisherige Verlauf der laufenden AI-Dialog-Sitzung. Zeitstempel und Useridentifikation.
  • Serverstandorte & Betreiber: GWDG, Göttingen (Universität Göttingen / Max-Planck-Gesellschaft) – primär; STACKIT AI Model Serving (Schwarz Gruppe), Region EU01, Deutschland/Österreich.
  • Zertifikate / Testate: GWDG-Rechenzentrum ISO 27001; STACKIT: BSI C5 Typ 2 (inklusive AI Model Serving), ISO 27001, 27017, 27018.
  • Speicherung & Löschfristen: Nachrichteninhalte und KI-Antworten werden nicht gespeichert; es verbleiben Nutzungsstatistiken.
  • Kein Training: Mit übertragenen Inhalten werden weder Modelle trainiert noch werden sie für andere Zwecke genutzt.
  • Drittlandtransfer: keiner – Verarbeitung ausschließlich in EU/EWR, keine US-Anbieter oder US-Tochterfirmen.
  • Modelle: intern gehostete Open-Weight-Modelle.
  • Opt-in & Steuerung: Login und aktive Nutzung erforderlich; ohne Nutzung keine Übertragung. Zentrale Regelung für Organisationen über die AVV.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu den KI-Funktionen

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  • KI-basiert auf Servern in Deutschland
  • Wortgenaue & präzise Erkennung
  • DSGVO-konform
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  • Neue Korrekturfeatures
  • Für manuelle Transkription
  • Zeitmarken & Automatisierung
  • Kompatibel mit USB-Fußschalter

Qualitative Textanalyse

  • Qualitative Auswertung von Texten
  • Memos schreiben & Codes erstellen
  • Interpretationen festhalten
  • Alleine oder im Team